
Edelmetall-Rally setzt sich fort: Gold kratzt am Rekord, Silber durchbricht alle Schallmauern
Während die Finanzmärkte von Unsicherheit geprägt sind und die Geldpolitik der großen Notenbanken weiterhin für Nervosität sorgt, erleben die Edelmetalle einen wahren Höhenflug. Der Goldpreis nähert sich mit beeindruckender Dynamik seinem historischen Höchststand, während Silber bereits neue Rekordmarken setzt. Eine Entwicklung, die konservative Anleger in ihrer seit Jahren vertretenen Strategie der Vermögenssicherung durch physische Edelmetalle eindrucksvoll bestätigt.
Goldpreis auf Rekordkurs – Silber übertrifft alle Erwartungen
Am Mittwochmorgen legte der Goldpreis deutlich zu und erreichte mit 4.342 US-Dollar pro Feinunze ein Niveau, das nur noch knapp unter dem Mitte Oktober markierten Allzeithoch von 4.381,52 US-Dollar liegt. Mit einem Jahresplus von rund 65 Prozent gehört das gelbe Edelmetall zu den absoluten Gewinnern unter den Anlageklassen – eine Performance, von der Aktienanleger in diesem volatilen Umfeld nur träumen können.
Noch spektakulärer präsentiert sich die Entwicklung beim Silber. Der kleine Bruder des Goldes hat seit Ende 2024 um sagenhafte 129 Prozent zugelegt und markierte mit 66,54 US-Dollar pro Feinunze ein neues Allzeithoch. Ein Anstieg von 4,4 Prozent allein am Mittwochmorgen unterstreicht die enorme Nachfrage nach dem weißen Edelmetall.
Schwache US-Arbeitsmarktdaten befeuern Zinshoffnungen
Die Triebfedern dieser bemerkenswerten Rally sind vielfältig, doch ein wesentlicher Faktor liegt in den jüngsten US-Wirtschaftsdaten begründet. Die Arbeitslosenquote in den Vereinigten Staaten stieg im November auf 4,6 Prozent – deutlich über den Erwartungen der Ökonomen, die mit 4,4 Prozent gerechnet hatten. Diese Schwäche am Arbeitsmarkt nährt die Hoffnung auf weitere Zinssenkungen durch die Federal Reserve.
Das FedWatch-Tool der CME Group zeigt mittlerweile eine Wahrscheinlichkeit von über 25 Prozent für eine erneute Zinssenkung um 25 Basispunkte Ende Januar an. Noch vor einer Woche lag dieser Wert bei lediglich 21 Prozent. Niedrigere Zinsen machen zinslose Anlagen wie Gold und Silber attraktiver – ein Zusammenhang, den erfahrene Edelmetallanleger seit Jahrzehnten kennen und nutzen.
Inflationsdaten als nächster Wegweiser
Die Spannung an den Märkten bleibt hoch, denn die entscheidenden Inflationsdaten stehen erst noch bevor. Am Donnerstag wird der Verbraucherpreisindex (CPI) für November veröffentlicht, gefolgt vom Preisindex der persönlichen Konsumausgaben (PCE) am Freitag. Sollte die US-Inflation höher als erwartet ausfallen, könnte dies die Zinssenkungsfantasien dämpfen und kurzfristig für Gegenwind bei den Edelmetallpreisen sorgen.
Technische Analyse: Bullen bereiten den großen Ausbruch vor
Aus charttechnischer Sicht präsentiert sich das Bild beim Gold äußerst konstruktiv. Ende November setzte ausgehend von 3.990 US-Dollar eine kraftvolle Aufwärtsbewegung ein. Der Ausbruch aus dem großen Konsolidierungsdreieck der vergangenen Monate sowie das Überwinden des Widerstands bei 4.244 US-Dollar lieferten zwei wichtige Kaufsignale, die den Angriff auf das Allzeithoch einleiteten.
Die Käuferseite scheint sich für den entscheidenden Durchbruch zu positionieren. Ein sogenannter „glatter Bruch" über die 4.381-US-Dollar-Marke könnte eine schnelle Kaufwelle bis 4.460 US-Dollar auslösen und später sogar Kursziele von 4.540 US-Dollar in Reichweite bringen. Sollte Gold zunächst am Rekordhoch abprallen, wäre erst ein Rücksetzer unter 4.244 US-Dollar das Signal für eine leichte Korrektur, die jedoch bereits um 4.159 US-Dollar aufgefangen werden könnte.
Warum physische Edelmetalle gerade jetzt Sinn machen
Die aktuelle Entwicklung an den Edelmetallmärkten ist kein Zufall. In Zeiten, in denen Regierungen weltweit – und ganz besonders in Deutschland – mit immer neuen Schuldenrekorden und fragwürdigen Ausgabenprogrammen die Kaufkraft des Geldes systematisch untergraben, suchen kluge Anleger nach Alternativen. Das gerade erst beschlossene 500-Milliarden-Euro-Sondervermögen der neuen Bundesregierung wird die Inflation weiter anheizen und kommende Generationen mit Zins- und Tilgungslasten belasten.
Gold und Silber haben über Jahrtausende ihre Funktion als Wertspeicher bewiesen. Während Papiergeld durch politische Entscheidungen beliebig vermehrt werden kann, bleibt die Menge der Edelmetalle nat fundamentale Eigenschaft macht physische Edelmetalle zu einem unverzichtbaren Baustein für jeden, der sein Vermögen langfristig schützen möchte.
Die Geschichte lehrt uns: In Zeiten monetärer Experimente und politischer Unsicherheit waren es stets die physischen Edelmetalle, die ihren Wert bewahrten – während Papierwährungen kamen und gingen.
Fazit für konservative Anleger
Die aktuelle Edelmetall-Rally bestätigt einmal mehr die zeitlose Weisheit einer diversifizierten Anlagestrategie mit physischen Edelmetallen als stabilisierendem Element. Wer sein Portfolio mit Gold und Silber ergänzt, schafft einen Anker in stürmischen Zeiten – unabhängig von den Launen der Zentralbanken und den Fehlentscheidungen der Politik.
Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Jeder Anleger ist selbst für seine Investitionsentscheidungen verantwortlich und sollte vor dem Erwerb von Edelmetallen oder anderen Anlageprodukten eine eigenständige Recherche durchführen sowie gegebenenfalls professionelle Beratung in Anspruch nehmen. Die dargestellten Informationen dienen ausschließlich zu Informationszwecken und spiegeln die Meinung der Redaktion wider.
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