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24.07.2026
15:05 Uhr

Diplomatisches Schattenspiel: Selenskyj tanzt mit Trumps Gesandten – doch der Frieden bleibt eine Fata Morgana

Diplomatisches Schattenspiel: Selenskyj tanzt mit Trumps Gesandten – doch der Frieden bleibt eine Fata Morgana

Es sind Bilder, die Hoffnung suggerieren sollen – und doch am Ende meist nur die Fortsetzung des Immergleichen bedeuten. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat sich mit den beiden US-Sondergesandten Steve Witkoff und Jared Kushner zusammengesetzt, um über ein mögliches Ende des blutigen Krieges mit Russland zu beraten. Verkündet wurde das Ganze, wie könnte es anders sein, auf der Plattform X. Man habe, so ließ Selenskyj wissen, «der Diplomatie neuen Schwung verleihen» und «den Frieden voranbringen» wollen. Das Treffen sei «fruchtbar und wichtig» gewesen.

Man verzeihe die Skepsis: Wie oft haben wir diese Worthülsen schon gehört? Wie oft wurde uns der große Durchbruch versprochen, während an der Front weiter gestorben wird und in Europa die Steuermilliarden versickern?

Zwischen Würde und Wirklichkeit

Selenskyj erklärte, seine Ukraine sei «schon seit langem» zu einem «Frieden in Würde» bereit. Ein schöner Satz. Doch was bedeutet er in der harten Realität der Kriegsdiplomatie? Die Teams beider Länder stünden weiterhin in engem Kontakt, hieß es. Und dennoch – die Verhandlungen zwischen Moskau und Kiew gelten unverändert als hoffnungslos festgefahren.

Der eigentliche Knackpunkt liegt, wie so oft, im Territorialen. Laut Berichten fordere Russland den vollständigen Rückzug ukrainischer Truppen aus der Region Donezk – eine Bedingung, die Kiew kategorisch ablehne. Zwei Positionen, die sich gegenseitig ausschließen wie Feuer und Wasser. Wo genau soll hier also der «neue Schwung» herkommen?

Die Diplomatie gleicht einem Theaterstück, dessen Partitur seit Jahren dieselbe ist – nur die Kulissen wechseln zwischen Washington, Berlin und Kiew.

Wer profitiert eigentlich vom endlosen Krieg?

Es ist eine Frage, die man in den etablierten Medien selten offen ausspricht, die aber Millionen Europäer umtreibt: Wer hat eigentlich ein echtes Interesse an einem Ende dieses Krieges? Während in Deutschland die Bürger unter explodierenden Energiekosten und einer galoppierenden Inflation ächzen, fließen weiterhin Milliarden in einen Konflikt, dessen Ausgang so ungewiss ist wie eh und je.

Die Bundesregierung – gleich ob unter der zerbrochenen Ampel oder der neuen Großen Koalition – hat sich in der Ukraine-Frage stets als treuer Erfüllungsgehilfe transatlantischer Interessen präsentiert. Und der deutsche Steuerzahler? Der darf zahlen, schweigen und zusehen, wie sein hart erarbeitetes Vermögen im Feuer eines fremden Krieges verglüht.

Trumps Männer und die neue Weltordnung

Mit Witkoff und Kushner schickt US-Präsident Donald Trump zwei Vertraute ins Rennen, die weniger nach klassischen Diplomaten als nach Geschäftsmännern klingen. Es könnte durchaus sein, dass Washington den europäischen Verbündeten unverblümt zu verstehen gibt: Die Weltwirtschaft, ohnehin fragil und von spekulativen Blasen getragen, verträgt keinen weiteren offenen Dauerkonflikt. Ob daraus tatsächlich ein Frieden erwächst oder nur ein weiteres Kapitel des Hinhaltens geschrieben wird, bleibt offen.

Was der kluge Anleger daraus lernt

Geopolitische Instabilität, endlose Kriege, ausufernde Staatsschulden und eine Inflation, die von Sondervermögen in dreistelliger Milliardenhöhe weiter befeuert wird – all das ist der Nährboden, auf dem Papierwährungen langsam ihren Wert verlieren. Wer sein Vermögen in solchen Zeiten schützen will, tut gut daran, sich auf jene Werte zu besinnen, die über Jahrtausende hinweg jeden Krieg, jede Krise und jede politische Kapriole überstanden haben. Physisches Gold und Silber sind keine Modeerscheinung, sondern der stille Fels in der Brandung einer aus den Fugen geratenen Welt – eine sinnvolle Ergänzung für jedes breit gestreute Portefeuille.

Hinweis: Dieser Beitrag gibt ausschließlich die Meinung unserer Redaktion sowie die uns vorliegenden Informationen wieder und stellt keine Anlageberatung dar. Wir betreiben keine Anlage-, Steuer- oder Rechtsberatung. Jeder Leser ist angehalten, eigenständig zu recherchieren und seine Entscheidungen in eigener Verantwortung zu treffen. Für getroffene Anlageentscheidungen übernehmen wir keinerlei Haftung.

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