
Absturz im Politbarometer: Merz so unbeliebt wie nie zuvor

Neue Zahlen aus Mainz, neues Tief für den Kanzler: Im ZDF-Politbarometer vom 20. August 2026 rutscht Friedrich Merz auf den schlechtesten Wert seiner Amtszeit. Drei Viertel der Befragten halten seine Arbeit als Bundeskanzler für eher schlecht. Und die Union verliert erneut – die AfD liegt in der Projektion fünf Punkte vorn.
Minus 1,9 – der persönliche Negativrekord
Auf der Skala von plus fünf bis minus fünf kommt der CDU-Vorsitzende laut der Erhebung der Forschungsgruppe Wahlen nur noch auf minus 1,9 Punkte. Ende Juli waren es minus 1,5. Damit landet Merz unter den zehn abgefragten Spitzenpolitikern auf dem vorletzten Platz.
Schlechter bewertet wird demnach nur AfD-Chefin Alice Weidel mit minus 2,5. An der Spitze bleibt Verteidigungsminister Boris Pistorius mit 1,3 Punkten – ein Sozialdemokrat als beliebtester Politiker einer Regierung, die von der Union geführt wird. Bitterer kann eine Momentaufnahme für die CDU kaum ausfallen.
Die eigene Partei? Steht nicht hinter ihm, glauben 80 Prozent
Besonders brisant ist eine andere Zahl: 80 Prozent der Befragten sind laut der Umfrage überzeugt, dass die CDU nicht geschlossen hinter ihrem Vorsitzenden steht. Nur zwölf Prozent glauben das Gegenteil.
Und selbst im eigenen Lager bröckelt es: 67 Prozent der Unionsanhänger sehen keinen vollen Rückhalt für Merz, lediglich ein Viertel widerspricht. Auch die SPD-Spitze kommt nicht ungeschoren davon – Mehrheiten zweifeln laut Erhebung ebenso am Rückhalt für Lars Klingbeil und Bärbel Bas in ihrer Partei.
Projektion: Schwarz-Rot ohne Mehrheit
In der Sonntagsfrage verlieren Union und AfD je einen Punkt. Die Union fällt auf 22 Prozent, die AfD bleibt mit 27 Prozent stärkste Kraft. Die SPD verharrt bei zwölf Prozent, die Grünen legen auf 14 zu, die Linke liegt ebenfalls bei zwölf, die FDP bei vier Prozent.
Zur Erinnerung: Bei der Bundestagswahl im Februar 2025 holte die Union noch rund 28,5 Prozent, die AfD gut 20,8 Prozent. Nach gut 15 Monaten Regierungszeit hätte Schwarz-Rot laut dieser Projektion keine Mehrheit mehr. Auch die Regierungsbilanz insgesamt fällt durch: 70 Prozent bewerten die Arbeit der Koalition als eher schlecht.
Rente mit 63: Auch der eigene Anhang murrt
Ein Grund für den Frust dürfte die geplante Rentenreform sein. Die Bundesregierung will die sogenannte Rente mit 63 abschaffen – 75 Prozent der Befragten lehnen das ab, in allen Parteianhängerschaften gibt es dafür Mehrheiten. Nur 20 Prozent finden das Vorhaben richtig.
Aus Sicht unserer Redaktion zeigt sich hier ein Muster: Wer mit dem Versprechen der Wende antritt, dann aber Rekordschulden aufnimmt und Reformen gegen die Stimmung im eigenen Lager durchdrücken will, verliert Vertrauen doppelt. Im September stehen Landtagswahlen in Ostdeutschland an – der nächste Realitätstest.
Was Bürger daraus mitnehmen
Politische Unsicherheit ist selten gut für Planbarkeit – weder für Betriebe noch für private Vermögen. Wer sein Erspartes breit aufstellen will, zieht physische Edelmetalle traditionell als stabilisierende Beimischung in Betracht, unabhängig von Wahlterminen und Umfragekurven.
Hinweis: Dieser Beitrag ist keine Anlageberatung und keine Empfehlung zum Kauf oder Verkauf von Finanzprodukten. Er gibt unsere Einschätzung auf Basis der vorliegenden Informationen wieder. Jeder Leser trifft seine Anlageentscheidungen eigenverantwortlich und sollte sich selbst gründlich informieren.

Der große Der große Das große Live-Webinar am 26. August – was jetzt über Konto, Erbe und Bargeld entschieden wird. Und wie Sie Ihr Vermögen legal schützen.
Live mit Ernst Wolff, Dr. Hans-Georg Maaßen, Prof. Dr. Ulrike Guérot, Dr. Paul Brandenburg, Gerald Grosz, Tom-Oliver Regenauer & einem anonymen Banken-Insider – moderiert von Dominik Kettner. 100 % kostenlos.





Die Stimmen des Abends

ErnstWolff

Dr. Hans-GeorgMaaßen

Prof. Dr. UlrikeGuérot

Dr. PaulBrandenburg

GeraldGrosz

Tom-OliverRegenauer

Bankeninsider(anonym)
- Kettner Edelmetalle News
- Finanzen
- Wirtschaft
- Politik



















