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Kettner Edelmetalle
07.04.2026
12:12 Uhr

Hormus-Blockade: Russland schwimmt im Geld – Deutschland ertrinkt in Kosten

Während der Westen seit Jahren versucht, Russland mit Sanktionen in die Knie zu zwingen, spielt die geopolitische Realität dem Kreml einmal mehr in die Karten. Die faktische Sperrung der Straße von Hormus – jener Nadelöhr-Passage, durch die rund ein Fünftel des weltweiten Öltransports fließt – beschert Moskau einen finanziellen Geldregen, von dem westliche Strategen offenbar nicht einmal zu träumen wagten. Mehr als zehn Milliarden Euro monatlich an Zusatzeinnahmen soll Russland allein durch den Export von Öl, Gas und Dünger einstreichen. Zehn Milliarden. Pro Monat. Man muss sich diese Zahl auf der Zunge zergehen lassen.

Moskau als lachender Dritter im Nahost-Chaos

Nach Berechnungen der Deutsch-Russischen Auslandshandelskammer sei Russland „der große Gewinner des neuen Krieges im Nahen Osten", wie deren Vorstandsvorsitzender Matthias Schepp gegenüber der Nachrichtenagentur dpa erklärte. Russland profitiere massiv von den gestiegenen Rohstoffpreisen auf dem Weltmarkt, da es seine Exporte schlicht über alternative Routen abwickle. Was die westlichen Sanktionsarchitekten offenbar übersehen haben: Wer die größten Rohstoffreserven der Welt besitzt, findet immer einen Abnehmer. Immer.

Der Preis für Rohöl der Nordseesorte Brent kletterte zum Wochenstart auf über 111 Dollar je Barrel – fast 40 Dollar mehr als vor Beginn des Konflikts. Für den russischen Staatshaushalt, der mit einem kalkulierten Ölpreis von lediglich 59 Dollar je Barrel rechnet, ist das ein Geschenk biblischen Ausmaßes. Vor dem Iran-Krieg hatte Russland noch ein Haushaltsdefizit ausgewiesen. Jetzt? Jetzt sprudeln die Einnahmen wie nie zuvor.

50 Milliarden Dollar Mehreinnahmen – und kein Ende in Sicht

Bei einem Ölpreis von rund 100 Dollar je Barrel könne Russland allein aus Öl und Gas mit rund 50 Milliarden Dollar Mehreinnahmen pro Jahr rechnen, so die Kammer. In Moskau kursieren bereits Hoffnungen auf einen Ölpreis von 200 Dollar je Barrel. Sollte dieses Szenario eintreten, lägen die Gesamteinnahmen bei atemberaubenden 350,4 Milliarden Dollar – satte 247 Milliarden über dem im Haushalt eingeplanten Wert. Man fragt sich unwillkürlich: Wer bestraft hier eigentlich wen?

Die bittere Ironie dabei: Mit genau diesen Einnahmen finanziert Russland auch seinen Angriffskrieg gegen die Ukraine. Jeder Dollar, den der Ölpreis steigt, füllt die Kriegskasse des Kremls. Die westlichen Sanktionen, die eigentlich Russlands Kriegsmaschine zum Stillstand bringen sollten, wirken angesichts dieser Zahlen wie ein stumpfes Schwert. Zwar beziehen mehrere Staaten deutlich weniger russische Rohstoffe, doch mit zahlreichen Ländern – von China über Indien bis in den globalen Süden – treibt Moskau nach wie vor ungehindert Handel.

Deutschland: Der doppelte Verlierer

Während Russland Milliarden scheffelt, droht Deutschland einmal mehr die Zeche zu zahlen. Die deutsche Ölimportrechnung könnte bei einem Preis von 100 Dollar je Barrel auf mehr als 60 Milliarden Euro anschwellen. Zusammen mit höheren Gaskosten drohe der Industrie ein veritabler Kostenschock, der die ohnehin fragile wirtschaftliche Erholung im Jahr 2026 zunichtemachen könne, warnte Energieexperte Thomas Baier von der Kammer.

Man erinnere sich: Es war die ideologiegetriebene Energiepolitik der vergangenen Jahre, die Deutschland in diese fatale Abhängigkeit manövriert hat. Der überstürzte Ausstieg aus der Kernenergie, die naive Fixierung auf russisches Gas unter der Ära Merkel, das planlose Herumlavieren der Ampelregierung – all das rächt sich nun mit brutaler Wucht. Die neue Große Koalition unter Friedrich Merz steht vor einem energiepolitischen Scherbenhaufen, den andere hinterlassen haben. Ob das geplante 500-Milliarden-Sondervermögen für Infrastruktur angesichts explodierender Energiekosten überhaupt noch finanzierbar ist, darf bezweifelt werden.

Auch die Landwirtschaft stöhnt unter der Last

Doch damit nicht genug. Auch beim Dünger erwartet die Deutsch-Russische Auslandshandelskammer erhebliche Zusatzeinnahmen für Russland – in einem mittleren Szenario bis zu 8,9 Milliarden Euro zusätzlich. Auf deutscher Seite bedeutet das für Landwirtschaftsbetriebe Mehrkosten von 36 bis 145 Euro pro Hektar Ackerland und Jahr. Für ohnehin gebeutelte Bauern, die unter Bürokratie, Auflagen und steigenden Betriebskosten ächzen, könnte dies der Tropfen sein, der das Fass zum Überlaufen bringt. Die Lebensmittelpreise im Supermarkt dürften folglich weiter steigen – und den deutschen Verbraucher einmal mehr zur Kasse bitten.

Edelmetalle als Schutzschild in stürmischen Zeiten

Die aktuelle Lage verdeutlicht einmal mehr, wie verwundbar die globalisierte Weltwirtschaft ist. Geopolitische Konflikte, Rohstoffknappheit und explodierende Energiepreise sind keine abstrakten Risiken mehr – sie sind bittere Realität. In solchen Zeiten zeigt sich der zeitlose Wert physischer Edelmetalle wie Gold und Silber. Während Papierwährungen durch Inflation entwertet werden und Aktienmärkte unter geopolitischen Schocks erzittern, haben sich Edelmetalle über Jahrtausende als verlässlicher Wertspeicher bewährt. Wer sein Vermögen langfristig sichern möchte, sollte physische Edelmetalle als unverzichtbaren Bestandteil eines breit diversifizierten Portfolios in Betracht ziehen.

Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Die hier geäußerten Einschätzungen spiegeln ausschließlich die Meinung unserer Redaktion wider. Jede Anlageentscheidung sollte auf eigener, sorgfältiger Recherche basieren. Wir übernehmen keine Haftung für finanzielle Entscheidungen, die auf Grundlage dieses Artikels getroffen werden.

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