
Bürgergeld-Skandal: Sogar gesuchte Straftäter kassieren – Linnemann zieht endlich die Notbremse
Was lange überfällig war, scheint nun endlich Bewegung in die festgefahrene Sozialdebatte zu bringen. CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann hat die Faust auf den Tisch gehauen und fordert eine grundlegende Verschärfung des Bürgergeldes. Wer per Haftbefehl gesucht wird oder sich vor Unterhaltszahlungen drückt, soll keinen Cent mehr aus der Staatskasse erhalten. Ein Vorstoß, der eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein müsste – und doch zeigt er, wie weit sich der deutsche Sozialstaat von jeglichem gesunden Menschenverstand entfernt hat.
Wenn Kriminelle vom Steuerzahler alimentiert werden
Man muss sich diesen Zustand auf der Zunge zergehen lassen: In Deutschland können Menschen, nach denen die Justiz mit Haftbefehl fahndet, weiterhin gemütlich ihre Sozialleistungen beziehen. Linnemann brachte es gegenüber der „Bild"-Zeitung auf den Punkt: „Jeder, der einen Haftbefehl hat in Deutschland, darf keinen Cent Bürgergeld bekommen." Dass eine solche Aussage im Jahr 2025 überhaupt noch ausgesprochen werden muss, ist eine schallende Ohrfeige für jene Politik, die das System über Jahre hinweg in diesen Zustand manövriert hat.
Besonders alarmierend sind die Hilferufe aus dem Ruhrgebiet. Bürgermeister aus der Region wenden sich regelmäßig an Linnemann mit der dringenden Bitte: „Macht bitte was! Wir haben einen Zuzug in die Sozialsysteme." Diese Worte sind kein Stammtischgerede, sondern die nüchterne Beschreibung einer Realität, die ehrliche Steuerzahler seit Jahren bezahlen müssen.
Die Schattenseite der EU-Freizügigkeit
Linnemann adressiert auch ein Tabuthema, vor dem die politische Klasse jahrelang die Augen verschlossen hat: den Missbrauch der EU-Freizügigkeit. Menschen aus Südosteuropa, die nach Deutschland kämen, „ein paar Wochen" arbeiteten, dann nicht mehr – und nach fünf Jahren in den vollen Genuss des Bürgergeldes kämen. Das, so der CDU-Generalsekretär völlig zu Recht, sei nie der Sinn der europäischen Migrationspolitik gewesen.
„Es ging immer um Binnenmigration in den Arbeitsmarkt, nicht in die Sozialsysteme."
Eine Aussage, die mit erfrischender Klarheit benennt, was viele Bürger längst täglich erleben. Wer aus Rumänien oder Bulgarien einreist, wenige Stunden arbeitet, sich den Rest aufstocken lässt und nebenbei noch schwarzarbeitet, missbraucht das Vertrauen einer Solidargemeinschaft, die ursprünglich für hilfsbedürftige Deutsche konzipiert war.
Das Gerechtigkeitsempfinden ist nachhaltig zerstört
Linnemann erkennt einen Zusammenhang an, den etablierte Parteien lange ignoriert haben: Der wachsende Zuspruch für oppositionelle Kräfte sei eine direkte Folge dieser Missstände. Wenn der Krankenpfleger im Schichtdienst, die Verkäuferin an der Kasse oder der Handwerksmeister mehr arbeiten als je zuvor und am Ende des Monats weniger in der Tasche haben als jene, die nie einen Finger gerührt haben, dann zerbricht das Vertrauen in den Staat unweigerlich.
Das deutsche Gerechtigkeitsempfinden liegt in Trümmern. Wer hart arbeitet, fühlt sich als Dummer im System. Wer Steuern zahlt, beobachtet, wie sein hart erwirtschaftetes Geld in Strukturen versickert, die längst zum Selbstbedienungsladen verkommen sind.
Digitalisierung als nachträgliches Eingeständnis des Versagens
Bezeichnend ist, dass nun ein Expertengremium die Digitalisierung der Arbeits- und Sozialverwaltung vorantreiben soll. Bis Ende 2027 wollen Vertreter von Bund, Ländern und kommunalen Spitzenverbänden klären, wie die Behörden endlich Daten miteinander austauschen können. Im Jahr 2025. In einem der wirtschaftsstärksten Länder der Welt. Dass der Missbrauch von Sozialleistungen häufig erst durch behördliche Inkompetenz und mangelnde Vernetzung ermöglicht wird, ist ein Skandal für sich.
Erste Schritte – doch der Weg ist weit
Immerhin: Mit der ersten Stufe der Grundsicherungs-Reform seien Sanktionen und Terminpflichten geschärft worden. Linnemann mahnt zu Recht weitere Schritte an, um das Vertrauen in die soziale Gerechtigkeit wiederherzustellen. Doch ob die Große Koalition unter Bundeskanzler Friedrich Merz tatsächlich den Mut aufbringt, die heiligen Kühe des deutschen Sozialstaates zu schlachten, bleibt abzuwarten. Versprechungen vor der Wahl sind bekanntlich das eine – politisches Durchsetzungsvermögen das andere.
Was bedeutet das für den Bürger?
Für den hart arbeitenden Bürger bleibt eine bittere Erkenntnis: Während über Reformen diskutiert wird, läuft die Geldentwertung ungebremst weiter. Das angekündigte 500-Milliarden-Euro-Sondervermögen für Infrastruktur, die explodierenden Sozialausgaben und die strukturellen Defizite des deutschen Haushalts werden die Inflation weiter anheizen. Wer sein Vermögen schützen möchte, sollte nicht allein auf das Versprechen politischer Reformen vertrauen. Physische Edelmetalle wie Gold und Silber haben sich über Jahrhunderte hinweg als verlässlicher Schutz gegen die Folgen staatlicher Misswirtschaft und Währungsentwertung bewährt – ein Aspekt, den jeder verantwortungsvolle Sparer in seine Überlegungen einbeziehen sollte.
Hinweis: Die in diesem Artikel geäußerten Einschätzungen stellen die Meinung unserer Redaktion dar und basieren auf den uns vorliegenden Informationen. Wir betreiben keine Anlage-, Steuer- oder Rechtsberatung. Jeder Leser ist angehalten, sich vor finanziellen Entscheidungen eigenständig zu informieren und gegebenenfalls qualifizierte Berater zu konsultieren. Die Verantwortung für Anlageentscheidungen liegt ausschließlich beim Anleger selbst.

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