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05.02.2026
06:27 Uhr

Arbeitsmoral im freien Fall: Mehr als die Hälfte der Deutschen will weniger als 35 Stunden arbeiten

Arbeitsmoral im freien Fall: Mehr als die Hälfte der Deutschen will weniger als 35 Stunden arbeiten

Während die deutsche Wirtschaft vor gewaltigen Herausforderungen steht und Politiker aller Couleur nach Lösungen für die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Deutschland suchen, offenbart eine aktuelle Umfrage ein erschreckendes Bild der Arbeitsmoral in diesem Land. Eine überwältigende Mehrheit der Deutschen lehnt längere Arbeitszeiten kategorisch ab – und mehr als jeder Zweite träumt sogar von einer Arbeitswoche mit weniger als 35 Stunden.

Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache

Die repräsentative Befragung der IU Internationale Hochschule liefert Ergebnisse, die jeden wirtschaftlich denkenden Bürger aufhorchen lassen sollten. Satte 73,5 Prozent der Befragten gaben an, eine 48-Stunden-Woche würde sich „negativ" oder „sehr negativ" auf ihr Leben auswirken. Als Begründung wurden die üblichen Verdächtigen genannt: zu wenig Zeit für Familie und Freunde, fehlende Möglichkeiten für Sport oder Hobbys sowie gesundheitliche Bedenken körperlicher oder psychischer Art.

Besonders bemerkenswert ist jedoch die Tatsache, dass sich insgesamt 52,4 Prozent der Deutschen eine Arbeitszeit von weniger als 35 Stunden wünschen. Die Vier-Tage-Woche mit 32 Stunden bei vollem Lohnausgleich – ein Modell, das jeglicher wirtschaftlicher Logik widerspricht – findet bei 33,9 Prozent Zuspruch. Weitere 18,5 Prozent bevorzugen klassische Teilzeitmodelle.

Der politische Diskurs und die Realität klaffen auseinander

Während die Mittelstands- und Wirtschaftsunion (MIT) zurecht von „Lifestyle-Teilzeit" spricht und CSU-Chef Markus Söder eine Stunde Mehrarbeit pro Tag als zumutbar bezeichnet, scheint die Bevölkerung in einer völlig anderen Welt zu leben. Arbeitsexperte Malte Martensen von der IU zeigt sich überrascht, „wie weit sich das Grundempfinden in der Bevölkerung vom politischen Diskurs entkoppelt hat."

„Aber nur zu sagen, die Menschen müssten mehr arbeiten, ist letztlich zu kurz gedacht."

Diese Aussage des Experten mag auf den ersten Blick versöhnlich klingen, doch sie verschleiert das eigentliche Problem: Eine Gesellschaft, die sich zunehmend in Anspruchsdenken und Bequemlichkeit verliert, während andere Nationen – allen voran China und die aufstrebenden asiatischen Volkswirtschaften – mit Fleiß und Ehrgeiz an Deutschland vorbeiziehen.

Die unbequeme Wahrheit

Das Statistische Bundesamt verzeichnete für 2024 eine durchschnittliche Wochenarbeitszeit von lediglich 34,3 Stunden. In einer Zeit, in der Deutschland dringend wirtschaftliche Impulse benötigt, in der die Infrastruktur marode ist und die Sozialsysteme unter dem demografischen Wandel ächzen, erscheint diese Zahl geradezu beschämend.

Die neue Große Koalition aus CDU/CSU und SPD plant gemäß Koalitionsvertrag, den klassischen Acht-Stunden-Tag zugunsten einer wöchentlichen Höchstarbeitszeit abzuschaffen. Ob dies zu mehr oder weniger Arbeit führen wird, bleibt abzuwarten. Die Umfrageergebnisse lassen jedoch befürchten, dass die Deutschen diese Flexibilität eher für weniger als für mehr Arbeit nutzen werden.

Wo bleibt der Leistungsgedanke?

Es stellt sich die grundsätzliche Frage, was aus dem deutschen Arbeitsethos geworden ist, der dieses Land einst zur führenden Wirtschaftsnation Europas gemacht hat. Die Generation unserer Großeltern baute nach dem Krieg mit harter Arbeit ein zerstörtes Land wieder auf. Heute diskutieren wir darüber, ob 35 Stunden pro Woche nicht schon zu viel verlangt seien.

Die Ausreden sind dabei stets dieselben: fehlende Kinderbetreuung, Pflegeprobleme, Work-Life-Balance. Doch andere Länder haben dieselben Herausforderungen – und meistern sie, ohne dabei den Leistungsgedanken über Bord zu werfen. Es wird Zeit, dass Deutschland sich wieder auf seine traditionellen Tugenden besinnt: Fleiß, Disziplin und den Willen, durch eigene Leistung voranzukommen.

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