Kostenlose Beratung
+49 7930-2699
200.000
Kunden
Sicherer
Versand
Kettner Edelmetalle
19.01.2026
10:05 Uhr

Goldpreis sprengt 4.000-Euro-Marke: Das Misstrauen in die Politik wird zum Treibstoff der Edelmetall-Rallye

Goldpreis sprengt 4.000-Euro-Marke: Das Misstrauen in die Politik wird zum Treibstoff der Edelmetall-Rallye

Was vor wenigen Jahren noch als utopische Prognose belächelt wurde, ist nun bittere Realität für alle, die ihr Erspartes in Papiergeld geparkt haben: Der Goldpreis hat erstmals die magische Schwelle von 4.000 Euro pro Feinunze durchbrochen. Eine Unze des gelben Edelmetalls – gerade einmal 31,1 Gramm – kostet nun mehr als mancher Deutsche in einem Monat verdient. Doch das ist erst der Anfang einer Geschichte, die von politischem Versagen, geopolitischem Chaos und dem schleichenden Tod des Vertrauens in staatliche Institutionen handelt.

Silber überholt Gold im Rennen nach oben

Noch dramatischer als beim großen Bruder Gold gestaltet sich die Entwicklung beim Silber. Mit 80 Euro pro Feinunze hat sich der Preis des „kleinen Mannes Edelmetall" innerhalb eines einzigen Jahres nahezu verdreifacht. Wer vor zwölf Monaten noch für bescheidene 30 Euro eine Unze erwerben konnte, reibt sich heute ungläubig die Augen. Die Botschaft ist unmissverständlich: Das Geld der Notenbanken verliert in atemberaubendem Tempo an Kaufkraft.

Ein Blick auf die langfristige Entwicklung offenbart das ganze Ausmaß der Geldentwertung. Seit der Einführung des Euro im Jahr 2002 ist der Goldpreis um mehr als 1.000 Prozent gestiegen. Damals kostete eine Feinunze zwischen 300 und 350 Euro – heute das Zehnfache. Beim Silber fällt die Bilanz mit einem Anstieg von über 1.400 Prozent noch vernichtender aus. Fünf Euro kostete eine Unze zur Jahrtausendwende, heute sind es 80 Euro.

Geopolitisches Pulverfass befeuert die Flucht ins Gold

Die Gründe für diese beispiellose Rallye sind vielfältig, doch sie lassen sich auf einen gemeinsamen Nenner bringen: Das Vertrauen in die politischen und wirtschaftlichen Institutionen des Westens erodiert mit erschreckender Geschwindigkeit. Die geopolitischen Verwerfungen haben ein Ausmaß erreicht, das selbst hartgesottene Beobachter beunruhigt.

Nach der Festnahme des venezolanischen Machthabers Nicolás Maduro durch die US-Regierung brodelt es in Lateinamerika. Die Spannungen um Grönland sorgen für diplomatische Verstimmungen zwischen den USA und Europa. Im Iran eskaliert die Lage dramatisch – der Sicherheitsapparat der Mullahs reagiert mit brutaler Gewalt auf Massenproteste, während US-Präsident Donald Trump den Druck auf Teheran weiter erhöht. Die Welt gleicht einem Pulverfass, und Gold ist der sichere Hafen, in den sich das Kapital flüchtet.

Machtkampf zwischen Trump und der Federal Reserve

Besonders brisant: Die Auseinandersetzungen zwischen der US-Regierung und der Federal Reserve haben dem Goldpreis zusätzlichen Auftrieb verliehen. Gegen Fed-Chef Jerome Powell laufen strafrechtliche Ermittlungen, eine Anklage steht im Raum. Dem 72-Jährigen wird vorgeworfen, vor dem US-Senat falsche Angaben zu den Kosten eines milliardenschweren Bauprojekts der Zentralbank gemacht zu haben. Die ursprünglich mit 1,9 Milliarden Dollar veranschlagten Kosten sind mittlerweile auf 2,5 Milliarden Dollar explodiert.

Powell weist die Vorwürfe entschieden zurück und bezeichnet die rechtlichen Schritte als „Versuch der Einflussnahme auf die Arbeit der Federal Reserve". Präsident Trump hingegen schießt scharf gegen den Notenbankchef und bezeichnet ihn als „einen der dümmsten und destruktivsten Menschen", der durch das Ausbleiben von Zinssenkungen Schäden in Höhe von Hunderten Milliarden Dollar verursacht habe.

„Die Ereignisse im Iran und eine mögliche Verwicklung der USA sowie die strafrechtlichen Ermittlungen gegen den Fed-Chef haben die US-Futures ins Minus gedreht. Das war grünes Licht für einen Anstieg des Goldpreises."

So kommentierte Tim Waterer, Chef-Marktanalyst bei KCM Trade, die jüngsten Entwicklungen. Die Analyse trifft den Kern: Das mangelnde Vertrauen in westliche Regierungen und Institutionen treibt private wie staatliche Akteure dazu, verstärkt in Gold zu investieren.

