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Kettner Edelmetalle
19.03.2026
14:26 Uhr

Brennende Golfregion: Wie der Irankrieg die globale Energieversorgung in Schutt und Asche legt

Was sich derzeit im Persischen Golf abspielt, ist nichts weniger als ein energiepolitischer Albtraum von historischem Ausmaß. Seit Ende Februar 2026 wurden zahlreiche der wichtigsten Öl- und Gasanlagen der Welt durch militärische Angriffe beschädigt oder zerstört – mit verheerenden Folgen für die globalen Energiemärkte und damit auch für jeden einzelnen deutschen Bürger, der an der Tankstelle oder beim Heizen die Rechnung präsentiert bekommt.

Das größte Gasfeld der Welt steht in Flammen

Im Zentrum der Eskalation steht das Gasfeld South Pars/North Dome im Persischen Golf – das größte bekannte Gasvorkommen unseres Planeten. Der Iran und Katar teilen sich dieses gigantische Reservoir, wobei allein South Pars rund 70 Prozent des iranischen Erdgasbedarfs deckt. Nach einem israelischen Angriff sei ein Teil des Feldes in Brand geraten, so iranische Angaben. Die Reaktion aus Washington ließ nicht lange auf sich warten: US-Präsident Donald Trump drohte unverhohlen, die gesamte Anlage „in die Luft zu sprengen", sollte der Iran den katarischen Gaskomplex Ras Laffan erneut attackieren. Diplomatie im Zeitalter der maximalen Eskalation.

Der katarische Anteil des Gasfeldes – unter dem Namen North Dome bekannt – umfasst nach Schätzungen des Staatskonzerns Qatar Energy etwa zehn Prozent der weltweit bekannten Erdgasreserven. Katar hat langfristige LNG-Lieferverträge mit Energieriesen wie Total, Shell, Petronet, Sinopec und Eni abgeschlossen. Wenn diese Lieferketten zusammenbrechen, trifft das nicht nur den asiatischen Markt, sondern auch Europa – und ganz besonders Deutschland, das sich nach dem selbstverschuldeten Abschied von russischem Gas verzweifelt nach alternativen Quellen umschaut.

Ras Laffan: Die LNG-Drehscheibe der Welt unter Beschuss

In Ras Laffan im Norden Katars befindet sich die weltweit größte Produktionsstätte für Flüssigerdgas. Seit Kriegsbeginn wurde die Anlage mehrfach zum Ziel iranischer Angriffe. Qatar Energy sprach zuletzt von „erheblichen Schäden" nach mehreren aufeinanderfolgenden Attacken. Man muss sich das auf der Zunge zergehen lassen: Die wichtigste LNG-Anlage der Welt wird systematisch bombardiert, und in Berlin diskutiert man vermutlich noch immer über Gendersprache in Behördenformularen.

Charg: Irans Ölexport-Nadelöhr im Fadenkreuz

Die Insel Charg, rund 30 Kilometer vor der iranischen Küste gelegen, wickelt etwa 90 Prozent der iranischen Rohölexporte ab. Ende vergangener Woche griff die US-Armee das dortige Terminal an, offiziell um militärische Einrichtungen zu zerstören. Die iranischen Behörden behaupteten anschließend, die Ölausfuhren liefen normal weiter und es habe keine Opfer gegeben. Ob man diesen Beteuerungen Glauben schenken darf, sei dahingestellt.

Auch die Golfstaaten bleiben nicht verschont

Der Krieg macht längst nicht an den iranischen Grenzen halt. Die Raffinerie in Ruwais im Emirat Abu Dhabi – nach Angaben des staatlichen Ölkonzerns Adnoc die viertgrößte der Welt – stellte ihren Betrieb „vorsorglich" ein, nachdem es in unmittelbarer Nähe einen Drohnenangriff gegeben hatte. Ob die Anlage selbst getroffen wurde, blieb unklar. Adnoc hüllte sich in Schweigen.

In Saudi-Arabien traf es gleich zwei strategische Standorte. Die Raffinerie auf der Halbinsel Ras Tanura mit einer Kapazität von 550.000 Barrel pro Tag wurde bei einem iranischen Drohnenangriff zu Beginn des Krieges so schwer beschädigt, dass ein Brand den Betrieb vorübergehend zum Erliegen brachte. Und in Janbu am Roten Meer wurde die Raffinerie Samref – ein Gemeinschaftsunternehmen von Saudi Aramco und einer ExxonMobil-Tochter – von einer Drohne getroffen. Das saudische Verteidigungsministerium erklärte, die Schadensbewertung laufe noch.

Die Straße von Hormus: Europas Achillesferse

Besonders beunruhigend ist die Lage an der Straße von Hormus, durch die täglich rund ein Fünftel des weltweiten Ölbedarfs transportiert wird. Der Iran fordert mittlerweile, dass Staaten für eine sichere Schiffspassage zahlen sollen – eine kaum verhohlene Erpressung, die den Charakter eines Wegezolls aus dem Mittelalter trägt. Seit Kriegsbeginn häufen sich die Zwischenfälle in dieser neuralgischen Meerenge.

Für Deutschland und Europa bedeutet diese Eskalation nichts Geringeres als eine existenzielle Bedrohung der Energiesicherheit. Die Öl- und Gaspreise sind nach den iranischen Vergeltungsangriffen auf South Pars bereits massiv in die Höhe geschnellt. Und während die Bundesregierung unter Friedrich Merz sich bei Maßnahmen zur Spritpreissenkung als „natürlich handlungsfähig" bezeichnet, dürfte der deutsche Bürger an der Zapfsäule eine gänzlich andere Realität erleben.

Wenn Ideologie auf Realität trifft

Die bittere Ironie der Geschichte: Deutschland hat sich durch seine ideologiegetriebene Energiepolitik der vergangenen Jahre – den überstürzten Atomausstieg, die Abhängigkeit von russischem Gas und die naive Fixierung auf erneuerbare Energien – in eine Position manövriert, in der es den Verwerfungen auf den globalen Energiemärkten nahezu schutzlos ausgeliefert ist. Wer seine eigene Energieproduktion systematisch demontiert, darf sich nicht wundern, wenn geopolitische Krisen am anderen Ende der Welt direkt ins eigene Portemonnaie schlagen.

In Zeiten derartiger geopolitischer Unsicherheit und explodierender Energiepreise zeigt sich einmal mehr der Wert krisenfester Anlagen. Physische Edelmetalle wie Gold und Silber haben sich über Jahrtausende als verlässlicher Wertspeicher in Krisenzeiten bewährt. Während Papierwerte und Energieaktien den Launen geopolitischer Konflikte ausgeliefert sind, bieten Edelmetalle eine solide Absicherung gegen Inflation und Kaufkraftverlust – gerade jetzt, wo die Energiepreise die Inflation weiter anheizen dürften.

Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Die dargestellten Informationen dienen ausschließlich der allgemeinen Information. Jede Anlageentscheidung sollte auf Basis eigener Recherche und gegebenenfalls nach Rücksprache mit einem qualifizierten Finanzberater getroffen werden. Für Verluste, die aus Anlageentscheidungen resultieren, die auf Grundlage dieses Artikels getroffen werden, übernehmen wir keinerlei Haftung.

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