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Kettner Edelmetalle
05.03.2026
07:11 Uhr

Gasspeicher auf Rekordtief: Deutschland schlittert sehenden Auges in die nächste Energiekrise

Nur noch 20 Prozent – so erbärmlich niedrig ist der Füllstand der deutschen Gasspeicher. Was sich wie ein schlechter Scherz anhört, ist bittere Realität im März 2026. Während der Iran-Konflikt die globalen Energiemärkte in Aufruhr versetzt und die Gaspreise durch die Decke schießen, steht Deutschland mit heruntergelassenen Hosen da. Wieder einmal.

Ein Versagen mit Ansage

Man muss kein Prophet sein, um zu erkennen, dass sich hier ein Desaster anbahnte. Schon zu Beginn der Heizperiode warnten Experten vor den bedenklich niedrigen Füllständen. Doch was geschah? Nichts. Absolut nichts. Die Bundesnetzagentur unter der Leitung von Klaus Müller – einem Mann, der bekanntlich den Grünen angehört – beschwichtigte die Öffentlichkeit mit den üblichen Durchhalteparolen. Die Versorgungssicherheit sei gewährleistet, auf dem Weltmarkt sei ausreichend Gas verfügbar, man beobachte die Lage fortlaufend. Fortlaufend beobachten – das scheint mittlerweile die Kernkompetenz deutscher Behörden zu sein. Beobachten, während das Schiff sinkt.

Nun, da die militärische Eskalation im Nahen Osten die Energiemärkte erschüttert, rächt sich diese sträfliche Untätigkeit. Der Gaspreis explodiert, und Deutschland muss demnächst zu astronomischen Preisen nachkaufen. Die Zeche zahlt – wie könnte es anders sein – der deutsche Verbraucher. Jener Bürger, der ohnehin schon unter einer der höchsten Energiesteuerbelastungen weltweit ächzt.

Die Chronik eines selbstverschuldeten Niedergangs

Um die ganze Tragweite dieses Versagens zu begreifen, muss man einige Jahre zurückblicken. Deutschland verfügte einst über eine zuverlässige und preiswerte Gasversorgung aus Russland. Die Nord-Stream-Pipelines waren das Rückgrat der deutschen Energiesicherheit. Dann kam der Ukraine-Krieg, dann kam die Sprengung der Pipelines – ein Akt, dessen vollständige Aufklärung bis heute auf sich warten lässt. Und dann kam eine politische Klasse, die es vorzog, ideologische Grabenkämpfe zu führen, statt pragmatisch für die Energiesicherheit des Landes zu sorgen.

Die Konsequenzen sind verheerend. Ein Bürger, der vor der Pipeline-Sprengung noch 850 Euro für die Füllung seines Propangastanks zahlte, muss heute fast das Doppelte berappen – und kommt damit nicht einmal mehr über das ganze Jahr. Das ist keine abstrakte Statistik. Das sind reale Schicksale, reale Härten, die Millionen Deutsche tagtäglich spüren.

LNG als teurer Notnagel

Die Umstellung auf Flüssigerdgas, das sogenannte LNG, wurde von der Politik als Befreiungsschlag verkauft. In Wahrheit ist es nichts anderes als ein kostspieliger Notnagel. Die Anzahl der verfügbaren LNG-Tanker ist begrenzt, der Bau neuer Schiffe dauert Jahre, und die Preise liegen weit über dem, was russisches Pipeline-Gas je gekostet hat. Während China russisches Erdöl und Erdgas zu Vorzugspreisen einkauft und damit seine industrielle Wettbewerbsfähigkeit stärkt, zerstört Deutschland die eigene Wirtschaftsbasis mit einer Energiepolitik, die man nur noch als selbstmörderisch bezeichnen kann.

Die Industrien mit hohem Energieverbrauch haben längst begonnen, Deutschland den Rücken zu kehren. Die Insolvenzwelle rollt unaufhaltsam. Und die Große Koalition unter Friedrich Merz? Sie schaut zu, wie das Land wirtschaftlich ausblutet – gefangen in den ideologischen Fesseln einer Energiewende, die bislang vor allem eines hervorgebracht hat: Zappelstrom und explodierende Kosten.

