
WHO klammert sich an US-Flagge: Weltgesundheitsorganisation verweigert Anerkennung des amerikanischen Austritts

Ein Jahr nach der Ankündigung ist es nun amtlich: Die Vereinigten Staaten haben der Weltgesundheitsorganisation endgültig den Rücken gekehrt. Doch die WHO reagiert mit einer Trotzreaktion, die an Realitätsverweigerung grenzt – sie akzeptiert den Austritt schlichtweg nicht und behält sogar die amerikanische Flagge vor ihrem Genfer Hauptquartier ein.
Trumps Befreiungsschlag gegen die globale Gesundheitsbürokratie
Am 22. Januar 2026 wurde der Austritt der USA aus der WHO nach einjähriger Kündigungsfrist offiziell vollzogen. Was Präsident Donald Trump bereits an seinem ersten Amtstag im Januar 2025 mit der Unterzeichnung der Executive Order 14155 eingeleitet hatte, ist nun Realität. Außenminister Marco Rubio und Gesundheitsminister Robert Kennedy Jr. verkündeten in einer gemeinsamen Erklärung, dass sich die Vereinigten Staaten „von den Zwängen der WHO befreit" hätten.
Die Begründung der Trump-Administration liest sich wie eine Generalabrechnung mit der unter dem Äthiopier Tedros Adhanom Ghebreyesus geführten Organisation. Die Versäumnisse während der COVID-19-Pandemie, das Versagen bei anderen globalen Gesundheitskrisen und die mangelnde Umsetzung dringend notwendiger Reformen – all dies habe das Fass zum Überlaufen gebracht. Besonders schwer wiegt der Vorwurf, die WHO sei nicht in der Lage, ihre Unabhängigkeit von unangemessenem politischem Einfluss durch Mitgliedstaaten zu demonstrieren.
278 Millionen Dollar Streitpunkt: WHO pocht auf ausstehende Zahlungen
Die Genfer Gesundheitsbürokraten zeigen sich jedoch wenig kooperativ. Noch ausstehende Zahlungen in Höhe von 278 Millionen Dollar für die Jahre 2024 und 2025 werden als Hebel genutzt, um den Austritt nicht anzuerkennen. Die WHO argumentiert, die Begleichung dieser Summe sei eine Bedingung für einen rechtmäßigen Rückzug.
„Das amerikanische Volk hat mehr als genug bezahlt"
Mit diesen klaren Worten wies ein Sprecher des US-Außenministeriums die Forderungen zurück. Die Weigerung der WHO, die amerikanische Flagge herauszugeben, die vor dem Gebäude hing, wirkt dabei fast schon kleinlich. Rubio und Kennedy kommentierten dieses Verhalten mit kaum verhohlener Verwunderung.
Eine Organisation, die ihre Daseinsberechtigung verspielt hat?
Man muss kein glühender Trump-Anhänger sein, um die Kritik an der WHO nachvollziehen zu können. Die Organisation hat während der Corona-Pandemie ein desaströses Bild abgegeben. Die anfängliche Verharmlosung der Gefahr, die fragwürdige Nähe zu China, die widersprüchlichen Empfehlungen – all dies hat das Vertrauen in die Institution nachhaltig erschüttert. Dass ausgerechnet eine Organisation, die sich als globaler Gesundheitswächter versteht, derart versagt hat, ist mehr als nur ein Schönheitsfehler.
Die WHO-Führung unter Tedros betonte zwar, die Organisation spiele eine „entscheidende Rolle beim Schutz der Gesundheit und Sicherheit der Menschen weltweit". Doch diese Selbsteinschätzung steht in krassem Widerspruch zur tatsächlichen Leistungsbilanz. Statt kritischer Selbstreflexion klammert man sich in Genf an Formalitäten und ausstehende Zahlungen.
Dominoeffekt: Auch Argentinien kehrt der WHO den Rücken
Die USA stehen mit ihrer Entscheidung nicht allein. Auch Argentinien unter Präsident Javier Milei hat seinen Austritt aus der WHO angekündigt. Dieser ist zwar noch nicht vollzogen, doch das Signal ist eindeutig: Immer mehr Länder hinterfragen den Nutzen einer aufgeblähten internationalen Bürokratie, die mehr mit sich selbst als mit tatsächlichen Gesundheitsproblemen beschäftigt zu sein scheint.
Der Austritt aus der WHO reiht sich ein in eine konsequente Politik der Trump-Administration. Bereits im Januar 2025 zogen sich die USA aus dem Pariser Klimaabkommen zurück. Anfang Januar 2026 folgten 66 weitere von den Vereinten Nationen geförderte Klima- und Sozialorganisationen. Die Botschaft ist unmissverständlich: Amerika setzt wieder auf nationale Souveränität statt auf globale Abhängigkeiten.
Ein Weckruf für Europa?
Während die USA konsequent handeln, bleibt Europa einmal mehr in seiner Rolle als treuer Zahlmeister internationaler Organisationen gefangen. Die Frage, ob die WHO tatsächlich den Interessen der Bürger dient oder längst zu einem selbstreferentiellen Apparat verkommen ist, wird hierzulande kaum gestellt. Dabei wäre eine kritische Überprüfung mehr als überfällig – nicht nur bei der WHO, sondern bei zahlreichen internationalen Institutionen, die sich der demokratischen Kontrolle weitgehend entziehen.
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