
Fusionsenergie: Trumps strategischer Wettlauf gegen China um die Energiehoheit der Zukunft
Während sich Europa in ideologischen Debatten über Windräder und Solarpanele verliert, hat US-Präsident Donald Trump ein weitaus ambitionierteres Ziel ins Visier genommen: die Kernfusion – jene Kraft, die unsere Sonne antreibt und die der Menschheit praktisch unbegrenzte Energie liefern könnte. Ein Vorhaben von historischer Tragweite, das die geopolitischen Kräfteverhältnisse des 21. Jahrhunderts grundlegend verschieben dürfte.
Die Sonne auf Erden – und wer sie zuerst zähmt
Fusionsenergie ist kein Science-Fiction-Traum mehr. In Laborumgebungen wurde sie bereits erzeugt. Doch der Weg zur kommerziellen Nutzbarkeit ist noch weit – und genau hier setzt Trump an. Der 47. Präsident der Vereinigten Staaten habe die Entwicklung der Fusionsenergie zur nationalen Priorität erklärt, und zwar nicht aus ideologischen Gründen, sondern aus knallharter strategischer Kalkulation. Wer die Fusion zuerst beherrscht, hält den Schlüssel zur Energieversorgung der gesamten Welt in Händen.
Man muss kein Bewunderer Trumps sein, um die Weitsicht dieser Entscheidung anzuerkennen. Seit Theodore Roosevelt habe es keinen Präsidenten mehr gegeben, der in derart großen Dimensionen denke, heißt es aus Kreisen des renommierten Gatestone Institute. Ob man dieser Einschätzung folgen möchte oder nicht – die strategische Bedeutung des Fusionswettlaufs ist unbestreitbar.
Peking investiert Milliarden – Washington zieht nach
Die geopolitischen Einsätze könnten kaum höher sein. China hat seine Investitionen in die Fusionsforschung dramatisch aufgestockt und pumpt Milliarden in staatlich geförderte Programme. Das Ziel Pekings ist unmissverständlich: Amerika beim Rennen um die kommerzielle Fusionsenergie zu schlagen. Die kommunistische Führung versteht offenbar besser als mancher europäische Politiker, dass Energiehoheit gleichbedeutend mit geopolitischer Macht ist.
Trump wisse, so die Analyse, dass es einer der größten geopolitischen Kapitulationen der amerikanischen Geschichte gleichkäme, sollte China diese Ziellinie zuerst überqueren. Undenkbar – so das unmissverständliche Urteil aus Washington.
Totale Energieunabhängigkeit als Ziel
Die Verheißung der Fusionsenergie geht weit über bloße Stromerzeugung hinaus. Ein fusionsbetriebenes Amerika wäre dauerhaft energieunabhängig. Keine OPEC mehr, die den Westen als Geisel hält. Keine feindlichen Regime, die Versorgungsrouten für Öl und Gas abschnüren können. Keine Preisschocks an der Zapfsäule, ausgelöst durch Terrorgruppen, die Öltanker attackieren. Es wäre, kurz gesagt, eine Revolution.
Und was macht Deutschland?
Während die USA und China um die Energiezukunft der Menschheit ringen, darf man sich durchaus fragen, wo Deutschland in diesem epochalen Wettbewerb steht. Die Antwort ist so ernüchternd wie vorhersehbar: praktisch nirgendwo. Statt in zukunftsweisende Technologien zu investieren, hat die deutsche Politik unter der vorherigen Ampelregierung lieber Kernkraftwerke abgeschaltet und sich in eine gefährliche Abhängigkeit von volatilen erneuerbaren Energien manövriert. Die neue Große Koalition unter Friedrich Merz plant zwar ein 500-Milliarden-Euro-Sondervermögen – doch ob davon nennenswerte Summen in echte Zukunftstechnologien wie die Fusionsforschung fließen werden, darf bezweifelt werden.
Deutschland war einst Weltspitze in der Kernphysik. Max Planck, Werner Heisenberg, Otto Hahn – die Grundlagen der modernen Physik wurden maßgeblich auf deutschem Boden gelegt. Dass ausgerechnet dieses Land sich heute aus der Kernforschung weitgehend verabschiedet hat, ist nicht nur tragisch, sondern geradezu grotesk. Während Trump groß denkt und China strategisch handelt, verliert sich die Bundesrepublik in kleinteiligen Debatten über Wärmepumpen und Gebäudeenergiegesetze.
Das Rennen um die Fusionsenergie ist bereits in vollem Gange. Die Nation, die es gewinnt, wird nicht nur ihre eigenen Energieprobleme lösen – sie wird die Macht haben, die Welt für Generationen mit Energie zu versorgen.
Trump hat vieles auf seinem Tisch, von Zollpolitik bis zur Neuordnung der transatlantischen Beziehungen. Doch die Fusionsenergie könnte die größte Wette sein, die er auf Amerikas Zukunft abschließt. Eine Wette, die – sollte sie aufgehen – von Historikern noch in Jahrhunderten gewürdigt werden dürfte. Die Frage, die sich für Europa und insbesondere für Deutschland stellt, ist unbequem, aber unvermeidlich: Wollen wir bei dieser technologischen Revolution nur Zuschauer sein – oder endlich wieder mitspielen?
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