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Kettner Edelmetalle
19.03.2026
09:24 Uhr

Geopolitische Eskalation reißt den DAX in die Tiefe – Anleger seit einem Jahr ohne Rendite

Was sich seit Wochen wie ein schwelender Flächenbrand durch die globalen Finanzmärkte frisst, hat am Donnerstag eine neue, bedrohliche Dimension erreicht: Der DAX ist nach erneuten iranischen Angriffen auf Energieanlagen rund um den Persischen Golf unter die psychologisch wichtige Marke von 23.000 Punkten gerutscht. Mit einem Minus von rund 2,4 Prozent notierte der deutsche Leitindex bei nur noch 22.940 Zählern – und damit in einem Terrain, das Anlegern kalte Schauer über den Rücken jagen dürfte.

Zehn Prozent unter dem Rekordhoch – und kein Boden in Sicht

Das Tagestief von 22.928 Punkten markiert einen Abstand von rund zehn Prozent zum historischen Rekordhoch von 25.508 Zählern. Eine Korrektur, die sich gewaschen hat. Besonders bitter: Bereits in der Vorwoche war die 23.000er-Marke kurzzeitig unterschritten worden. Der DAX bewegt sich damit auf einem Niveau, das er zuletzt während der massiven Ausverkäufe infolge des US-Zollchaos erreicht hatte. Thomas Altmann, Analyst bei QC Partners, bringt die Misere auf den Punkt: DAX-Anleger müssten bereits seit zwölf Monaten ohne positive Rendite auskommen. Zwölf Monate. Ein ganzes Jahr, in dem das vermeintliche Flaggschiff der deutschen Börsenlandschaft seine Investoren im Regen stehen ließ.

Dabei hatte die Woche durchaus hoffnungsvoll begonnen. Als sich die Lage im Iran zu Wochenbeginn vorübergehend entspannte, konnte der Leitindex an zwei aufeinanderfolgenden Tagen zulegen. Doch diese zaghafte Erholung erwies sich als trügerisch – wie so oft in diesen Zeiten maximaler geopolitischer Unsicherheit. Bereits am Mittwoch schloss der DAX knapp ein Prozent im Minus bei 23.502 Punkten. Der Donnerstag wurde dann zum regelrechten Desaster.

Nächtliche Angriffe auf Energieinfrastruktur verschärfen die Krise

In der Nacht zum Donnerstag griff der Iran erneut Energieanlagen in den Golfstaaten an. Katars größter Energieversorger Qatar Energy meldete Schäden an Flüssiggasanlagen im strategisch bedeutsamen Industriegebiet Ras Laffan. Nicht alle Raketen hätten abgefangen werden können, hieß es. Eine Nachricht, die wie ein Donnerschlag durch die Handelsräume dieser Welt hallte. Denn Ras Laffan ist kein unbedeutendes Industriegebiet – es ist das Herzstück der globalen LNG-Versorgung.

Die Konsequenzen sind bereits spürbar: Die Gaspreise stiegen nach den Angriffen um bis zu 35 Prozent. Studien prognostizieren, dass die deutsche Inflationsrate infolge des Iran-Krieges über 2,5 Prozent klettern dürfte. Und als wäre das nicht genug, hat Abu Dhabi vorsorglich ein Ölfeld und eine Gasanlage geschlossen. Der Ölpreisschock trifft eine ohnehin angeschlagene europäische Wirtschaft mit voller Wucht.

Deutschland – gefangen zwischen geopolitischen Krisen und hausgemachten Problemen

Man muss kein Prophet sein, um zu erkennen, dass Deutschland für solche externen Schocks denkbar schlecht gerüstet ist. Jahrelang hat die Politik – allen voran die gescheiterte Ampelkoalition – die Energieversorgung des Landes auf ein fragiles Fundament gestellt. Der übereilte Atomausstieg, die ideologisch getriebene Energiewende und die fatale Abhängigkeit von Gasimporten rächen sich nun in einer Weise, die selbst Pessimisten überraschen dürfte. Statt auf eine diversifizierte, robuste Energiestrategie zu setzen, hat man sich sehenden Auges in eine Sackgasse manövriert.

Die neue Große Koalition unter Friedrich Merz steht nun vor einem Scherbenhaufen, den sie nicht allein zu verantworten hat – aber den sie bewältigen muss. Das geplante 500-Milliarden-Euro-Sondervermögen für Infrastruktur mag auf dem Papier beeindruckend klingen, doch es wird die Inflation weiter anheizen und kommende Generationen mit Schulden belasten. In Kombination mit einem Ölpreisschock und explodierenden Gaspreisen droht Deutschland ein toxischer Cocktail aus Stagflation und wirtschaftlichem Niedergang.

Gold glänzt, wenn Aktien fallen

Während Aktienanleger nervös auf ihre schrumpfenden Depots blicken, zeigt sich einmal mehr, warum physische Edelmetalle als Krisenwährung unverzichtbar sind. In Zeiten geopolitischer Verwerfungen, steigender Inflation und wackelnder Börsen erweist sich Gold als das, was es seit Jahrtausenden ist: ein sicherer Hafen. Wer sein Vermögen ausschließlich in Aktien und ETFs geparkt hat, erlebt gerade schmerzhaft, wie schnell papierbasierte Anlagen an Wert verlieren können. Physisches Gold und Silber hingegen kennen kein Emittentenrisiko, keine Insolvenz und keine geopolitische Abhängigkeit.

Die aktuelle Lage sollte jedem Anleger als Weckruf dienen: Ein breit gestreutes Portfolio, das physische Edelmetalle als festen Bestandteil enthält, ist keine konservative Marotte – es ist schlichte Vernunft in einer Welt, die zunehmend aus den Fugen gerät.

Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Jede Investitionsentscheidung sollte auf eigener, gründlicher Recherche basieren. Wir empfehlen, vor jeder Anlageentscheidung einen qualifizierten Finanzberater zu konsultieren. Für etwaige finanzielle Verluste, die aus Anlageentscheidungen auf Grundlage dieses Artikels entstehen, übernehmen wir keinerlei Haftung.

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