
Blutiger Terror in Pakistan: Bombenanschlag auf Moschee fordert über 30 Todesopfer
Die pakistanische Hauptstadt Islamabad wurde am Freitag von einer verheerenden Gewalttat erschüttert. Ein Bombenanschlag auf eine schiitische Moschee riss mindestens 31 Menschen in den Tod und hinterließ mehr als 100 Verletzte. Die Explosion ereignete sich ausgerechnet während des Freitagsgebets – jenem Moment, in dem Gläubige in friedlicher Andacht versammelt waren.
Angriff auf die Khadija Tul Kubra Moschee
Der Anschlag traf die Khadija Tul Kubra Moschee im südöstlichen Stadtteil Tarlai Kalan mit voller Wucht. Rettungskräfte eilten zum Tatort und transportierten zahlreiche Verletzte in umliegende Krankenhäuser. Die Bilder, die aus der pakistanischen Hauptstadt dringen, zeigen das ganze Ausmaß der Zerstörung und des menschlichen Leids.
Während die genaue Ursache der Explosion noch Gegenstand laufender Ermittlungen ist, verdichten sich die Hinweise auf einen Selbstmordanschlag. Polizeisprecher Taqi Jawad bestätigte gegenüber der pakistanischen Zeitung Dawn, dass die Untersuchungen zur Detonationsursache andauern würden. Sicherheitskreise, auf die sich die Zeitung The Economic Times beruft, sprechen bereits von einem Selbstmordattentäter.
Premierminister Sharif zeigt sich erschüttert
Pakistans Premierminister Shehbaz Sharif reagierte mit einer Stellungnahme, in der er seine „tiefe Trauer" über den Vorfall zum Ausdruck brachte. Doch Worte allein werden den Hinterbliebenen kaum Trost spenden können. Die Frage drängt sich auf: Wie lange noch soll die Zivilbevölkerung unter dem Terror leiden?
Eine beunruhigende Serie von Gewaltakten
Der Anschlag fügt sich nahtlos in eine erschreckende Kette von Terrorakten ein, die Pakistan seit Monaten heimsuchen. Erst im November vergangenen Jahres hatte ein Selbstmordattentäter am Eingang des Bezirksgerichts von Islamabad zugeschlagen und mindestens zwölf Menschen mit in den Tod gerissen. Dutzende weitere wurden bei jenem Angriff verletzt.
Die Sicherheitslage im Land bleibt prekär. Anfang Februar vermeldeten pakistanische Sicherheitskräfte die Tötung von 145 Kämpfern in der Provinz Belutschistan – eine Reaktion auf vorangegangene tödliche Angriffe in der Region. Es ist ein Teufelskreis aus Gewalt und Gegengewalt, der kein Ende zu nehmen scheint.
Religiöse Minderheiten im Fadenkreuz
Besonders besorgniserregend ist die Tatsache, dass erneut eine schiitische Einrichtung zum Ziel wurde. Die schiitische Minderheit in Pakistan sieht sich seit Jahren extremistischer Gewalt ausgesetzt. Anschläge auf Moscheen, religiöse Prozessionen und Versammlungen gehören zum traurigen Alltag dieser Gemeinschaft.
Was bleibt, ist die bittere Erkenntnis, dass religiöser Fanatismus und terroristische Gewalt weiterhin unzählige unschuldige Menschenleben fordern. Die internationale Gemeinschaft sollte diese Entwicklungen mit wachsamer Aufmerksamkeit verfolgen – denn Instabilität in einer Nuklearmacht wie Pakistan betrifft letztlich die Sicherheit der gesamten Welt.

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