
Deutschlands Chemie-Giganten bluten aus: Wacker Chemie wirft 1.500 Mitarbeiter über Bord
Die deutsche Wirtschaft gleicht mittlerweile einem Patienten auf der Intensivstation, und die Diagnose wird täglich düsterer. Nach Automobil- und Stahlindustrie erwischt es nun auch die Chemieriesen mit voller Wucht. Der Münchner Konzern Wacker Chemie verkündet einen radikalen Kahlschlag: 1.500 Arbeitsplätze sollen verschwinden – mehr als jeder zehnte Beschäftigte in Deutschland muss gehen.
300 Millionen Euro Einsparungen auf dem Rücken der Belegschaft
Was sich hier abspielt, ist keine normale Restrukturierung, sondern ein Verzweiflungsakt. Der Konzern will jährlich 300 Millionen Euro einsparen, die Hälfte davon durch Personalabbau. Von weltweit 16.600 Mitarbeitern arbeiten 10.700 in Deutschland – noch. Besonders hart trifft es das bayerische Burghausen, wo 8.000 Menschen um ihre Zukunft bangen müssen.
Der Konzern, einst stolzer Weltmarktführer bei hochreinem Polysilizium für Chips und Solaranlagen, schreibt tiefrote Zahlen. Nach drei Quartalen 2025 steht ein Nettoverlust von 105 Millionen Euro in den Büchern. Vorstandschef Christian Hartel spricht davon, die Kosten auf ein "wettbewerbsfähiges Niveau" senken zu wollen. Was er eigentlich meint: Deutschland ist als Produktionsstandort schlicht zu teuer geworden.
Die wahren Schuldigen sitzen in Berlin
Während die neue Große Koalition unter Friedrich Merz Briefe nach Brüssel schreibt und von "Technologieoffenheit" faselt, brennt die deutsche Industrie lichterloh. Die Ursachen für das Desaster sind hausgemacht: explodierende Energiekosten durch eine ideologisch verblendete Energiewende, erstickende Bürokratie, Höchststeuersätze und Lohnkosten, die jeden internationalen Vergleich sprengen.
"Ziel ist es, durch die Einsparungen unsere Kosten auf ein wettbewerbsfähiges Niveau zu senken", erklärt Vorstandschef Christian Hartel. Ein Armutszeugnis für den Standort Deutschland.
Die asiatische Konkurrenz reibt sich die Hände. Während deutsche Unternehmen unter der Last politischer Fehlentscheidungen zusammenbrechen, produzieren Wettbewerber in China und Indien zu einem Bruchteil der Kosten. Das Ergebnis: Auftragsrückgänge, Marktanteilsverluste und am Ende Massenentlassungen.
Ein Branchen-Sterben mit Ansage
Wacker Chemie steht mit seinem Schicksal nicht allein. Die gesamte deutsche Chemieindustrie kämpft ums Überleben. Laut ifo-Institut ist der Auftragsbestand der Branche im Oktober auf den niedrigsten Stand seit mehr als 30 Jahren gefallen. Ein historischer Tiefpunkt, der die dramatische Lage unterstreicht.
Was wir hier erleben, ist keine konjunkturelle Delle, sondern der systematische Niedergang einer einst stolzen Industrienation. Die politische Klasse in Berlin hat es geschafft, innerhalb weniger Jahre die Grundlagen unseres Wohlstands zu zerstören. Erst die Energiewende ins Nichts, dann die Deindustrialisierung als Kollateralschaden.
Die neue Regierung versagt bereits auf ganzer Linie
Die Hoffnungen, die viele in die neue Merz-Regierung gesetzt hatten, erweisen sich als Illusion. Statt radikaler Reformen gibt es Gipfeltreffen und Briefe. Während Merz vollmundig versprach, keine neuen Schulden zu machen, plant seine Regierung bereits ein 500-Milliarden-Euro-Sondervermögen. Die nächste Generation wird die Zeche zahlen müssen.
Besonders bitter: Die SPD als einstige Arbeiterpartei trägt diese Politik mit. Gemeinsam mit der CDU besiegelt sie das Schicksal tausender Arbeitsplätze. Von der versprochenen Wende keine Spur – stattdessen mehr vom Gleichen: höhere Schulden, mehr Bürokratie, weniger Wettbewerbsfähigkeit.
Ein Weckruf, der ungehört verhallt
Die Massenentlassungen bei Wacker Chemie sollten ein Weckruf sein. Doch in Berlin hört man lieber weg. Während die Politik von Klimaneutralität träumt und das Grundgesetz mit ideologischen Zielen vollstopft, verlieren tausende Menschen ihre Existenzgrundlage. Die Rechnung für diesen Wahnsinn zahlen nicht die Politiker, sondern die Arbeiter und ihre Familien.
Es ist höchste Zeit für einen radikalen Kurswechsel. Deutschland braucht niedrigere Energiekosten, weniger Bürokratie, wettbewerbsfähige Steuern und eine Politik, die sich an der Realität orientiert statt an grünen Träumereien. Sonst wird aus dem Industriestandort Deutschland endgültig ein Industriemuseum. Die 1.500 Entlassungen bei Wacker Chemie sind erst der Anfang eines bitteren Endes.
Die einzige Konstante in diesen unsicheren Zeiten bleibt die Notwendigkeit, sein Vermögen zu schützen. Während Arbeitsplätze verschwinden und die Inflation galoppiert, bieten physische Edelmetalle wie Gold und Silber einen bewährten Schutz. Als Beimischung in einem breit gestreuten Portfolio können sie helfen, die Kaufkraft zu erhalten – gerade in Zeiten, in denen die Politik versagt.

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