
Frankreich am Abgrund: Politische Gewalt eskaliert – und Macron inszeniert sich als Retter
Was sich derzeit in Frankreich abspielt, sollte jedem aufmerksamen Beobachter in Europa die Nackenhaare aufstellen. Innerhalb weniger Tage haben zwei schwere Gewaltakte das Land erschüttert – und sie offenbaren eine Dynamik, die weit über die Grenzen der Grande Nation hinausreicht. Ein junger Mann ist tot, ein Gewerkschafter schwer verletzt, und die politischen Lager stehen sich mit einer Feindseligkeit gegenüber, die an die dunkelsten Kapitel europäischer Geschichte erinnert.
Ein 23-Jähriger stirbt – und niemand hält inne
Am 14. Februar verstarb der 23-jährige Quentin Deranque an schweren Schädel-Hirn-Verletzungen. Zwei Tage zuvor war er in Lyon in eine gewaltsame Auseinandersetzung geraten, die sich im Anschluss an eine Veranstaltung der linksislamischen Europaabgeordneten Rima Hassan zugetragen haben soll. Die französische Justiz ermittelt wegen vorsätzlicher Tötung. Berichten zufolge sei der junge Mann von mindestens sechs maskierten Personen am Boden liegend brutal zusammengeschlagen worden. Elf Verdächtige wurden bis zum 18. Februar in Gewahrsam genommen – darunter mutmaßliche Mitglieder der Antifa-Szene und linksislamistischer Gruppierungen. Pikantes Detail: Unter den Festgenommenen befindet sich auch ein parlamentarischer Mitarbeiter der linkspopulistischen Partei La France Insoumise.
Doch statt eines Moments der Besinnung folgte das, was man in der heutigen politischen Landschaft leider erwarten muss: gnadenlose Instrumentalisierung. Die Rechte stilisiert Deranque zum Märtyrer, seine Unterstützer beschreiben ihn als freundlichen Katholiken und Mathematikstudenten, der junge identitäre Feministinnen vor einem Antifa-Angriff habe schützen wollen. Die Linke hingegen? Sie bezeichnet ihn schlicht als toten „Faschisten". Kälter kann man kaum sein.
Vergeltung folgt auf dem Fuß
Nur zwei Tage nach dem Tod Deranques stürmten rund zwanzig Vermummte mit zerbrochenen Flaschen das Gebäude einer Vereinigung türkischer Immigrantenarbeiter im 10. Pariser Arrondissement. Während einer linken Veranstaltung attackierten sie die Anwesenden. Ein CGT-Gewerkschafter wurde dabei so schwer verletzt, dass sein Zustand zunächst als lebensbedrohlich galt. Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen versuchten Totschlags, sechs Verdächtige wurden festgenommen.
Die Spirale dreht sich. Aktion, Reaktion, Eskalation. Es ist ein Muster, das Europa aus seiner eigenen Geschichte nur allzu gut kennt – und das offenbar niemand zu durchbrechen gewillt ist.
Die Bruchlinien sind klar
Die Frontverläufe in Frankreich sind unmissverständlich: Auf der einen Seite stehen rechte, patriotische und souveränistische Kräfte, auf der anderen linke, antinationalistische Bewegungen. Der zentrale Konfliktpunkt? Die Zuwanderungspolitik und der Umgang mit dem Islam. Seit dem 7. Oktober 2023 hat sich die französische Linke in einer antizionistischen Mobilisierung vereint, die von manchen Beobachtern als kaum verhohlener Antisemitismus gedeutet wird. Tatsächlich sind Angriffe auf Juden in Frankreich in den vergangenen Jahren dramatisch angestiegen – in einzelnen Monaten um das Zehnfache. Eine Entwicklung, die jeden Demokraten alarmieren müsste.
Bemerkenswert ist dabei, dass weder die Corona-Krise noch der Ukraine-Krieg eine vergleichbare Mobilisierungskraft entfalten konnten. Es war ausgerechnet ein geopolitischer Konflikt im Nahen Osten, der die fragmentierte Linke zusammenschweißte – nicht zuletzt, weil sie aus dem islamischen Zuwanderermilieu massive Unterstützung erhält.
Macrons zynisches Spiel mit dem Feuer
Und was macht der Präsident? Emmanuel Macron warnt seit geraumer Zeit vor einem „Bürgerkrieg" – während er selbst den Staat nach innen immer weiter militarisiert hat. Man erinnere sich an die brutale Niederschlagung der Gelbwesten-Proteste, die seine Amtszeit von Beginn an prägte. Je nach politischer Opportunität warnt der Élysée-Bewohner mal vor „Ultralinks", mal vor „Ultrarechts" – und präsentiert sich dabei stets als einzig vernünftige Alternative. Ein durchsichtiges Manöver, das an Zynismus kaum zu überbieten ist.
Denn es ist seine Politik, die das politische Klima seit Jahren anheizt. Einerseits verschärfte seine Regierung die Rhetorik gegenüber unkontrollierter Zuwanderung, andererseits wird Frankreich mit Milliarden aus Katar finanziert – ob für Universitäten, Popkultur oder den Fußballverein PSG. Die rechte Opposition bleibt derweil durch politische Brandmauern von der Macht abgeschnitten und radikalisiert sich in der Folge ebenfalls. Ein Teufelskreis, den die selbsternannte „vernünftige Mitte" nicht nur nicht durchbricht, sondern aktiv befeuert.
Ein Warnsignal für ganz Europa
Frankreich ist keine Insel. Die Konfliktherde, die dort so dramatisch aufbrechen, schwelen auch in anderen europäischen Staaten – in Großbritannien, in Italien und nicht zuletzt in Deutschland. Überall dort, wo eine abgehobene politische Klasse die berechtigten Sorgen der Bevölkerung bezüglich unkontrollierter Zuwanderung, kultureller Erosion und innerer Sicherheit jahrelang ignoriert oder als „rechtsextrem" diffamiert hat, wächst der Nährboden für genau jene Radikalisierung, die man angeblich bekämpfen will.
Auch hierzulande kennen wir das Phänomen nur allzu gut: eine zunehmende Kriminalität, Messerangriffe, die zur traurigen Normalität geworden sind, und eine politische Klasse, die lieber über Gendersprache debattiert als über die Sicherheit ihrer Bürger. Die Ereignisse in Frankreich sollten als drastische Mahnung dienen. Wer die Sorgen seiner Bevölkerung nicht ernst nimmt, wer legitime Opposition durch Brandmauern und Diffamierung mundtot macht, der schafft nicht Stabilität – sondern das genaue Gegenteil.
Die Frage ist nicht mehr, ob sich die politische Gewalt in Europa weiter ausbreitet, sondern wann der nächste Staat kippt. Frankreich zeigt in erschreckender Deutlichkeit, wohin eine Politik führt, die zwischen den Extremen laviert, statt die eigentlichen Probleme – allen voran eine gescheiterte Integrations- und Migrationspolitik – beim Namen zu nennen und entschlossen anzugehen. Besonnene Stimmen gibt es zwar auf beiden Seiten, doch sie werden von den Scharfmachern überschrien. Und die Toten und Verletzten? Sie sind längst keine abstrakten Figuren mehr. Sie sind die bittere Quittung einer Politik, die ihre eigenen Bürger im Stich gelassen hat.
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