
140 Millionen Euro für Grenzkontrollen: Der Preis der verspäteten Vernunft
Was jahrelang als „rechtsextreme Forderung" diffamiert wurde, kostet den deutschen Steuerzahler nun bares Geld – und das nicht zu knapp. Die seit September 2024 laufenden Kontrollen an sämtlichen deutschen Binnengrenzen haben bis Ende 2025 Kosten in Höhe von rund 140 Millionen Euro verursacht. Das geht aus einer Antwort des Bundesinnenministeriums auf eine parlamentarische Anfrage hervor.
Überstunden, Zulagen und die bittere Rechnung des Versäumnisses
Die Aufschlüsselung der Kosten liest sich wie ein Mahnmal politischen Versagens vergangener Jahre. Überstunden der Bundespolizisten, Zulagen für den Grenzdienst, der laufende Betrieb der Kontrollstellen, Materialverbrauch sowie Unterbringungs- und Verpflegungskosten – all das summiert sich zu einer gewaltigen Summe. Allein im zweiten Halbjahr 2025 fielen demnach 59,5 Millionen Euro an, nachdem in den ersten sechs Monaten bereits 80,5 Millionen Euro aufgelaufen waren.
Das Bundesinnenministerium relativiert freilich einen Teil der Kosten. Bei den Überstunden handle es sich um eine „rechnerische Größe", die nur dann kassenwirksam werde, wenn den Beamten nicht innerhalb von zwölf Monaten ein Freizeitausgleich gewährt werden könne. Ohne diese Position beliefen sich die tatsächlichen Kosten auf 78,2 Millionen Euro. Man darf sich allerdings fragen, ob es den chronisch überlasteten Bundespolizisten ein Trost ist, dass ihre Mehrarbeit lediglich als „rechnerische Größe" verbucht wird.
Über 14.000 Zurückweisungen – und die Linke jammert
Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Zwischen dem 5. August und dem 31. Dezember 2025 wurden 14.129 Personen an den deutschen Landgrenzen zurückgewiesen, darunter 552 Asylbewerber. Das sind 14.129 Menschen, die ohne diese Kontrollen unkontrolliert ins Land gelangt wären. Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) hat bereits eine erneute Verlängerung der Grenzkontrollen um weitere sechs Monate über den 15. März hinaus angekündigt – ein Schritt, der längst überfällig war und den viele Bürger seit Jahren fordern.
Erwartungsgemäß kommt die Kritik von links. Die fluchtpolitische Sprecherin der Linke-Fraktion, Clara Bünger, sprach von einer „verheerenden Bilanz" und bezeichnete die Grenzkontrollen als „rechtswidrige Symbolpolitik der Abschreckung". Man reibt sich verwundert die Augen. 140 Millionen Euro für den Schutz der eigenen Grenzen sollen also Verschwendung sein – während die unkontrollierte Zuwanderung der vergangenen Jahre den Steuerzahler jährlich zweistellige Milliardenbeträge kostet?
Die absurde Logik der Grenzöffner
Besonders entlarvend ist Büngers Forderung, statt Grenzen zu kontrollieren, lieber die Integrationskurse weiter für alle offenzuhalten. Das Innenministerium hatte kürzlich entschieden, dass künftig nur noch Menschen kostenfreie Integrationskurse besuchen können, die von den Behörden dazu verpflichtet werden – etwa anerkannte Asylberechtigte. Asylbewerber und Ukraine-Flüchtlinge wären hingegen ausgeschlossen. Eine Priorisierung, die in jedem normalen Haushalt als selbstverständlich gelten würde.
Doch die eigentliche Frage, die sich der mündige Bürger stellen sollte, lautet: Warum wurden diese Grenzkontrollen nicht schon viel früher eingeführt? Hätte die damalige Ampelregierung nicht jahrelang gezögert und die offenen Grenzen als europäische Errungenschaft verklärt, wären dem Land Milliarden an Folgekosten erspart geblieben. Die 140 Millionen Euro für Grenzkontrollen sind im Vergleich zu den Gesamtkosten der Migrationskrise ein Tropfen auf den heißen Stein.
Grenzschutz ist kein Luxus, sondern Pflicht
Die Debatte offenbart einmal mehr den fundamentalen Riss, der durch die deutsche Gesellschaft geht. Auf der einen Seite stehen jene, die den Schutz der eigenen Grenzen als selbstverständliche Aufgabe eines souveränen Staates betrachten. Auf der anderen Seite jene, die jeden Euro für Grenzsicherung als verschwendet ansehen, während sie gleichzeitig unbegrenzte Mittel für die Versorgung illegaler Einwanderer fordern. Dass ein Großteil der deutschen Bevölkerung – wie zahlreiche Umfragen belegen – die Grenzkontrollen ausdrücklich befürwortet, scheint in bestimmten politischen Kreisen keine Rolle zu spielen.
Es bleibt zu hoffen, dass die neue Bundesregierung unter Friedrich Merz den eingeschlagenen Kurs konsequent fortsetzt und nicht dem Druck der üblichen Verdächtigen nachgibt. Denn eines ist klar: Ein Staat, der seine Grenzen nicht schützt, schützt auch seine Bürger nicht. Und wer angesichts von Rekordkriminalität und überlasteten Kommunen immer noch von „rechtswidrigen Grenzkontrollen" fabuliert, hat den Ernst der Lage entweder nicht begriffen – oder will ihn bewusst ignorieren.
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