Warum physisches Gold alternativlos erscheint

Die Attraktivität von physischem Gold liegt in seiner Unabhängigkeit von Dritten. Es existiert kein Ausfallrisiko einer Gegenpartei, niemand kann es löschen oder blockieren. Und vermehrt werden kann es auch nicht ohne Weiteres – im Gegensatz zum Papiergeld, das die Notenbanken nach Belieben drucken. In einer Zeit, in der Regierungen Billionen an neuen Schulden aufnehmen und die Inflation die Ersparnisse der Bürger auffrisst, erscheint Gold als einer der wenigen verbliebenen Anker der Stabilität.

Die aktuelle Rallye fügt sich nahtlos in die bullischen Trends der Vorjahre ein. Historisch betrachtet gilt der Januar seit Jahrzehnten als der stärkste Monat für das Edelmetall. Seit 1970 erzielte Gold im Januar einen durchschnittlichen Gewinn von 2,88 Prozent bei einer Erfolgsquote von 66 Prozent. Kein anderer Monat weist einen vergleichbar hohen Durchschnittswert auf.

Strukturelle Faktoren verstärken den Aufwärtstrend

Neben den geopolitischen Verwerfungen spielen auch strukturelle Marktmechanismen eine zentrale Rolle. Zum Jahresbeginn sind viele große Marktakteure noch nicht vollständig im Handel aktiv. Fondsverwalter und institutionelle Investoren befinden sich teilweise noch im Urlaub oder bauen ihre Engagements erst schrittweise wieder auf. Die Folge: geringere Handelsvolumina, eingeschränkte Marktliquidität und fehlender Widerstand auf der Verkäuferseite.

Hinzu kommt die traditionell starke Nachfrage aus China. Mit Blick auf das Chinesische Neujahr am 16. Februar stocken chinesische Großhändler ihre Goldbestände massiv auf. Das Frühlingsfest ist der wichtigste Feiertag im Reich der Mitte, und Gold gilt dort als Symbol für Wohlstand und Glück.

2025 war erst der Anfang

Das vergangene Jahr 2025 hat alle Erwartungen übertroffen. Gold verzeichnete einen Wertzuwachs von rund 65 Prozent – das stärkste Jahreswachstum seit 1979. Noch dynamischer entwickelte sich Silber mit einem Preisanstieg von nahezu 150 Prozent innerhalb eines Jahres. Die üblichen Korrekturen, die den überhitzten Markt im Jahresverlauf normalerweise abkühlen lassen, blieben aus.

Für den deutschen Sparer, der sein Vermögen in Euro auf dem Sparbuch oder Girokonto geparkt hat, ist diese Entwicklung ein Desaster. Während die Edelmetalle von Rekord zu Rekord eilen, frisst die Inflation die Kaufkraft des Papiergeldes auf. Die Politik der neuen Bundesregierung unter Kanzler Merz, die ein 500 Milliarden Euro schweres Sondervermögen für Infrastruktur plant, wird die Geldentwertung weiter beschleunigen. Generationen werden die Zinsen dieser Schulden durch Steuern und Abgaben finanzieren müssen.

In Zeiten wie diesen erweisen sich physische Edelmetalle als sinnvolle Ergänzung zur Vermögenssicherung. Gold und Silber bieten einen Schutz vor der schleichenden Enteignung durch Inflation und politisches Missmanagement. Wer sein Vermögen breit streuen und einen Teil davon dem Zugriff von Notenbanken und Regierungen entziehen möchte, kommt an den Edelmetallen kaum vorbei.

Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Jeder Anleger ist selbst für seine Investitionsentscheidungen verantwortlich und sollte vor einer Anlageentscheidung eigene Recherchen durchführen sowie gegebenenfalls professionelle Beratung in Anspruch nehmen.

Wissenswertes zum Thema

Erhalten Sie kostenlose Tipps um Ihr Vermögen zu schützen und als erster von neuen Produkten zu erfahren

Sie möchten regelmäßig über Produktneuheiten, spannende Finanznachrichten und exklusive Sonderangebote informiert werden? Dann melden Sie sich hier für den kostenfreien Kettner Edelmetalle Newsletter an.

Durch Eingabe Ihrer E-Mail-Adresse und Anklicken des Buttons „Abschicken“ geben Sie die folgende Einwilligungserklärung ab: „Ich bin damit einverstanden, per E-Mail über Produktneuheiten, spannende Finanznachrichten und exklusive Sonderangebote informiert zu werden und willige daher in die Verarbeitung meiner E-Mail-Adresse zum Zwecke der Zusendung des Newsletters ein. Diese Einwilligung kann ich jederzeit und ohne Angabe von Gründen mit Wirkung für die Zukunft widerrufen. Die Rechtmäßigkeit der bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung bleibt im Falle des Widerrufs unberührt.“

Willst du Teil unserer Erfolgsstory sein?

Werde jetzt Teil vom #TeamGold

Offene Stellen