
Deutschland als Weltmeister der Freigiebigkeit: Fast 30 Milliarden Dollar für Entwicklungshilfe – während die eigene Infrastruktur zerfällt
Es gibt Spitzenplätze, auf die eine Nation stolz sein kann. Olympische Goldmedaillen, Exportweltmeister, Innovationsführer. Und dann gibt es Spitzenplätze, die einem den Atem rauben – allerdings nicht vor Begeisterung, sondern vor blankem Entsetzen. Deutschland hat sich im vergangenen Jahr an die Spitze der weltweiten Entwicklungshilfe-Geber katapultiert. Inflationsbereinigt flossen 29,09 Milliarden US-Dollar aus deutschen Kassen in alle Welt. Damit überholte die Bundesrepublik erstmals sogar die Vereinigten Staaten, die ihre Zahlungen unter Präsident Trump auf rund 29 Milliarden Dollar zusammenstrichen. Das geht aus vorläufigen Zahlen der OECD hervor.
Ein Land verteilt, was es nicht hat
Man muss sich diese Zahl auf der Zunge zergehen lassen: 26 Milliarden Euro – so viel gab Deutschland im Rahmen der sogenannten Official Development Assistance (ODA) im Jahr 2025 aus. 39 Prozent dieser gewaltigen Summe stammten direkt aus dem Haushalt des Bundesentwicklungsministeriums. Weitere neun Prozent steuerte das Auswärtige Amt bei, knapp drei Prozent das Wirtschaftsministerium. Doch der vielleicht brisanteste Posten verbirgt sich hinter einer unscheinbaren Zahl: Rund 17 Prozent der deutschen Entwicklungshilfegelder flossen gar nicht ins Ausland, sondern wurden für die Versorgung und Unterbringung von Asylbewerbern im eigenen Land aufgewendet. Man finanziert also die Folgen der eigenen verfehlten Migrationspolitik und verbucht das dann großzügig als „Entwicklungshilfe". Kreativer kann man Statistiken kaum frisieren.
Und als wäre diese groteske Umverteilung nicht genug, zeigte sich Bundesentwicklungsministerin Reem Alabali-Radovan auch noch unzufrieden. Deutschland habe mit 0,56 Prozent des Bruttoinlandsprodukts das UN-Finanzierungsziel von 0,7 Prozent „deutlich verfehlt". Man reibt sich die Augen. Da verschenkt ein Land, dessen Schulen bröckeln, dessen Brücken gesperrt werden und dessen Rentner Pfandflaschen sammeln, fast 30 Milliarden Dollar – und die zuständige Ministerin beklagt, es sei immer noch zu wenig. Der Durchschnitt aller Geberländer lag übrigens bei mageren 0,26 Prozent. Deutschland gibt also mehr als doppelt so viel wie der Schnitt – und es reicht trotzdem nicht.
Die Welt spart, Deutschland zahlt
Der globale Trend geht dabei in eine völlig andere Richtung. Die gesamten Entwicklungshilfeleistungen aller Industrieländer sanken im vergangenen Jahr um satte 23,1 Prozent – von 226 Milliarden auf nur noch 174 Milliarden US-Dollar. Insgesamt 26 von 34 Geberländern kürzten ihre Mittel, allen voran die USA unter der Trump-Administration. Auch Deutschland kürzte zwar um 17 Prozent, doch weil alle anderen noch drastischer den Rotstift ansetzten, steht die Bundesrepublik nun ganz oben auf dem Treppchen. Ein Pyrrhussieg der besonderen Art.
Während andere Nationen offenbar erkannt haben, dass man in Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit, geopolitischer Verwerfungen und explodierender Staatsschulden zunächst die eigene Substanz sichern sollte, spielt Deutschland weiterhin den großzügigen Wohltäter der Welt. Und das in einer Phase, in der die neue Große Koalition unter Friedrich Merz ein 500-Milliarden-Euro-Sondervermögen für die marode Infrastruktur auflegen musste – finanziert auf Pump, versteht sich. Die Ironie könnte kaum bitterer sein: Man leiht sich Geld, um die eigenen Straßen zu flicken, während man gleichzeitig Milliarden in ferne Länder überweist.
