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Kettner Edelmetalle
15.01.2026
13:34 Uhr

Wohnungskatastrophe in Deutschland: 1,4 Millionen fehlende Wohnungen – und kein Ende in Sicht

Wohnungskatastrophe in Deutschland: 1,4 Millionen fehlende Wohnungen – und kein Ende in Sicht

Die Zahlen sind erschreckend, die Aussichten noch düsterer. Deutschland steuert sehenden Auges in eine Wohnungskrise historischen Ausmaßes. Ende 2024 klaffte bereits eine Lücke von 1,4 Millionen Wohnungen im deutschen Immobilienmarkt – ein trauriger Rekord, der die politischen Versäumnisse der vergangenen Jahre schonungslos offenlegt.

Eine Studie, die aufrütteln sollte

Das Pestel-Institut hat in einer aktuellen Analyse die dramatische Lage auf dem deutschen Wohnungsmarkt dokumentiert. Pestel-Chefökonom Matthias Günther präsentierte die ernüchternden Ergebnisse in Berlin – und seine Prognose lässt wenig Hoffnung aufkommen. Für die kommenden Jahre rechnet das Institut mit dem Bau von lediglich rund 200.000 neuen Wohnungen jährlich. Das entspricht gerade einmal der Hälfte dessen, was tatsächlich benötigt würde.

Auftraggeber der Studie war das Bündnis Soziales Wohnen, ein Zusammenschluss aus Deutschem Mieterbund, der IG Bau und weiteren Organisationen. Die Botschaft ist unmissverständlich: Ohne radikales Umdenken wird sich die Situation weiter verschärfen.

Wirtschaftliche Folgen der Wohnungsnot

Der Wohnungsmangel ist längst mehr als ein soziales Problem – er entwickelt sich zur handfesten Wirtschaftsbremse. Wie soll Deutschland dringend benötigte Fachkräfte aus dem Ausland anwerben, wenn diese keine bezahlbare Bleibe finden? Die Studie formuliert es unmissverständlich: Ohne einen Aufschwung des Wohnungsbaus könnten keine Zuwanderer für die Arbeitsmärkte gewonnen werden, und das Land werde seine Wachstumsschwäche nicht überwinden können.

„Unser Land wird die Wachstumsschwäche nicht überwinden können" – Pestel-Institut zur Wohnungskrise

Die Leidtragenden: Jung und Alt

Besonders bitter trifft es die Schwächsten der Gesellschaft. Die junge Generation bis 25 Jahre ist laut Studie zur „benachteiligten Gruppe" auf dem Wohnungsmarkt degradiert worden. Junge Menschen, die ihr Leben aufbauen wollen, scheitern bereits am ersten Schritt – einer eigenen Wohnung. Gleichzeitig müssen viele ältere Großstadtbewohner nach dem Ende ihres Arbeitslebens ihre Mietwohnungen aufgeben, weil sie sich diese schlicht nicht mehr leisten können. Sie werden aus ihren angestammten Vierteln verdrängt, fort von Freunden und Familie.

Die regionalen Brennpunkte

In absoluten Zahlen führen die bevölkerungsreichsten Bundesländer die traurige Statistik an. In Nordrhein-Westfalen fehlten Ende 2024 sage und schreibe 376.000 Wohnungen. Bayern folgt mit einem Defizit von 233.000 Einheiten. Den Gesamtbedarf bis 2030 beziffert das Pestel-Institut auf bis zu 2,4 Millionen neue Wohnungen – eine Zahl, die angesichts der aktuellen Bauaktivität geradezu utopisch erscheint.

Politisches Versagen auf ganzer Linie

Man fragt sich unweigerlich: Wie konnte es so weit kommen? Jahrelang wurde der Wohnungsbau durch überbordende Bürokratie, explodierende Baukosten und ideologisch motivierte Regulierungen ausgebremst. Statt pragmatischer Lösungen gab es Mietpreisbremsen, die das Problem nur verschärften, und Klimaauflagen, die das Bauen noch teurer machten. Die Ampelregierung hat in ihrer kurzen Amtszeit keine Trendwende eingeleitet – im Gegenteil.

Die neue Bundesregierung unter Friedrich Merz steht nun vor einem Scherbenhaufen. Ob das angekündigte Sondervermögen von 500 Milliarden Euro für Infrastruktur auch dem Wohnungsbau zugutekommen wird, bleibt abzuwarten. Eines ist jedoch sicher: Ohne massive Investitionen und einen radikalen Bürokratieabbau wird die Wohnungskrise Deutschland noch auf Jahre hinaus lähmen.

In Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit und politischer Instabilität suchen viele Bürger nach Wegen, ihr Vermögen zu sichern. Physische Edelmetalle wie Gold und Silber können dabei als wertbeständige Ergänzung eines breit gestreuten Anlageportfolios dienen – unabhängig von den Schwankungen des Immobilienmarktes.

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