
Historischer Gleichstand: AfD zieht mit der Union gleich – Merz im freien Fall
Was viele politische Beobachter noch vor wenigen Monaten für undenkbar hielten, ist nun Realität: Die AfD hat in der aktuellen Forsa-Umfrage mit der Union gleichgezogen. Beide Parteien kommen auf jeweils 26 Prozent – ein Ergebnis, das wie ein politisches Erdbeben durch Berlin hallt. Und während die etablierten Parteien in einer Art kollektiver Schockstarre verharren, dürfte sich mancher Bürger fragen: Haben wir es nicht kommen sehen?
Merz' Zufriedenheitswerte im Sturzflug
Bundeskanzler Friedrich Merz, der einst als Hoffnungsträger einer konservativen Erneuerung angetreten war, erlebt derzeit den wohl bittersten Abschnitt seiner noch jungen Kanzlerschaft. Nur noch 20 Prozent der Befragten zeigen sich mit seiner Arbeit zufrieden – ein neuer Tiefpunkt. 78 Prozent sind unzufrieden. Seit Juni haben sich seine Zustimmungswerte mehr als halbiert. Besonders pikant: Laut den Erhebungen von RTL und ntv seien derart desaströse Werte nicht einmal für seinen Vorgänger Olaf Scholz gemessen worden – und das will bekanntlich etwas heißen.
Selbst in den eigenen Reihen bröckelt die Fassade. Unter CDU/CSU-Wählern sind nur noch 57 Prozent mit dem Kanzler zufrieden, während bereits 42 Prozent ihre Unzufriedenheit bekunden. Man muss kein Prophet sein, um zu erkennen: Wenn ein Kanzler in der eigenen Anhängerschaft fast die Hälfte seiner Unterstützer verliert, dann stimmt etwas Grundlegendes nicht.
Das Versprechen und die Wirklichkeit
Erinnern wir uns: Friedrich Merz trat mit dem Versprechen an, keine neuen Schulden zu machen und Deutschland wirtschaftlich wieder auf Kurs zu bringen. Was folgte, war ein 500 Milliarden Euro schweres Sondervermögen, das kommende Generationen mit Zinszahlungen belasten wird. Die schwächelnde Wirtschaft, steigende Energiepreise und die geopolitischen Unsicherheiten durch den eskalierenden Iran-Konflikt tun ihr Übriges. Nur noch 13 Prozent der Befragten erwarten eine Verbesserung der wirtschaftlichen Lage – ein erschreckend niedriger Wert, der das tiefe Misstrauen der Bevölkerung in die Handlungsfähigkeit dieser Regierung offenbart.
72 Prozent trauen der schwarz-roten Koalition nicht zu, die derzeit schwierige wirtschaftliche Situation zu bewältigen. Selbst unter Unionsanhängern äußerten nur 56 Prozent Zuversicht. Das ist kein Vertrauensverlust mehr – das ist ein Vertrauenseinbruch.
SPD, FDP und BSW: Parteien am Abgrund
Während die AfD triumphiert, bietet sich bei anderen Parteien ein Bild des Niedergangs, das seinesgleichen sucht. Die SPD verharrt die vierte Woche in Folge auf ihrem historischen Allzeittief von 12 Prozent. Für eine Partei, die einst Volkspartei war und nun als Juniorpartner in der Großen Koalition mitregiert, ist das eine regelrechte Demütigung. Vizekanzler Klingbeil und seine Genossen scheinen in der Regierung schlicht unsichtbar zu sein.
Noch dramatischer trifft es FDP und BSW. Beide Parteien sind unter die Drei-Prozent-Marke gefallen und werden von Forsa nicht einmal mehr gesondert ausgewiesen. Man könnte sagen: Sie verschwinden in der statistischen Bedeutungslosigkeit. Dabei hatte das BSW bei der Bundestagswahl 2025 noch 4,98 Prozent erreicht, die FDP immerhin 4,3 Prozent. Innerparteiliche Querelen und fehlende Profilierung haben beide Parteien an den Rand der politischen Existenz gebracht. Bereits im März verfehlten sie den Einzug in die Landtage von Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz.
Die Problemlösungskompetenz – oder das Fehlen derselben
Besonders aufschlussreich ist ein Blick auf die zugeschriebene Problemlösungskompetenz. Die Union kommt hier nur noch auf 16 Prozent, die AfD folgt mit 13 Prozent dicht dahinter. Die Grünen erreichen 8 Prozent, die SPD wird von gerade einmal 4 Prozent der Befragten als kompetent eingestuft. Der eigentliche Gewinner dieser Kategorie ist jedoch eine erschütternde Zahl: 53 Prozent der Deutschen trauen keiner einzigen Partei zu, die Probleme des Landes lösen zu können. Mehr als die Hälfte der Bevölkerung hat also das Vertrauen in das gesamte politische System verloren. Das ist keine Randnotiz – das ist ein Alarmsignal für die Demokratie.
Was die Bürger wirklich bewegt
Die Sorgen der Deutschen spiegeln sich deutlich in den Umfrageergebnissen wider. An erster Stelle steht mit 51 Prozent der Iran-Krieg, gefolgt von der wirtschaftlichen Lage mit 38 Prozent und den Spritpreisen mit 19 Prozent. Dass die Bundesregierung selbst von 17 Prozent als eines der wichtigsten Themen genannt wird, spricht Bände – offenbar betrachten viele Bürger ihre eigene Regierung mittlerweile als Problem und nicht als Lösung.
Bemerkenswert ist auch, dass das Thema Zuwanderung nur von 5 Prozent der Befragten als besonders wichtig eingestuft wurde – obwohl die Kriminalitätsstatistiken und die täglichen Meldungen über Messerangriffe und Gewalttaten eine ganz andere Sprache sprechen. Ob hier die Fragestellung oder die mediale Aufmerksamkeitsverschiebung durch den Iran-Konflikt eine Rolle spielt, sei dahingestellt.
Ein Land auf der Suche nach Orientierung
Die Zahlen des Forsa-Trendbarometers zeichnen das Bild eines Landes, das zutiefst verunsichert ist. Eine Regierung, der die eigenen Bürger nicht mehr vertrauen. Ein Kanzler, dessen Zustimmungswerte schneller fallen als die Wirtschaftsprognosen. Und eine Opposition, die – ob man sie nun mag oder nicht – offensichtlich den Nerv einer wachsenden Zahl von Wählern trifft.
Die Große Koalition aus CDU/CSU und SPD, die nach dem Scheitern der Ampel als Stabilitätsanker gedacht war, erweist sich zunehmend als das, was viele Kritiker von Anfang an befürchtet hatten: ein Bündnis der Mutlosigkeit, das die drängenden Probleme Deutschlands – von der wirtschaftlichen Stagnation über die Energiepolitik bis hin zur inneren Sicherheit – nicht entschlossen genug angeht. Die Quittung dafür liegt nun schwarz auf weiß in den Umfragen vor.
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