
Haushaltskollaps vorprogrammiert: Bundesausgaben explodieren um 70 Prozent – Deutschland wirtschaftet sich in den Ruin
Die Zahlen sind erschütternd, die Konsequenzen absehbar verheerend. Ein neues Gutachten des Instituts der deutschen Wirtschaft legt schonungslos offen, was viele Bürger längst ahnten: Der deutsche Staat gibt Geld aus, als gäbe es kein Morgen – während die Einnahmen hoffnungslos hinterherhinken. Binnen eines Jahrzehnts sind die Bundesausgaben um nahezu 70 Prozent auf rund 500 Milliarden Euro jährlich angeschwollen. Die Steuereinnahmen? Stiegen lediglich um 40 Prozent.
Die Schere klafft immer weiter auseinander
Man könnte meinen, die Inflation sei schuld an diesem fiskalischen Desaster. Doch weit gefehlt. Die Teuerungsrate betrug im selben Zeitraum gerade einmal 37 Prozent. Der Ausgabenanstieg fiel also nominal fast doppelt so hoch aus wie die Preissteigerung. Was hier passiert, ist keine unvermeidliche Anpassung an wirtschaftliche Realitäten – es ist politisches Versagen auf ganzer Linie.
Die wahren Kostentreiber sind laut dem Gutachten, das die Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft in Auftrag gegeben hatte, vor allem die explodierten Sozial- und Zinskosten. Jahrelange Wohltaten auf Pump, eine ausufernde Sozialpolitik und die Folgen einer verfehlten Migrationspolitik fordern nun ihren Tribut. Die Rechnung wird, wie immer, dem deutschen Steuerzahler präsentiert.
Trotz Rekordausgaben: Deutschland fällt zurück
Besonders bitter ist die Erkenntnis, dass trotz dieser massiven Mehraufwendungen Deutschland in entscheidenden Zukunftsbereichen hinter dem EU-Durchschnitt zurückbleibt. Bei Infrastruktur, Verteidigung und Umweltschutz hinkt die Bundesrepublik hinterher. Wohin fließt also das viele Geld?
Besonders eklatant zeigt sich das Versagen im Bildungssektor. Mit Ausgaben von lediglich 4,5 Prozent der Wirtschaftsleistung liegen Bund, Länder und Gemeinden weit hinter den nordischen Ländern mit 6,2 Prozent, den Benelux-Staaten mit 5,5 Prozent und selbst hinter Österreich und der Schweiz mit 5,3 Prozent. Die Zukunft unserer Kinder wird systematisch vernachlässigt, während Milliarden in konsumtive Ausgaben versickern.
Die Schuldenbremse – ein zahnloser Tiger
Die im Frühjahr 2025 erfolgte Lockerung der Schuldenbremse hat die ohnehin klaffende Finanzierungslücke noch einmal massiv vergrößert. Allein im vergangenen Jahr nahm die Regierung rund 143 Milliarden Euro mehr an neuen Krediten auf, als sie an alten zurückzahlte. Friedrich Merz hatte im Wahlkampf versprochen, keine neuen Schulden zu machen. Dieses Versprechen ist längst gebrochen – und mit ihm das Vertrauen vieler Wähler.
„Der Bundeshaushalt benötigt dringend wieder ein nachhaltiges Fundament. Unsere Zukunftsausgaben werden nahezu vollständig aus Krediten finanziert und die Zinsen fressen wichtige künftige Handlungsspielräume auf"
Mit diesen deutlichen Worten warnt VBW-Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt vor dem drohenden Kollaps. Seine Schlussfolgerung ist unmissverständlich: „Ohne Strukturreformen und eine konsequente Priorisierung von Zukunftsinvestitionen droht der Bundeshaushalt an die Wand zu fahren."
Ein Weckruf, der verhallen wird?
Die Große Koalition aus CDU/CSU und SPD steht vor einem Scherbenhaufen, den sie zu einem erheblichen Teil selbst mit verursacht hat. Das 500 Milliarden Euro schwere Sondervermögen für Infrastruktur mag kurzfristig Investitionen ermöglichen – langfristig werden die Zinszahlungen Generationen belasten. Die Inflation wird weiter steigen, die Kaufkraft der Bürger weiter sinken.
In Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit und fiskalischer Instabilität gewinnen physische Edelmetalle wie Gold und Silber zunehmend an Bedeutung als Instrument der Vermögenssicherung. Sie bieten einen bewährten Schutz gegen Inflation und staatliche Misswirtschaft – Eigenschaften, die angesichts der aktuellen Haushaltslage wichtiger denn je erscheinen.

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