
China stockt Goldreserven weiter auf – Die stille Revolution gegen den schwächelnden Dollar
Die chinesische Zentralbank setzt ihren beharrlichen Goldkaufkurs fort und hat im Juni erneut 70.000 Unzen des Edelmetalls erworben. Damit steigen die offiziellen Goldreserven des Reichs der Mitte auf beeindruckende 73,9 Millionen Unzen. Was auf den ersten Blick wie eine technische Meldung der State Administration of Foreign Exchange (SAFE) erscheint, offenbart bei genauerer Betrachtung eine tiefgreifende geopolitische Strategie.
Der schleichende Abschied vom Dollar-System
Seit 2020 hat China seine Goldbestände um satte 350 Tonnen aufgestockt – eine Entwicklung, die keineswegs zufällig ist. Während die westlichen Zentralbanken weiterhin ihre Gelddruckmaschinen auf Hochtouren laufen lassen und die Inflation befeuern, verfolgt Peking eine andere Strategie: Die systematische Diversifizierung weg vom US-Dollar hin zu realen Werten.
Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Acht Monate in Folge kauft die chinesische Zentralbank nun schon Gold zu. Zwar mögen die monatlichen Zukäufe mit durchschnittlich drei Tonnen in diesem Jahr bescheiden erscheinen, doch die Kontinuität zeigt die langfristige Ausrichtung. China bereitet sich offensichtlich auf eine Welt vor, in der der Dollar seine Vormachtstellung verloren haben könnte.
Der Dollar unter Druck – Gold als sicherer Hafen
Es ist kein Zufall, dass diese Entwicklung mit der schwersten Dollar-Krise seit der Ölkrise von 1973 zusammenfällt. Selbst die Schweizer Großbank UBS bezeichnet den Dollar mittlerweile als "unattraktiv" und empfiehlt Gold als bevorzugte Reserveanlage. Die weltweite Flucht aus dem Greenback nimmt Fahrt auf – und China positioniert sich geschickt für die neue Weltordnung.
Die systematische Goldakkumulation Chinas ist mehr als nur eine Anlagestrategie – es ist eine geopolitische Machtdemonstration und ein klares Signal an Washington.
Während die deutsche Ampel-Koalition mit ihrem 500-Milliarden-Euro-Sondervermögen die Schuldenspirale weiter antreibt und damit die Inflation anheizt, zeigt China, wie verantwortungsvolle Finanzpolitik aussehen könnte. Statt auf ungedecktes Papiergeld zu setzen, baut das Reich der Mitte seine Reserven in echten Werten auf.
Die strategische Bedeutung für Anleger
Für deutsche Sparer und Anleger sollten diese Entwicklungen ein Weckruf sein. Wenn die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt derart konsequent auf Gold setzt, während gleichzeitig der Dollar schwächelt und die Inflation galoppiert, dann ist es höchste Zeit, die eigene Vermögensstrategie zu überdenken.
Die chinesische Strategie zeigt: Physisches Gold bleibt der ultimative Vermögensschutz in unsicheren Zeiten. Während Papierwährungen durch unverantwortliche Geldpolitik entwertet werden können, behält das Edelmetall seinen inneren Wert. Es ist kein Versprechen einer Regierung oder Zentralbank, sondern ein realer, greifbarer Wert.
Ein Blick in die Zukunft
Die zurückhaltenden Goldkäufe Chinas in den letzten Monaten könnten täuschen. Möglicherweise wartet Peking nur auf günstigere Einstiegskurse oder bereitet größere Käufe vor. Die grundsätzliche Richtung ist jedenfalls klar: weg vom Dollar, hin zu Gold.
In einer Welt, in der westliche Regierungen ihre Bürger mit immer neuen Schulden belasten und die Kaufkraft des Geldes systematisch zerstören, zeigt China einen alternativen Weg auf. Es ist ein Weg, der auf Stabilität, Werterhaltung und langfristiger Planung basiert – Tugenden, die in der westlichen Politik zunehmend verloren gehen.
Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Jeder Anleger muss seine Investitionsentscheidungen selbst treffen und trägt die volle Verantwortung für seine Anlageentscheidungen. Wir empfehlen, sich umfassend zu informieren und gegebenenfalls professionellen Rat einzuholen, bevor Anlageentscheidungen getroffen werden.
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