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Guterres und Baerbock: Geschlecht statt Kompetenz als Einstellungskriterium für UN-Spitze

Guterres und Baerbock: Geschlecht statt Kompetenz als Einstellungskriterium für UN-Spitze

Die Vereinten Nationen stehen vor einem Führungswechsel, und was sich derzeit auf der internationalen Bühne abspielt, lässt tief blicken. UN-Generalsekretär António Guterres, dessen Amtszeit Ende des Jahres endet, hat sich nun öffentlich der Forderung von Annalena Baerbock angeschlossen: Eine Frau müsse unbedingt an die Spitze der Weltorganisation. Nicht etwa die fähigste Person, nicht der kompetenteste Kandidat – nein, das entscheidende Kriterium soll offenbar die Anatomie sein.

Guterres macht sich zum Sprachrohr der Gender-Agenda

„Es ist eindeutig Zeit für eine Frau an der Spitze der Vereinten Nationen", verkündete der 76-jährige Portugiese auf seiner Auftaktpressekonferenz in New York. „Da habe ich keinen Zweifel." Man reibt sich verwundert die Augen. Hier spricht ein Mann, der selbst jahrelang an der Spitze einer Organisation stand, die unter seiner Führung zu einem zahnlosen Tiger verkommen ist. Der Ukraine-Krieg tobt, der Nahost-Konflikt eskaliert, und Guterres? Der philosophiert über Geschlechterquoten.

Mehrfach betonte der scheidende Generalsekretär die vermeintliche Notwendigkeit von mehr Frauen in politischen Führungspositionen. „Ob bei den Vereinten Nationen oder in den Führungspositionen der mächtigsten Länder der Welt – es ist an der Zeit, Frauen zu sehen." Eine bemerkenswerte Aussage von einem Mann, dessen größte Leistung in seiner Amtszeit wohl die Mitgestaltung des umstrittenen UN-Migrationspaktes gemeinsam mit Angela Merkel war.

Baerbock als Strippenzieherin ihrer eigenen Beförderung?

Besonders pikant wird die Angelegenheit, wenn man bedenkt, wer für die Wahl des Guterres-Nachfolgers verantwortlich ist: niemand Geringeres als die Präsidentin der UN-Vollversammlung – Annalena Baerbock. Die ehemalige deutsche Außenministerin, die bereits im Oktober verkündete, es sei „nicht mehr zeitgemäß", dass noch nie eine Frau an der Spitze der UN gestanden habe, sitzt nun am Schalthebel der Macht.

Ihre eigene Amtszeit als Vollversammlungspräsidentin endet im September dieses Jahres. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt. Denn theoretisch wäre Baerbock damit selbst für das Amt des UN-Generalsekretärs verfügbar. Bereits bei ihrer Antrittsrede im September hatte sie mit kryptischen Andeutungen für Aufsehen gesorgt:

„Die Wahl des nächsten Generalsekretärs ist einer der Schlüsselprozesse dieser 80. Sitzung. Unsere Wahl wird ein starkes Signal darüber senden, wer wir sind und ob wir wirklich allen Völkern der Welt dienen, von denen, überall auf der Welt, die Hälfte Frauen und Mädchen sind."

Man könnte sich fragen, so Baerbock damals weiter, wie in achtzig Jahren nicht eine einzige Frau unter vier Milliarden potenziellen Kandidaten als Generalsekretärin amtiert habe. Eine rhetorische Frage, die weniger nach Gleichberechtigung klingt als vielmehr nach einer Bewerbungsrede in eigener Sache.

Kompetenz? Fehlanzeige!

Was bei dieser ganzen Debatte völlig unter den Tisch fällt, ist die Frage nach tatsächlicher Qualifikation. Baerbock hat die Mitgliedsländer aufgefordert, bis April ihre Kandidaten bekannt zu geben. Bislang gibt es nur eine offizielle Nominierung: Argentiniens Präsident Javier Milei hat mit Rafael Grossi, dem Chef der Internationalen Atomenergiebehörde IAEA, einen Mann ins Rennen geschickt.

Die Ironie der Geschichte: Während man in New York über Geschlechterquoten debattiert, hat US-Präsident Donald Trump längst die Zahlungen an die UN eingestellt. Deutschland hingegen überweist freiwillig fünf Milliarden Euro mehr an die Weltorganisation. Ob da wohl ein Zusammenhang mit Baerbocks Ambitionen besteht? Die deutschen Steuerzahler dürften sich diese Frage zu Recht stellen.

Ein Trauerspiel der internationalen Politik

Was wir hier beobachten, ist symptomatisch für den Zustand westlicher Institutionen. Statt nach den fähigsten Köpfen zu suchen, die in einer Zeit multipler Krisen tatsächlich etwas bewegen könnten, wird das Geschlecht zum entscheidenden Auswahlkriterium erhoben. Es ist dieselbe Logik, die uns Ursula von der Leyen an die Spitze der EU-Kommission und Christine Lagarde an die Spitze der EZB gebracht hat – mit bekannten Ergebnissen.

Die UN, einst gegründet als Hoffnungsträger für eine friedlichere Welt, verkommt zusehends zu einem Selbstbedienungsladen für gescheiterte Politiker. Dass ausgerechnet eine Frau, deren größte Qualifikation ein mehrfach überarbeiteter Lebenslauf und eine Reihe diplomatischer Fettnäpfchen ist, nun nach dem höchsten Amt der Weltorganisation greift, passt ins Bild einer politischen Klasse, die den Bezug zur Realität längst verloren hat.

Trump mag mit vielem übertreiben, aber seine Kritik an der UN als überholter Institution trifft einen wunden Punkt. Wenn das Geschlecht wichtiger ist als die Fähigkeit, dann hat diese Organisation tatsächlich ausgedient.

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