Kostenlose Beratung
+49 7930-2699
200.000
Kunden
Sicherer
Versand
Kettner Edelmetalle
08.03.2026
12:55 Uhr

Deindustrialisierung im Zeitraffer: Metall- und Elektroindustrie steuert auf Massenentlassungen zu

Was sich seit Jahren wie ein schleichendes Gift durch den deutschen Wirtschaftskörper frisst, nimmt nun erschreckend konkrete Formen an. Der Arbeitgeberverband Gesamtmetall rechnet für das laufende Jahr 2026 mit dem Verlust von bis zu 150.000 Arbeitsplätzen allein in der Metall- und Elektroindustrie. Eine Zahl, die man sich auf der Zunge zergehen lassen muss – das entspricht der Einwohnerzahl einer mittleren deutschen Großstadt.

„Die größte Krise seit Gründung der Bundesrepublik"

Gesamtmetall-Chef Oliver Zander findet drastische Worte, die kaum Raum für Interpretation lassen. Deutschland befinde sich „mitten in einer Deindustrialisierung", die Aussichten seien „sehr düster" und die Situation „wirklich dramatisch". Man mag solche Formulierungen für übertrieben halten – doch die nackten Zahlen sprechen eine unmissverständliche Sprache: Seit 2018 seien bereits 270.000 Arbeitsplätze in der Branche verloren gegangen. Im vergangenen Monat sei die Beschäftigtenzahl unter die Marke von 3,8 Millionen gefallen – ein Niveau, das zuletzt 2015 erreicht worden sei.

Wer sich fragt, wie es so weit kommen konnte, dem liefert Zander eine schonungslose Diagnose: zu hohe Energiekosten, zu hohe Unternehmensteuern, zu hohe Sozialabgaben und eine erdrückende Bürokratie. Vier Faktoren, die zusammengenommen den Standort Deutschland so unattraktiv gemacht hätten, dass Investitionen ausbleiben, Produktionsanlagen veralten und neue Arbeitsplätze schlicht nicht mehr entstehen.

Jahrzehnte politischen Versagens rächen sich

Man muss kein Wirtschaftsprofessor sein, um zu erkennen, dass diese Entwicklung kein Naturereignis ist. Sie ist das Ergebnis einer Politik, die über Jahre hinweg ideologische Projekte über wirtschaftliche Vernunft gestellt hat. Die Energiewende, so ambitioniert sie klingen mag, hat die Strompreise für die Industrie in astronomische Höhen getrieben. Während andere Länder – allen voran die USA unter Präsident Trump – ihre Industrie mit günstiger Energie und Steuererleichterungen locken, hat Deutschland seinen Unternehmen systematisch die Wettbewerbsfähigkeit entzogen.

Und was tut die neue Bundesregierung unter Friedrich Merz? Statt den Rotstift bei den Ausgaben anzusetzen, wurde ein 500-Milliarden-Euro-Sondervermögen beschlossen, das kommende Generationen mit Schulden belastet. Die Klimaneutralität bis 2045 wurde gar im Grundgesetz verankert – ein Versprechen, das die Industrie mit weiteren Regulierungen und Kosten zu erdrosseln droht. Merz hatte versprochen, keine neuen Schulden zu machen. Dieses Versprechen ist bereits Geschichte.

Rente mit 63 als „Irrweg"

Bemerkenswert ist, dass Verbandschef Zander auch strukturelle Reformen fordert. Ein höheres Renteneintrittsalter sei notwendig, die Rente mit 63 bezeichnete er als „Irrweg". Jede zusätzliche Arbeitsstunde, die in Zeiten des demografischen Wandels geleistet werde, bedeute Wachstum. Wachstum und Arbeitszeit hingen „ganz eng miteinander zusammen". Eine Erkenntnis, die in anderen Ländern als Selbstverständlichkeit gilt – in Deutschland aber offenbar erst mühsam wiederentdeckt werden muss, nachdem jahrelang über Vier-Tage-Wochen und Work-Life-Balance philosophiert wurde.

Ein Weckruf, der verhallen könnte

Fast 2.400 Unternehmen haben zuletzt die Energiepolitik der Bundesregierung öffentlich kritisiert. Die Signale sind eindeutig, die Warnsirenen schrillen ohrenbetäubend. Doch die Frage bleibt: Wird die Politik endlich handeln, bevor aus der schleichenden Deindustrialisierung ein unumkehrbarer Kahlschlag wird? Die Metall- und Elektroindustrie ist das Rückgrat der deutschen Wirtschaft. Wenn dieses Rückgrat bricht, werden nicht nur 150.000 Menschen ihren Arbeitsplatz verlieren – es steht der Wohlstand einer ganzen Nation auf dem Spiel.

In Zeiten wie diesen, in denen die wirtschaftliche Unsicherheit greifbar wird und die Kaufkraft des Euro durch Inflation und Schuldenorgien erodiert, erweist sich einmal mehr der Besitz physischer Edelmetalle als kluger Baustein zur Vermögenssicherung. Gold und Silber haben über Jahrtausende ihren Wert bewahrt – ganz im Gegensatz zu politischen Versprechen.

Wissenswertes zum Thema

Erhalten Sie kostenlose Tipps um Ihr Vermögen zu schützen und als erster von neuen Produkten zu erfahren

Sie möchten regelmäßig über Produktneuheiten, spannende Finanznachrichten und exklusive Sonderangebote informiert werden? Dann melden Sie sich hier für den kostenfreien Kettner Edelmetalle Newsletter an.

Durch Eingabe Ihrer E-Mail-Adresse und Anklicken des Buttons „Abschicken“ geben Sie die folgende Einwilligungserklärung ab: „Ich bin damit einverstanden, per E-Mail über Produktneuheiten, spannende Finanznachrichten und exklusive Sonderangebote informiert zu werden und willige daher in die Verarbeitung meiner E-Mail-Adresse zum Zwecke der Zusendung des Newsletters ein. Diese Einwilligung kann ich jederzeit und ohne Angabe von Gründen mit Wirkung für die Zukunft widerrufen. Die Rechtmäßigkeit der bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung bleibt im Falle des Widerrufs unberührt.“

Willst du Teil unserer Erfolgsstory sein?

Werde jetzt Teil vom #TeamGold

Offene Stellen