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Kettner Edelmetalle
17.02.2026
18:08 Uhr

ZDF ertappt: KI-Fälschung und falsches Video im „Heute-Journal" – Zwangsgebühren für Desinformation?

Was passiert, wenn ausgerechnet jene Sendung, die vor Falschvideos in sozialen Netzwerken warnt, selbst KI-gefälschtes Material ausstrahlt? Genau diese groteske Realsatire hat sich im ZDF-„Heute-Journal" zugetragen – und sie wirft ein grelles Schlaglicht auf den Zustand des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in Deutschland.

Doppelte Blamage in einer einzigen Sendung

Der Vorgang ist so dreist, dass man ihn kaum glauben mag: In einem Beitrag über die Abschiebepolitik der US-Behörde ICE unter Präsident Donald Trump verwendete das ZDF gleich zwei Videos, die sich als falsch herausstellten. Eines der Clips war offenkundig durch Künstliche Intelligenz generiert worden – also schlicht eine Fälschung. Das andere Video zeigte keineswegs, wie behauptet, die Festnahme eines Schulkindes bei einer Abschiebung, sondern dokumentierte einen Polizeieinsatz nach einer Amokdrohung im Mai 2022. Zwei Videos, zwei Falschdarstellungen, eine Sendung. Man fragt sich unwillkürlich: Gibt es beim ZDF eigentlich noch so etwas wie eine Faktenprüfung?

Besonders pikant dabei: Moderatorin Dunja Hayali hatte in ihrer Anmoderation ausdrücklich vor Falschvideos in den sozialen Netzwerken gewarnt. „Nicht alle sind echt, aber doch sehr viele", soll sie über angebliche ICE-Einsätze gesagt haben. Die Ironie könnte kaum beißender sein. Während man mit dem Finger auf andere zeigt, stolpert man selbst über die eigene Schlamperei – oder war es gar Absicht?

Nachträgliche Korrektur statt offener Fehlerkultur

Nachdem das Nachrichtenportal Apollo News den Skandal öffentlich machte, reagierte das ZDF zunächst mit der denkbar dünnsten Erklärung: Es habe lediglich die Kennzeichnung eines KI-generierten Videos gefehlt. Eine bemerkenswerte Verharmlosung, denn die tatsächlich vorgenommenen Änderungen erzählen eine ganz andere Geschichte. Der Beitrag wurde komplett aus der Mediathek und von YouTube entfernt, der Sprechertext überarbeitet, die Behauptung über Festnahmen von Kindern vor Schulen gestrichen und ein zweites, falsches Video entfernt. In der neu veröffentlichten Fassung prangt nun der lapidare Hinweis: „Video aus redaktionellen Gründen nachträglich geändert."

Redaktionelle Gründe. So nennt man das also, wenn man bei der Verbreitung von Desinformation erwischt wird. Kein Wort der Entschuldigung, keine transparente Aufarbeitung, kein Eingeständnis eines schwerwiegenden journalistischen Versagens. Stattdessen wird still und leise korrigiert und gehofft, dass es niemand bemerkt.

Der öffentlich-rechtliche Rundfunk und seine Glaubwürdigkeitskrise

Dieser Vorfall ist kein Einzelfall, sondern reiht sich nahtlos ein in eine lange Kette von Vertrauensbrüchen, die den öffentlich-rechtlichen Rundfunk in Deutschland seit Jahren begleiten. Vom Relotius-Skandal beim Spiegel über die Gebührenaffäre beim RBB bis hin zu immer offensichtlicher werdender politischer Schlagseite in der Berichterstattung – das Vertrauen der Bürger in die zwangsfinanzierten Medienanstalten befindet sich im freien Fall. Und das aus gutem Grund.

