
FBI stürmt Wahlbüro in Georgia: Kommt jetzt die Wahrheit über 2020 ans Licht?

Was viele Amerikaner seit Jahren vermuten, könnte nun endlich aufgeklärt werden. Das FBI hat am Mittwoch ein Wahlbüro im Bezirk Fulton County nahe Atlanta durchsucht – und die Ermittlungen drehen sich um nichts Geringeres als die umstrittene Präsidentschaftswahl von 2020. Ein Paukenschlag, der das politische Amerika erschüttert.
Justizministerium erzwingt Herausgabe von Wahlunterlagen
Die Razzia erfolgte nicht aus heiterem Himmel. Bereits im Dezember 2025 hatte das US-Justizministerium unter Leitung von Justizministerin Pam Bondi Klage gegen Ché Alexander eingereicht, eine Sachbearbeiterin des Gerichts im Bezirk Fulton County. Der Vorwurf wiegt schwer: Die Beamtin weigerte sich beharrlich, Wahlunterlagen aus dem Jahr 2020 herauszugeben.
Das Ministerium forderte konkret „alle verwendeten und ungültigen Stimmzettel, Stimmzettelabschnitte, Unterschriftenumschläge und entsprechende digitale Umschlagdateien" aus der damaligen Wahl. Doch statt Kooperation gab es Blockade. Die Bezirksbeamten beriefen sich darauf, dass die Unterlagen unter Verschluss seien und nur per Gerichtsbeschluss freigegeben werden könnten.
Trump kündigt strafrechtliche Konsequenzen an
Präsident Donald Trump, der Georgia 2020 knapp verloren hatte, ließ vergangene Woche keinen Zweifel an seiner Einschätzung der damaligen Vorgänge. Unregelmäßigkeiten hätten zu seiner Niederlage gegen Joe Biden beigetragen, erklärte er unmissverständlich. Seine Ankündigung klang dabei wie eine Kampfansage: „Die Leute werden bald für das, was sie getan haben, strafrechtlich verfolgt."
Wer genau gemeint ist, ließ Trump offen. Doch die Stoßrichtung ist klar. Fulton County, das den Großraum Atlanta umfasst, war 2020 ein entscheidender Faktor für Bidens hauchdünnen Sieg in Georgia. Die dortige State Farm Arena wurde zum Symbol für die Kontroversen um die Briefwahlauszählung.
Wahlkommission forderte bereits im Sommer Transparenz
Die jetzigen Ermittlungen gehen auf einen Beschluss der Wahlkommission von Georgia vom Juli zurück. Diese hatte eine „Unterstützung der Justizministerin zur Durchsetzung der Transparenz bei Wahlen" gefordert. Bondi griff den Ball auf und leitete die Untersuchung ein, die nun in der FBI-Razzia gipfelte.
Bemerkenswert ist auch die juristische Begründung des Justizministeriums: Eine Verweigerung der Herausgabe verstoße gegen den Civil Rights Act von 1960. Wahlbeamte sind gesetzlich zur Aufbewahrung von Wahlunterlagen verpflichtet – ein Umstand, der die Position der widerspenstigen Bezirksbeamten erheblich schwächt.
Fani Willis' Anklage gegen Trump längst gescheitert
Die Ironie der Geschichte könnte kaum größer sein. Ausgerechnet Fulton County war der Schauplatz der aufsehenerregenden Anklage von Bezirksstaatsanwältin Fani Willis gegen Trump. Sie hatte dem damaligen Ex-Präsidenten und 18 weiteren Personen vorgeworfen, an einem Komplott zur Umkehrung der Wahlergebnisse beteiligt gewesen zu sein. Im November 2025 wies ein Gericht in Georgia diese Klage ab.
Nun dreht sich der Spieß um. Nicht mehr Trump steht im Fadenkreuz der Ermittler, sondern jene, die möglicherweise Beweise für Unregelmäßigkeiten unter Verschluss halten wollten. Die Frage, die sich viele konservative Amerikaner stellen: Was haben die Beamten in Fulton County zu verbergen?
Die kommenden Wochen werden zeigen, welche Erkenntnisse die beschlagnahmten Unterlagen liefern. Eines steht jedoch fest: Die Trump-Administration macht Ernst mit ihrem Versprechen, die Vorgänge von 2020 lückenlos aufzuklären. Für die Integrität künftiger Wahlen wäre dies ein wichtiges Signal.

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