
Brandkatastrophe in Crans-Montana: Vorbestrafte Bar-Betreiber bleiben auf freiem Fuß – Schweizer Justiz in der Kritik

Vierzig Tote, über hundert Schwerverletzte, und die mutmaßlich Verantwortlichen spazieren frei durch die Gegend. Was sich im noblen Schweizer Skiort Crans-Montana abgespielt hat, erschüttert nicht nur die Hinterbliebenen, sondern wirft fundamentale Fragen über den Zustand des Schweizer Rechtsstaates auf. Die Betreiber der verhängnisvollen Bar „Le Constellation" – ein französisches Ehepaar mit einschlägiger Vorgeschichte – müssen sich nicht einmal in Untersuchungshaft begeben. Die Walliser Generalstaatsanwaltschaft sieht weder Flucht- noch Verdunkelungsgefahr. Eine Entscheidung, die bei vielen Bürgern blankes Entsetzen auslöst.
Ein vorbestrafter Zuhälter als Barbetreiber
Die Faktenlage ist brisant: Der Ehemann des Betreiberpaares wurde bereits 2008 im französischen Annecy wegen „schwerer Zuhälterei" zu zwölf Monaten Haft verurteilt. Dennoch erhielt er in der Schweiz eine Niederlassungsbewilligung und durfte ausgerechnet eine Bar eröffnen – ein Geschäftsfeld, in dem er sich offenbar bestens auskennt. Wie konnte es dazu kommen? Welche Behörden haben hier sämtliche Warnsignale ignoriert?
Die Ermittlungen laufen wegen „Fahrlässigkeit", doch für den durchschnittlichen Bürger ist der angelegte Maßstab schlicht nicht nachvollziehbar. Beide Beschuldigten sind französische Staatsbürger – eine Flucht über die nahe Grenze wäre ein Kinderspiel. Dass bereits kurz nach der Katastrophe versucht wurde, digitale Spuren über Umbauarbeiten im Lokal verschwinden zu lassen, spricht Bände über die angeblich nicht vorhandene Verdunkelungsgefahr.
Der bittere Vergleich: Walliserkanne versus Le Constellation
Wer sich an die Corona-Zeit erinnert, reibt sich verwundert die Augen. Im Jahr 2021 rückten sage und schreibe 43 Polizisten in Zermatt aus, um die Wirtsleute der „Walliserkanne" zu verhaften. Ihr Vergehen? Sie hatten die Impfzertifikate ihrer Gäste nicht ausreichend kontrolliert. Null Tote, null Verletzte – aber maximale staatliche Härte gegen unbescholtene Schweizer Bürger.
Und nun? Eine Tragödie mit vierzig Toten und über hundert Schwerverletzten, offensichtliches Behördenversagen auf mehreren Ebenen, vorbestrafte ausländische Betreiber – und keine Untersuchungshaft. Der Kontrast könnte kaum schärfer sein. Es drängt sich die Frage auf, ob in diesem Land mit zweierlei Maß gemessen wird.
Verfilzung und Vetternwirtschaft im Wallis?
Die Gerüchteküche brodelt, und die Vorwürfe wiegen schwer. Die gesamte Walliser Regierung soll gemeinsam einen Segeltörn nach Korsika unternommen haben. Der Ehemann der zuständigen Staatsanwältin ist Mitbesitzer einer Weinhandlung, die Lokale in der Region beliefert. Solche Verflechtungen mögen im Einzelfall harmlos sein – in der Summe zeichnen sie jedoch das Bild einer Kumpanei, die das Vertrauen in die Unabhängigkeit der Justiz massiv erschüttert.
Kritische Stimmen fordern längst die Ablösung der Staatsanwältin durch einen außerkantonalen Sonderstaatsanwalt. Die Befangenheit liegt für viele Beobachter auf der Hand. Doch bislang geschieht nichts.
Die Haftungskaskade: Wer zahlt am Ende?
Während die strafrechtliche Aufarbeitung schleppend vorangeht, zeichnet sich bereits ab, wer für die immensen Schadenersatzforderungen aufkommen wird. Die Betreiber dürften zahlungsunfähig sein. Die Gemeinde verfügt über keine ausreichenden finanziellen Mittel. Der Kanton Wallis wird subsidiär haften müssen. Und am Ende? Bleibt der Bund – also der Steuerzahler.
Es geht um Milliarden. Milliarden, die letztlich die Allgemeinheit aufbringen muss, weil Kontrollen versagt haben, weil Vorschriften nicht eingehalten wurden, weil ein System aus Nachlässigkeit und möglicherweise Korruption diese Katastrophe erst ermöglicht hat.
Ein Rechtsstaat auf dem Prüfstand
Die Schweiz galt lange als Hort der Rechtsstaatlichkeit, als Land, in dem Gesetze für alle gleichermaßen gelten. Doch Fälle wie dieser nähren Zweifel. Wenn ein vorbestrafter Ausländer nach einer Tragödie dieses Ausmaßes auf freiem Fuß bleibt, während Schweizer Wirte wegen Bagatellverstößen brutal verhaftet werden, stimmt etwas nicht mehr im System.
Die Bürger haben ein Recht auf Antworten. Sie haben ein Recht darauf zu erfahren, warum die Behörden jahrelang weggeschaut haben. Sie haben ein Recht auf eine Justiz, die unabhängig und unparteiisch agiert. Und sie haben ein Recht darauf, dass Verantwortliche zur Rechenschaft gezogen werden – unabhängig von ihrer Nationalität oder ihren Verbindungen.
Was sich derzeit im Wallis abspielt, ist mehr als ein tragischer Einzelfall. Es ist ein Symptom für eine schleichende Erosion rechtsstaatlicher Prinzipien, die viele Menschen zutiefst beunruhigt. Wie ein Kommentator treffend bemerkte: „Man fühlt sich irgendwie nicht mehr wohl in diesem Land." Ein Satz, der die Stimmung vieler auf den Punkt bringt.
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