Jeder deutsche Haushalt wird per Gesetz gezwungen, monatlich 18,36 Euro an den Rundfunkbeitrag zu entrichten. Dafür erwarten die Bürger zu Recht eine seriöse, faktenbasierte Berichterstattung. Was sie stattdessen bekommen, gleicht zunehmend einem Aktivismus mit journalistischem Anstrich. Die Frage drängt sich auf: Wer kontrolliert eigentlich die Kontrolleure? Wer prüft die selbsternannten Faktenchecker?

Wenn Warnung vor Fake News selbst zur Fake News wird

Die besondere Perfidie dieses Falls liegt in der Doppelmoral. Dieselben Redaktionen, die unermüdlich vor „Desinformation" im Internet warnen, die nach strengerer Regulierung sozialer Medien rufen und die jeden kritischen Bürger als potentiellen Verschwörungstheoretiker abstempeln – genau diese Redaktionen verbreiten selbst KI-generierte Fälschungen zur besten Sendezeit. Millionen Zuschauer sahen den ursprünglichen Beitrag. Wie viele davon werden die korrigierte Fassung jemals zu Gesicht bekommen? Die Desinformation ist längst in der Welt, die Korrektur erreicht bestenfalls einen Bruchteil des Publikums.

Es ist bezeichnend, dass dieser Skandal nicht etwa durch die interne Qualitätskontrolle des ZDF aufgedeckt wurde, sondern durch ein unabhängiges Medium. Das sagt mehr über den Zustand des öffentlich-rechtlichen Journalismus aus als tausend Sonntagsreden über Pressefreiheit und Qualitätsjournalismus.

Die politische Dimension: Anti-Trump-Narrativ um jeden Preis?

Man kommt nicht umhin, auch die politische Dimension dieses Vorfalls zu beleuchten. Der Beitrag sollte die Härte der amerikanischen Abschiebepolitik unter Präsident Trump illustrieren. Dass dabei offenbar nicht sonderlich genau hingeschaut wurde, welches Material man verwendet, passt ins Bild einer Berichterstattung, die seit Jahren ein bestimmtes Narrativ bedient. Trump als Bösewicht, seine Politik als unmenschlich – da scheint jedes Mittel recht zu sein, selbst wenn es sich um KI-generierte Fälschungen handelt.

Dabei wäre eine sachliche, kritische Berichterstattung über die amerikanische Migrationspolitik durchaus wünschenswert und wichtig. Doch genau diese Sachlichkeit wird durch solche Vorfälle torpediert. Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht – diese alte Volksweisheit hat nichts von ihrer Gültigkeit verloren. Und das ZDF hat in den vergangenen Jahren reichlich Anlass gegeben, an seiner Objektivität zu zweifeln.

Ein Symptom des größeren Problems

Deutschland leistet sich mit ARD, ZDF und den Landesrundfunkanstalten das teuerste öffentlich-rechtliche Mediensystem der Welt. Über acht Milliarden Euro fließen jährlich in diesen Apparat. Dafür sollte man erwarten dürfen, dass zumindest die grundlegendsten journalistischen Standards eingehalten werden – etwa die Überprüfung von Videomaterial auf seine Echtheit, bevor es in einer der meistgesehenen Nachrichtensendungen des Landes ausgestrahlt wird.

Stattdessen erleben wir einen Rundfunk, der sich zunehmend als verlängerter Arm bestimmter politischer Strömungen versteht, der Haltungsjournalismus über Faktentreue stellt und der bei Kritik reflexhaft auf die Gefahr von „Desinformation" durch alternative Medien verweist. Die Chuzpe, mit der hier agiert wird, ist atemberaubend. Man warnt vor dem Splitter im Auge des anderen und übersieht den Balken im eigenen.

Dieser Vorfall sollte ein Weckruf sein – nicht nur für das ZDF, sondern für die gesamte Debatte über Medienvertrauen, Rundfunkfinanzierung und die Zukunft des öffentlich-rechtlichen Systems in Deutschland. Die Bürger dieses Landes haben etwas Besseres verdient als zwangsfinanzierte Desinformation zur besten Sendezeit.

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