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Kettner Edelmetalle
04.03.2026
19:32 Uhr

Goldpreis schießt zurück: Anleger nutzen Kursrückgang für massive Zukäufe

Goldpreis schießt zurück: Anleger nutzen Kursrückgang für massive Zukäufe

Während die Welt den Atem anhält und der Nahost-Konflikt in eine neue, bedrohliche Phase eintritt, beweist das gelbe Edelmetall einmal mehr seine zeitlose Rolle als ultimativer Krisenschutz. Nach einem scharfen Ausverkauf am Dienstag, der den Goldpreis zeitweise in Richtung der 5.000-Dollar-Marke drückte, griffen Investoren am Mittwoch beherzt zu und trieben den Spotpreis um bis zu 2,3 Prozent auf über 5.200 Dollar je Feinunze.

Panikverkäufe als Einstiegschance

Was war geschehen? Der eskalierende Krieg im Iran hatte an den globalen Märkten eine Schockwelle ausgelöst. Steigende Ölpreise, die Angst vor einer neuen Inflationsspirale und explodierende Anleiherenditen zwangen zahlreiche Investoren dazu, ihre Goldpositionen aufzulösen – nicht etwa aus mangelndem Vertrauen in das Edelmetall, sondern schlicht um Margin Calls in anderen Teilen ihrer Portfolios bedienen zu können. Ein Rückgang von bis zu sechs Prozent an einem einzigen Handelstag war die Folge. Ein Ausverkauf, der weniger über die fundamentale Stärke von Gold aussagt als vielmehr über die Fragilität eines überhebelt agierenden Finanzsystems.

Analysten von BMO Capital Markets brachten es auf den Punkt: Der Rücksetzer habe „Augenbrauen hochgezogen", da Gold zunächst von der Safe-Haven-Nachfrage profitiert hatte. Doch steigende Treasury-Renditen, ein erstarkender US-Dollar und erzwungene Liquidationen hätten die Schutzfunktion des Edelmetalls vorübergehend überlagert.

Die Bullen lassen sich nicht beirren

Trotz zweier signifikanter Rücksetzer – einmal Ende Januar und nun Anfang März – steht Gold seit Jahresbeginn 2026 immer noch mit einem Plus von 17 Prozent da. Es ist der beste Jahresauftakt seit Jahrzehnten. Wer hätte das gedacht? Nun ja, eigentlich jeder, der die geopolitische Großwetterlage nüchtern betrachtet.

Peter Kinsella, globaler Leiter der Devisenstrategie bei der Schweizer Bank UBP, verwies darauf, dass die Netto-Long-Positionen der Fondsmanager bei Gold auf den niedrigsten Stand seit fast einem Jahrzehnt gefallen seien. Paradoxerweise sei genau das ein bullisches Signal: Das relativ niedrige Positionierungsniveau dürfte das Abwärtspotenzial begrenzen. Eine Erholung sei praktisch vorprogrammiert, so Kinsella, da die langfristigen Treiber unverändert intakt blieben.

„Ein unklarer Ausgang des Krieges unterstreicht die geopolitischen Risiken sogar noch stärker als zuvor."

Großbanken sehen Gold auf dem Weg zu neuen Höhen

Die Prognosen der großen Investmentbanken lesen sich wie eine Einladung zum Einstieg. JPMorgan sieht den Goldpreis bis Ende 2026 bei 6.300 Dollar je Feinunze, getrieben durch den zunehmenden Einstieg privater Investoren. BNP Paribas prognostiziert 6.000 Dollar, solange die makroökonomischen und geopolitischen Risiken bestehen bleiben – und danach sieht es wahrlich nicht aus, als würden diese in absehbarer Zeit verschwinden.

George Cheveley, Portfoliomanager beim Vermögensverwalter Ninety One, beschrieb Gold als eine Absicherung gegen Extreme. Ob Hochinflation oder Deflation – Gold funktioniere in beiden Szenarien. Das Schlimmste für Gold sei ein stabiles wirtschaftliches Umfeld. Nun, wer die aktuelle Weltlage als „stabil" bezeichnen würde, dem ist wohl nicht mehr zu helfen.

Was deutsche Anleger daraus lernen sollten

Für den deutschen Sparer, der ohnehin unter einer schleichenden Enteignung durch Inflation, Negativzinsen und eine zunehmend schuldenfinanzierte Staatspolitik leidet, sollte diese Entwicklung ein Weckruf sein. Während die neue Große Koalition unter Friedrich Merz ein 500-Milliarden-Euro-Sondervermögen plant – ein euphemistischer Begriff für das, was es tatsächlich ist: neue Schulden –, verliert der Euro weiter an Kaufkraft. Die Verheißung, keine neuen Schulden zu machen, hat sich als das entpuppt, was politische Versprechen allzu oft sind: heiße Luft.

Gold hingegen kennt keine Wahlversprechen, keine Koalitionsverträge und keine Schuldenbremsen, die nach Belieben aufgeweicht werden. Es ist seit Jahrtausenden der härteste Wertspeicher, den die Menschheit kennt. Und in einer Welt, in der geopolitische Konflikte eskalieren, Handelsbarrieren errichtet werden – man denke nur an Trumps 20-Prozent-Zölle auf EU-Importe – und Zentralbanken die Druckerpressen nicht abstellen können, dürfte physisches Gold seinen Siegeszug fortsetzen.

Wer in diesen turbulenten Zeiten sein Vermögen schützen möchte, kommt an physischen Edelmetallen als Beimischung in einem breit diversifizierten Portfolio kaum vorbei. Gold und Silber sind keine Spekulation – sie sind eine Versicherung gegen den Wahnsinn einer Welt, die zunehmend aus den Fugen gerät.

Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Jede Investitionsentscheidung sollte auf eigener, gründlicher Recherche basieren. Wir empfehlen, vor jeder Anlageentscheidung einen qualifizierten Finanzberater zu konsultieren. Für etwaige Verluste, die aus der Umsetzung der in diesem Artikel genannten Informationen resultieren, übernehmen wir keinerlei Haftung.

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