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17.02.2026
06:39 Uhr

ZDF ertappt: Gleich zwei Fake-Clips im Heute Journal – und dann wird heimlich nachgebessert

ZDF ertappt: Gleich zwei Fake-Clips im Heute Journal – und dann wird heimlich nachgebessert

Was sich der öffentlich-rechtliche Rundfunk in dieser Woche geleistet hat, dürfte selbst hartgesottene Kritiker des Gebührenfernsehens sprachlos machen. Das ZDF hat in seinem Heute Journal vom vergangenen Sonntag nicht nur einen, sondern gleich zwei manipulative Videoclips verwendet, um Stimmung gegen die amerikanische Abschiebebehörde ICE zu machen. Und als die Sache aufflog? Da wurde still und leise korrigiert, gelöscht und umgeschnitten – als wäre nichts gewesen.

KI-generierte Bilder und falsch zugeordnete Videos

Der erste Skandal war bereits bekannt: Ein offenkundig mittels Künstlicher Intelligenz generiertes Video sollte zeigen, wie Eltern vor den Augen ihrer Kinder abgeschoben würden. Doch damit nicht genug. Ein zweiter Clip, der unmittelbar danach gezeigt wurde, entpuppte sich ebenfalls als grobe Irreführung. Zu sehen war ein Junge, der von einem Beamten abgeführt wird – laut Sprechertext angeblich vor seiner Schule, im Zuge einer ICE-Aktion. Die Wahrheit? Das Video stammte aus dem Mai 2022 und zeigte die Ingewahrsamnahme eines Kindes nach einer Amokdrohung. Mit Abschiebungen hatte die Szene nicht das Geringste zu tun.

Eine simple Rückwärtssuche im Internet hätte genügt, um den wahren Kontext des Videos zu ermitteln. Doch offenbar war man in der Mainzer Redaktionsstube zu beschäftigt damit, die gewünschte Erzählung zu konstruieren, als sich mit solch lästigen Kleinigkeiten wie Faktenprüfung aufzuhalten. Das Video war im Netz lediglich mit einer irreführenden Aufschrift versehen worden – „ICE agents are detaining children at Schools" –, und die ZDF-Redakteure übernahmen diese Behauptung offenbar ohne jede kritische Prüfung.

Erst löschen, dann heimlich nachbessern

Als die Manipulation aufflog, verschwand die gesamte Sendung zunächst aus der ZDF-Mediathek und von YouTube. Komplett. Einfach weg. Dann tauchte sie wieder auf – allerdings in einer deutlich veränderten Fassung. Beide fragwürdigen Clips wurden entfernt, der Sprechertext wurde angepasst, und während der visuell veränderten Szene wird nun der dezente Hinweis eingeblendet: „Video aus redaktionellen Gründen nachträglich geändert." Man fragt sich unwillkürlich: Wäre diese „redaktionelle Änderung" auch vorgenommen worden, wenn niemand den Schwindel bemerkt hätte?

Besonders pikant ist der Widerspruch zur eigenen Darstellung. Noch am Montag hatte das ZDF behauptet, es habe lediglich eine Kennzeichnung des KI-generierten Materials gefehlt. Von einem zweiten problematischen Clip war keine Rede. Dass nun eine deutlich umfangreichere Korrektur vorgenommen wurde, die weit über eine fehlende KI-Kennzeichnung hinausgeht, spricht Bände über die Glaubwürdigkeit der ersten Erklärung.

Die Ironie des Abends: Warnung vor Fake-Videos

Was die ganze Angelegenheit in geradezu groteske Höhen treibt, ist die Anmoderation des Beitrags durch Moderatorin Dunja Hayali. Sie warnte das Publikum ausdrücklich vor falschen Clips im Netz: „Wer in den sozialen Netzwerken unterwegs ist, wird festgestellt haben, dass es sehr viele Videos zu den Einsätzen der ICE-Truppen von Donald Trump gibt", sagte sie, „nicht alle sind echt, aber doch sehr viele." Sekunden später präsentierte ihr eigener Sender dem Millionenpublikum genau solche Fakes. Man könnte lachen, wenn es nicht so erschreckend wäre.

Auf der ZDF-Seite für „Korrekturen und Richtigstellungen" war am Dienstagmorgen weiterhin nur von einem technischen Problem bei der Übertragung der KI-Kennzeichnung die Rede. Vom zweiten manipulativen Clip – dem falsch kontextualisierten Amokdrohungs-Video – kein Wort. Transparenz sieht anders aus.

Ein Muster, das Vertrauen zerstört

Dieser Vorfall reiht sich nahtlos ein in eine lange Kette von Vertrauensbrüchen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks. Während die Bürger dieses Landes mit ihren Zwangsgebühren einen Apparat finanzieren, der sich selbst als Bollwerk gegen Desinformation inszeniert, produziert eben dieser Apparat genau jene Fake News, vor denen er zu warnen vorgibt. Die Chuzpe, mit der hier vorgegangen wird, ist bemerkenswert: Erst manipulieren, dann leugnen, dann heimlich korrigieren – und hoffen, dass es niemand merkt.

Doch die Zeiten haben sich geändert. In der digitalen Ära lassen sich Fälschungen schneller entlarven als je zuvor. Rückwärtssuchen, Screenshots, archivierte Versionen – das Internet vergisst nicht, auch wenn das ZDF es gerne hätte. Und genau das macht den öffentlich-rechtlichen Sendern zunehmend zu schaffen. Ihre Deutungshoheit bröckelt, und Vorfälle wie dieser beschleunigen den Erosionsprozess dramatisch.

Die Frage, die sich jeder Gebührenzahler stellen sollte, liegt auf der Hand: Wenn selbst das Flaggschiff des ZDF-Nachrichtenjournalismus derart schlampig – oder schlimmer noch: bewusst manipulativ – mit Bildmaterial umgeht, welchen Wert hat dann die viel beschworene journalistische Sorgfaltspflicht noch? Und vor allem: Warum sollen die Bürger für diese Art von „Qualitätsjournalismus" weiterhin zur Kasse gebeten werden?

Es wäre an der Zeit, dass die neue Bundesregierung unter Friedrich Merz die längst überfällige Reform des öffentlich-rechtlichen Rundfunks endlich ernsthaft angeht. Nicht morgen, nicht irgendwann – jetzt. Denn das Vertrauen der Bevölkerung in ihre zwangsfinanzierten Medien schwindet mit jedem solchen Vorfall ein Stück weiter. Und dieses Vertrauen, einmal verspielt, lässt sich nicht so leicht wiederherstellen wie ein heimlich nachbearbeitetes Video in der Mediathek.

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