
Egling: Wieder ein Dorffest, wieder ein Messer, wieder ein flüchtiger Täter

Es sollte ein Abend werden, wie ihn Generationen vor uns kannten: Ein Dorffest im oberbayerischen Egling, die traditionelle „Blauliachd-Party“, organisiert vom örtlichen Burschenverein. Ein Fest, das jahrzehntelang für Gemütlichkeit, für Nachbarschaft, für ein Stück gelebtes bayerisches Brauchtum stand. Doch in der Nacht zum Sonntag verwandelte sich dieses Idyll in einen Ort des Grauens. Acht Menschen wurden verletzt. Und einmal mehr fahndet die Polizei nach einem geflüchteten Angreifer mit einem Messer in der Hand.
Vom Faustschlag zur Blutlache
Nach den bisherigen Erkenntnissen der Ermittler soll der Unbekannte gegen 23.45 Uhr zunächst einen 24-jährigen Festbesucher mit einem Faustschlag niedergestreckt haben. Anschließend habe er dessen 16-jährigen Begleiter, einen jungen Österreicher, mit einem Messer attackiert. Der Jugendliche erlitt eine schwere Schnittverletzung am rechten Unterarm – eine Arterie durchtrennt, ein Muskel verletzt. Noch in derselben Nacht musste der Teenager operiert werden.
Es blieb nicht bei diesem einen Opfer. Im anschließenden Tumult kam es zu weiteren Auseinandersetzungen, mindestens sechs weitere Personen trugen Verletzungen davon – Gesichtsfrakturen, Prellungen, Tritte. Sieben der insgesamt acht Verletzten mussten in Krankenhäuser eingeliefert werden. 700 Gäste feierten bis zu diesem Moment auf dem Sportplatz. Ein Fest, das laut Angaben der Veranstalter in den vergangenen Jahren stets friedlich verlaufen sei.
„Das ist immer so ein gemütliches Fest gewesen. Es ist sehr traurig, dass es so geendet hat“, zeigte sich der Vereinsvorsitzende Simon Raß entsetzt.
Die Beschreibung, die niemanden mehr überrascht
Der Täter konnte im Chaos entkommen. Zeugen beschreiben ihn als etwa 1,80 bis 1,90 Meter großen, schlanken Mann mit kurzen dunklen Haaren. Zur Tatzeit habe er eine graue Fleecejacke und Jeans getragen. Er habe gebrochenes Hochdeutsch gesprochen und werde von den Ermittlern als „dunkler Hauttyp“ charakterisiert.
Man muss sich diese Sätze auf der Zunge zergehen lassen. Denn es sind Sätze, die längst zum traurigen Standardrepertoire deutscher Polizeimeldungen gehören. Wie oft noch soll dieselbe Beschreibung durch die Republik geistern, bevor die politisch Verantwortlichen endlich begreifen, dass hier etwas grundlegend aus dem Ruder gelaufen ist?
Ein Großaufgebot für ein Dorffest
Der Umfang des Einsatzes spricht Bände über den Zustand unseres Landes. Bei der Auflösung der Veranstaltung setzte die Polizei teils unmittelbaren Zwang ein, mehrere Partygäste wurden in Gewahrsam genommen, einige mussten mit Handfesseln fixiert werden. Im Einsatz standen 60 Polizeibeamte aus Wolfratshausen und den umliegenden Dienststellen, fünf Rettungswagen, zwei Notärzte, ein Rettungshubschrauber und sogar eine Polizeidrohne. Auch die Feuerwehr Egling rückte mit 15 Mann an. So sieht heute ein „gemütliches Dorffest“ in Deutschland aus.
Der neunormale Wahnsinn
Was hier geschah, ist keine tragische Ausnahme mehr, sondern bittere Routine. Kaum eine Woche vergeht in diesem Land, in der nicht irgendwo ein Messer gezückt wird, in der nicht irgendwo Menschen auf offener Straße oder auf einem Volksfest um ihr Leben bangen müssen. Die Kriminalitätsstatistik erreicht Rekordwerte, doch die Verantwortlichen in Berlin scheinen dies mit der stoischen Gelassenheit eines Schlafwandlers hinzunehmen.
Es ist die bittere Quittung einer Politik, die über Jahre hinweg jede Kontrolle über Zuwanderung und innere Sicherheit aus der Hand gegeben hat. Wer Grenzen für eine folkloristische Nebensächlichkeit hält, wer konsequente Abschiebungen als unmenschlich brandmarkt, der darf sich über die Konsequenzen nicht wundern. Und diese Konsequenzen tragen nicht die Politiker in ihren gesicherten Dienstwagen aus, sondern ein 16-jähriger Junge auf dem Operationstisch.
Es handelt sich hierbei nicht allein um die Meinung unserer Redaktion. Ein Großteil der deutschen Bevölkerung teilt längst das Gefühl, dass die eigene Sicherheit dem ideologischen Starrsinn einer abgehobenen politischen Klasse geopfert wird. Deutschland braucht endlich wieder Politiker, die für dieses Land und seine Menschen regieren – und nicht gegen sie. Traditionen wie ein friedliches Dorffest sind ein Kulturgut, das es zu schützen gilt, nicht ein Relikt, das man dem Zeitgeist zum Fraß vorwirft.
Sicherheit, die man in die eigene Hand nehmen kann
In Zeiten, in denen der Staat seinen Kernauftrag – den Schutz seiner Bürger – zunehmend vernachlässigt, wächst das Bedürfnis nach Stabilität und Beständigkeit. Was für die persönliche Sicherheit gilt, gilt auch für die finanzielle: Wer sich unabhängig machen will von den Verwerfungen einer Politik, die Vertrauen längst verspielt hat, setzt seit jeher auf physische Werte. Gold und Silber haben über Jahrhunderte bewiesen, dass sie Krisen überdauern, während Papierversprechen und politische Beteuerungen im Wind verwehen. Als Beimischung zu einem breit gestreuten Vermögen bieten physische Edelmetalle jene Beständigkeit, die man in der aktuellen Politik vergeblich sucht.
Hinweis: Dieser Beitrag gibt die Einschätzung unserer Redaktion sowie uns vorliegende Informationen wieder und stellt keine Anlageberatung dar. Er ersetzt keine individuelle Beratung durch einen fachkundigen Berater. Jeder Anleger ist verpflichtet, eigenständig zu recherchieren und trägt die Verantwortung für seine Anlageentscheidungen selbst.

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