Die Bundesnetzagentur beruhigt – und das ist das Beunruhigendste

Besonders entlarvend ist die offizielle Stellungnahme der Bundesnetzagentur. In bester Behördenprosa erklärt sie, Deutschland verfüge über „ausreichende Import- und Speichermöglichkeiten" und die Gasversorgung sei „stabil". Im selben Atemzug empfiehlt sie jedoch einen „sparsamen Umgang mit Gas" angesichts des „weiterhin erhöhten Preisniveaus für Haushaltskunden". Man muss sich diese Chuzpe auf der Zunge zergehen lassen: Dieselbe Behörde, die für die katastrophal niedrigen Speicherstände mitverantwortlich ist, rät den Bürgern zum Sparen. Als ob der deutsche Verbraucher nicht längst jeden Cent zweimal umdrehen würde.

Dass ausgerechnet ein Grünen-Politiker an der Spitze der Bundesnetzagentur steht, passt ins Bild einer Partei, deren energiepolitische Bilanz einer einzigen Trümmerlandschaft gleicht. Von der Abschaltung der letzten Atomkraftwerke über die gescheiterte Wärmepumpenstrategie bis hin zu den leeren Gasspeichern – die grüne Handschrift ist unverkennbar. Und sie schreibt stets dasselbe: Mangel, Verteuerung, Deindustrialisierung.

Geopolitische Naivität als Staatsräson

Der Iran-Krieg, der nun die Gaspreise in die Höhe treibt, kam für niemanden überraschend, der die geopolitische Lage auch nur halbwegs aufmerksam verfolgt hat. Dass die USA unter Präsident Trump eine harte Linie gegenüber dem iranischen Atomprogramm fahren würden, war – um es salopp zu formulieren – klarer als Kloßbrühe. Doch die deutsche Politik zeigte sich einmal mehr „überrascht" von Entwicklungen, die jeder halbwegs informierte Beobachter vorhergesehen hatte.

Diese geopolitische Naivität ist kein Zufall, sondern System. Ein Land, das seine eigene Energieversorgung mutwillig zerstört, sich von zuverlässigen Lieferanten abschneidet und stattdessen auf die Gnade des Weltmarktes angewiesen ist, hat jede strategische Souveränität verloren. Deutschland ist zum Spielball internationaler Energiemärkte geworden – ein Zustand, den sich eine der größten Volkswirtschaften der Welt eigentlich nicht leisten kann. Und doch ist er Realität.

Der Bürger zahlt – wie immer

Am Ende dieser Kette von Fehlentscheidungen, Versäumnissen und ideologischer Verblendung steht der deutsche Bürger. Er wird die explodierenden Gaspreise bezahlen müssen. Er wird die Umsatzsteuer auf die gestiegenen Energiepreise entrichten müssen. Er wird die Kosten für eine gescheiterte Energiewende tragen müssen. Und er wird sich von einer politischen Klasse belehren lassen müssen, die ihm erklärt, dass all dies notwendig sei – für das Klima, für die Solidarität, für die „regelbasierte Ordnung".

Doch die Geduld der Bürger hat Grenzen. Die kommenden Landtagswahlen in Baden-Württemberg am 8. März könnten ein erstes Signal senden. Ob die politisch Verantwortlichen dieses Signal hören werden, steht freilich auf einem anderen Blatt. Die Erfahrung lehrt: In Deutschland muss es erst richtig wehtun, bevor sich etwas ändert. Und weh tun wird es – das ist so sicher wie das Amen in der Kirche.

Physische Werte als Anker in stürmischen Zeiten

In Zeiten explodierender Energiepreise, galoppierender Inflation und einer Wirtschaftspolitik, die das Vertrauen in die Stabilität des Standorts Deutschland nachhaltig erschüttert, rückt die Frage der Vermögenssicherung einmal mehr in den Vordergrund. Physische Edelmetalle wie Gold und Silber haben sich über Jahrtausende als verlässlicher Wertspeicher bewährt – gerade in Krisenzeiten, wenn Papierwerte und politische Versprechen gleichermaßen an Substanz verlieren. Wer sein Vermögen breit streuen und gegen die Unwägbarkeiten einer zunehmend instabilen Welt absichern möchte, sollte physische Edelmetalle als festen Bestandteil seines Portfolios in Betracht ziehen.

Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Die dargestellten Informationen und Einschätzungen entsprechen der Meinung unserer Redaktion und dienen ausschließlich zu Informationszwecken. Jede Anlageentscheidung sollte auf eigener, sorgfältiger Recherche basieren. Wir empfehlen, vor jeder Investitionsentscheidung einen qualifizierten Finanzberater zu konsultieren. Für etwaige finanzielle Verluste, die aus der Umsetzung der hier dargestellten Überlegungen resultieren, übernehmen wir keinerlei Haftung.

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