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Kettner Edelmetalle
18.02.2026
14:27 Uhr

Gastronomie am Abgrund: Trotz Steuersenkung droht die nächste Preislawine

Was für eine bittere Ironie. Da senkt der Staat endlich die Mehrwertsteuer auf Speisen – und dennoch wollen zahlreiche Gastronomen ihre Preise erhöhen. Die deutsche Gastronomie, einst Rückgrat geselliger Kultur und lokaler Wirtschaftskraft, taumelt von einer Krise in die nächste. Eine aktuelle Umfrage des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes (Dehoga) unter knapp 700 Betrieben zeichnet ein erschreckendes Bild einer Branche, die buchstäblich ums Überleben kämpft.

Mindestlohn frisst Steuervorteil auf

Laut der Erhebung planen 22 Prozent der befragten Gastronomen, ihre Preise anzuheben – und zwar trotz der Absenkung der Mehrwertsteuer auf Speisen vor Ort auf sieben Prozent. Der Grund ist so simpel wie schmerzhaft: Der gesetzliche Mindestlohn stieg zeitgleich um 1,08 Euro auf nunmehr 13,90 Euro. Was die eine Hand gibt, nimmt die andere also sofort wieder weg. Dehoga-Präsident Guido Zöllick brachte es auf den Punkt: Die Gastronomie stehe weiterhin unter erheblichem Druck, sinkende Umsätze träfen auf steigende Kosten – vor allem beim Personal.

Man muss kein Wirtschaftsprofessor sein, um zu erkennen, dass hier ein fundamentales Problem vorliegt. Die Politik feiert sich für eine Steuersenkung, während sie gleichzeitig durch Mindestlohnerhöhungen die Kostenstruktur der Betriebe derart belastet, dass der vermeintliche Vorteil verpufft wie Dampf über einem Kochtopf. Mehr als 22 Prozent der Betriebe sehen sich sogar zu Stellenabbau gezwungen. Arbeitsplätze, die in vielen Fällen nie wiederkommen werden.

Jeder dritte Betrieb in existenzieller Not

Die Zahlen sprechen eine unmissverständliche Sprache. Mehr als jeder dritte Gastronom – exakt 34,8 Prozent – bezeichnet seine geschäftliche Lage als schlecht oder sehr schlecht. Jeder zweite Betrieb leidet unter sinkenden Gästezahlen, schrumpfenden Nettoumsätzen und dahinschmelzenden Gewinnen. Das ist keine vorübergehende Delle. Das ist ein struktureller Niedergang.

Besonders alarmierend: Die Zahl der Insolvenzen in der Gastronomie stieg im Jahr 2025 erneut – und zwar um knapp 32 Prozent auf 1.819 Fälle, wie die Wirtschaftsauskunftei Crif ermittelte. Noch dramatischer wirkt die Prognose: Sage und schreibe 14.400 Gastro-Unternehmen stuft Crif aktuell als insolvenzgefährdet ein. Crif-Deutschlandchef Frank Schlein machte deutlich, dass besonders kleine, familiengeführte Lokale betroffen seien. Ihnen fehle schlicht die finanzielle Substanz, um die Kostensteigerungen abzufedern.

Das stille Sterben der Wirtshauskultur

Was hier vor unseren Augen geschieht, ist nichts weniger als das schleichende Ende einer Jahrhunderte alten Tradition. Das deutsche Wirtshaus, die gemütliche Eckkneipe, das familiengeführte Restaurant um die Ecke – sie alle werden zerrieben zwischen einer Politik, die mit der einen Hand vermeintlich hilft und mit der anderen zuschlägt. Steigende Energiekosten, explodierende Personalkosten, eine erdrückende Bürokratie und eine Kundschaft, die angesichts der allgemeinen Inflation jeden Euro zweimal umdrehen muss – dieses toxische Gemisch ist für viele Betriebe schlicht nicht mehr zu bewältigen.

Und wer zahlt am Ende die Zeche? Der Bürger. Entweder durch höhere Preise auf der Speisekarte oder durch den Verlust seines Lieblingsrestaurants. Die neue Große Koalition unter Friedrich Merz hat mit dem geplanten 500-Milliarden-Euro-Sondervermögen bereits die nächste Inflationswelle programmiert. Dass die Gastronomie unter diesen Bedingungen aufblühen soll, glaubt wohl nur, wer noch nie eine Gewinn-und-Verlust-Rechnung gelesen hat.

Es wäre an der Zeit, dass die Politik nicht nur an Symptomen herumdoktert, sondern die strukturellen Ursachen des Gaststerbens angeht: weniger Bürokratie, niedrigere Abgabenlast und eine Wirtschaftspolitik, die den Mittelstand nicht als Melkkuh betrachtet, sondern als das, was er ist – das Fundament unseres Wohlstands. Doch danach sieht es derzeit leider nicht aus.

In Zeiten wie diesen, in denen die Kaufkraft des Euro kontinuierlich erodiert und die Inflation das hart Ersparte auffrisst, lohnt sich mehr denn je der Blick auf bewährte Wertanlagen. Physische Edelmetalle wie Gold und Silber haben sich über Jahrhunderte als verlässlicher Schutz gegen Geldentwertung bewährt und können als sinnvolle Ergänzung eines breit gestreuten Anlageportfolios zur Vermögenssicherung beitragen.

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