Wo das Geld wirklich landet
Besonders pikant wird es, wenn man sich anschaut, wohin die deutschen Steuergelder tatsächlich fließen – und wie effizient sie dort eingesetzt werden. Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ), der bundeseigene Entwicklungshilfedienstleister, verwendete bei den Afghanistan-Aufnahmeprogrammen sage und schreibe 25 Prozent der bereitgestellten Mittel für sogenannte „Strukturkosten". Von 188 Millionen Euro versickerten 44 Millionen im eigenen Verwaltungsapparat. Ein Viertel des Geldes, das eigentlich Menschen in Not helfen sollte, fütterte die Bürokratie. Effizienz sieht anders aus.
Noch fragwürdiger wird es bei den internationalen Projekten. Seit 2021 überwies die Bundesregierung unter anderem 158 Millionen Euro an Tansania – offiziell für Rechtsstaatsförderung und „gute Regierungsführung". Gleichzeitig soll die sozialistische Präsidentin Samia Suluhu Hassan immer restriktiver gegen die Opposition vorgegangen sein. Von Entführungen und Morden ist die Rede. Man finanziert also mit deutschem Steuergeld die Fassade eines Rechtsstaats, hinter der sich autoritäre Strukturen verfestigen. Zynischer geht es kaum.
Das Versagen hat System
Das Problem der deutschen Entwicklungshilfe ist nicht neu. Seit Jahrzehnten fließen Milliarden in Projekte, deren Wirksamkeit bestenfalls umstritten ist. Doch statt die Mittel kritisch zu evaluieren und gegebenenfalls umzuschichten – etwa in die eigene Bildung, Infrastruktur oder Landesverteidigung –, wird der Apparat immer weiter aufgebläht. Ein ganzes Ministerium mit angeschlossenen Organisationen, NGOs und Beraterfirmen lebt davon, dass die Probleme dieser Welt niemals gelöst werden. Denn wäre die Entwicklungshilfe tatsächlich erfolgreich, bräuchte man sie irgendwann nicht mehr. Und damit würden Tausende gut dotierte Posten überflüssig.
Der deutsche Steuerzahler, der morgens im Stau auf einer löchrigen Autobahn steht, dessen Kinder in Schulen mit undichten Dächern lernen und der sich fragt, warum seine Rente trotz eines langen Arbeitslebens kaum zum Leben reicht, darf sich derweil als Weltmeister der Großzügigkeit fühlen. Ob ihm das tröstet, wenn er abends die Nachrichten einschaltet und erfährt, dass sein hart erarbeitetes Geld in Ländern versickert, deren Regierungen es mit Demokratie und Menschenrechten nicht allzu genau nehmen?
Ein Amtseid ohne Konsequenzen
„Ich schwöre, dass ich meine Kraft dem Wohle des deutschen Volkes widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden werde" – so lautet der Amtseid, den jedes Mitglied der Bundesregierung ablegt. Angesichts der Tatsache, dass Deutschland Milliarden in alle Welt verteilt, während die eigene Bevölkerung unter steigenden Lebenshaltungskosten, einer maroden Infrastruktur und einer zunehmend unsicheren Gesellschaft leidet, darf man sich fragen, wie ernst dieser Eid noch genommen wird. Die Antwort kennt jeder, der die deutsche Politik der letzten Jahre verfolgt hat. Sie lautet: gar nicht.
Es wäre an der Zeit, dass die politisch Verantwortlichen ihre Prioritäten grundlegend überdenken. Entwicklungshilfe mag in bestimmten Fällen sinnvoll sein – aber nicht in diesem Ausmaß, nicht mit dieser Ineffizienz und schon gar nicht auf Kosten der eigenen Bürger. Wer das eigene Haus nicht in Ordnung halten kann, sollte nicht den Nachbarn renovieren. So einfach ist das.
In Zeiten wie diesen, in denen die Kaufkraft des Euro stetig schwindet und die Inflation durch immer neue Schulden weiter angeheizt wird, erscheint es umso wichtiger, das eigene Vermögen aktiv zu schützen. Physische Edelmetalle wie Gold und Silber haben sich über Jahrhunderte als verlässlicher Wertspeicher bewährt – gerade dann, wenn Regierungen das Geld ihrer Bürger mit vollen Händen ausgeben und die Staatsschulden in schwindelerregende Höhen treiben. Als Beimischung in einem breit gestreuten Portfolio können sie einen wertvollen Beitrag zur Vermögenssicherung leisten.

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