
Dresden im Ausnahmezustand: Zweite Reizgasattacke erschüttert sächsische Landeshauptstadt

Was ist nur los in Dresden? Innerhalb weniger Tage haben Unbekannte gleich zweimal Reizgas in Restaurants versprüht und damit Dutzende Menschen verletzt. Die Polizei tappt im Dunkeln, während die Bürger sich fragen müssen, ob sie überhaupt noch sicher essen gehen können.
MANV-Alarm: Wenn ein Restaurantbesuch zum Massenanfall von Verletzten führt
Am Samstagabend rückte die Feuerwehr zu einem Lokal im Dresdner Stadtteil Niedersedlitz aus. Der Grund: Unbekannte Täter hatten einen reizgasartigen Stoff freigesetzt. Zwischen 80 und 90 Gäste befanden sich zum Zeitpunkt des Angriffs in dem Restaurant – Menschen, die eigentlich nur einen gemütlichen Abend verbringen wollten.
Die Folgen waren dramatisch. Eine erhebliche Anzahl der Anwesenden klagte über Atemnot sowie Reizungen der Atemwege und Augen. Die Integrierte Regionalleitstelle sah sich gezwungen, einen sogenannten MANV-Alarm auszulösen – das Kürzel steht für „Massenanfall von Verletzten oder Erkrankten". Ein Begriff, den man sonst eher von Großunfällen oder Terroranschlägen kennt.
Rund 90 Einsatzkräfte vor Ort
Die Dimension des Vorfalls wird deutlich, wenn man die Reaktion der Rettungskräfte betrachtet. Zusätzliche Einsatzkräfte wurden alarmiert, die umliegenden Krankenhäuser vorgewarnt. Insgesamt waren rund 90 Kräfte im Einsatz, um die Situation unter Kontrolle zu bringen.
24 Menschen mussten vor Ort medizinisch gesichtet werden. Mehrere von ihnen erhielten notärztliche Behandlung – glücklicherweise musste diesmal niemand ins Krankenhaus eingeliefert werden. Doch das Glück im Unglück kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass hier offenbar gezielt Menschen angegriffen wurden.
Täter bleiben unerkannt – Beweislage dünn
Wie so oft bei derartigen Vorfällen stehen die Ermittler vor einem Problem: Der reizgasartige Stoff war beim Eintreffen der Einsatzkräfte bereits nicht mehr identifizierbar oder nachweisbar. Die Täter hatten genug Zeit, unerkannt zu verschwinden. Das Restaurant wurde kontrolliert und belüftet – mehr blieb den Helfern nicht übrig.
Kein Einzelfall: Bereits am 15. Januar schlug ein Täter zu
Besonders beunruhigend ist die Tatsache, dass es sich bereits um den zweiten derartigen Vorfall innerhalb weniger Tage handelt. Am 15. Januar hatten Unbekannte in einem Lokal im Stadtteil Dresden-Gorbitz ebenfalls Reizgas versprüht. Dort wurden fünf Menschen verletzt, einer von ihnen musste sogar ins Krankenhaus gebracht werden.
Die Polizei ermittelt nun in beiden Fällen. Ob ein Zusammenhang zwischen den Taten besteht, ist bislang unklar. Doch die Häufung lässt aufhorchen und wirft unbequeme Fragen auf.
Ein Symptom einer größeren Krise?
Diese Vorfälle reihen sich ein in eine besorgniserregende Entwicklung, die Deutschland seit Jahren erlebt. Die Kriminalität hat ein Rekordniveau erreicht, Messerangriffe und Gewalttaten gehören mittlerweile zum traurigen Alltag. Dass nun auch harmlose Restaurantbesuche zum Risiko werden, zeigt, wie weit die Verrohung der Gesellschaft fortgeschritten ist.
Viele Bürger fragen sich zu Recht, ob die Politik überhaupt noch in der Lage ist, für ihre Sicherheit zu sorgen. Die jahrelange Vernachlässigung der inneren Sicherheit, die mangelnde Ausstattung der Polizei und eine Justiz, die oft zu milde urteilt – all das trägt zu einem Klima bei, in dem sich Kriminelle offenbar sicher fühlen können.
Es ist höchste Zeit, dass die Verantwortlichen aufwachen und handeln. Deutschland braucht eine Politik, die wieder die Sicherheit der eigenen Bürger in den Mittelpunkt stellt. Das ist keine radikale Forderung, sondern entspricht dem Wunsch eines Großteils der Bevölkerung, die sich nach Normalität und Sicherheit sehnt.
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