
Guterres spricht von möglichen Kriegsverbrechen im Iran-Konflikt – und zeigt damit vor allem die Ohnmacht der UN
Der Nahost-Konflikt hat eine neue, erschreckende Dimension erreicht. UN-Generalsekretär António Guterres hat in einem Interview erklärt, dass sowohl Israel als auch der Iran im laufenden bewaffneten Konflikt möglicherweise Kriegsverbrechen begangen hätten. Eine Aussage, die auf den ersten Blick ausgewogen klingt – bei genauerem Hinsehen jedoch vor allem eines offenbart: die vollständige Handlungsunfähigkeit der Vereinten Nationen.
Angriffe auf Energieinfrastruktur im Fokus
Konkret bezog sich Guterres auf die wechselseitigen Angriffe auf Energieanlagen. Israel habe das iranische Gasfeld South Pars attackiert, woraufhin Teheran mit einem Gegenschlag auf einen Energiekomplex in Katar reagiert habe. Der UN-Chef erklärte, derartige Angriffe auf Energieinfrastruktur könnten völkerrechtlich relevant sein und möglicherweise den Tatbestand eines Kriegsverbrechens erfüllen. Zugleich verwies er auf die zivilen Opfer des Konflikts und betonte, es spiele keine Rolle, wer Zivilisten angreife – dies sei in jedem Fall „völlig inakzeptabel".
Schöne Worte. Doch was folgt daraus? Nichts. Absolut nichts.
Ein Konflikt, der seit Wochen eskaliert
Der bewaffnete Konflikt zwischen Israel und dem Iran dauert bereits seit Ende Februar an und umfasst wechselseitige Luft- und Raketenangriffe. Was im Juni 2025 mit israelischen Großangriffen auf iranische Atomanlagen begann und mit iranischen Vergeltungsschlägen beantwortet wurde, hat sich zu einem veritablen Krieg ausgewachsen, dessen Folgen weit über die Region hinausreichen. Die globalen Energiemärkte reagieren nervös, die Ölpreise schwanken heftig, und die geopolitische Stabilität des gesamten Nahen Ostens steht auf dem Spiel.
Guterres selbst warnte vor den globalen Konsequenzen: Die Situation gerate „außer Kontrolle", und die jüngsten Angriffe stellten eine „äußerst gefährliche Eskalation" dar. Man fragt sich unwillkürlich: Wann genau war die Situation denn unter Kontrolle?
Die USA als Schlüssel zur Lösung?
Bemerkenswert ist, dass der UN-Generalsekretär die Verantwortung für eine Beendigung des Konflikts explizit den Vereinigten Staaten zuschreibt. Der Krieg müsse aufhören, und er glaube, dass es „in den Händen der USA" liege, ihn zu beenden, so Guterres. Es sei „möglich", den Konflikt zu lösen, dies hänge jedoch vom politischen Willen ab.
Eine erstaunliche Aussage für den Chef einer Organisation, die eigentlich selbst für die Wahrung des Weltfriedens zuständig sein sollte. Doch die Realität ist ernüchternd: Die UN sind in diesem Konflikt nicht mehr als ein zahnloser Tiger, der mahnende Worte von sich gibt, während die Welt brennt. Präsident Trump, der mit seiner „America First"-Doktrin und massiven Zollerhöhungen ohnehin genug innenpolitische Baustellen hat, dürfte kaum geneigt sein, sich als Friedensstifter im Nahen Osten zu profilieren – es sei denn, es dient seinen eigenen strategischen Interessen.
Was bedeutet das für Deutschland und Europa?
Für Deutschland und Europa hat dieser Konflikt unmittelbare Konsequenzen. Die ohnehin angespannte Energieversorgungslage – eine direkte Folge der verfehlten Energiepolitik der vergangenen Jahre – wird durch die Angriffe auf Energieinfrastruktur im Nahen Osten weiter verschärft. Steigende Energiepreise treiben die Inflation, belasten die Wirtschaft und schmälern die Kaufkraft der Bürger. Und während die neue Bundesregierung unter Friedrich Merz ein 500 Milliarden Euro schweres Sondervermögen für Infrastruktur plant, das kommende Generationen mit Schulden belastet, fehlt es an einer klaren außenpolitischen Strategie, die Deutschlands Interessen in einer zunehmend instabilen Welt schützt.
Die ehemalige Außenministerin Annalena Baerbock, die von Guterres einst sogar als mögliche Nachfolgerin ins Gespräch gebracht worden sein soll, hat in ihrer Amtszeit wenig dazu beigetragen, Deutschlands Position auf der Weltbühne zu stärken. Stattdessen wurde eine wertebasierte Außenpolitik propagiert, die in der Praxis vor allem eines war: wirkungslos.
Gold als sicherer Hafen in unsicheren Zeiten
In Zeiten eskalierender geopolitischer Konflikte, steigender Inflation und wachsender Unsicherheit an den Finanzmärkten zeigt sich einmal mehr die zeitlose Bedeutung physischer Edelmetalle. Gold und Silber haben über Jahrtausende hinweg als Wertspeicher und Krisenwährung gedient – und tun es auch heute. Während Papierwährungen durch Schuldenorgien und Gelddruckerei entwertet werden, während Aktienmärkte nervös auf jeden Raketenbeschuss reagieren und Anleihen unter der Last steigender Zinsen ächzen, bleibt das Edelmetall das, was es immer war: ein Fels in der Brandung.
Wer sein Vermögen langfristig sichern möchte, kommt an einer Beimischung physischer Edelmetalle in einem breit gestreuten Portfolio kaum vorbei. Gerade in Zeiten, in denen die Welt aus den Fugen zu geraten scheint, erweist sich Gold als das, was es seit Menschengedenken ist: der ultimative sichere Hafen.
Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Jede Anlageentscheidung sollte auf Basis eigener, sorgfältiger Recherche und gegebenenfalls nach Rücksprache mit einem qualifizierten Finanzberater getroffen werden. Für Anlageentscheidungen und deren Folgen übernehmen wir keinerlei Haftung.

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