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Kettner Edelmetalle
26.03.2026
17:25 Uhr

Huthis bereit zum Kriegseintritt: Droht die nächste Eskalation am Roten Meer?

Während die Welt gebannt auf den eskalierenden Konflikt zwischen Israel, den USA und dem Iran blickt, braut sich am südlichen Ausgang des Roten Meeres eine weitere Bedrohung zusammen, die das Potenzial hat, die globale Wirtschaft in ihren Grundfesten zu erschüttern. Die jemenitischen Huthi-Rebellen – jene vom Iran unterstützte Miliz, die bereits während des Gaza-Krieges den internationalen Schiffsverkehr ins Chaos stürzte – erklären sich bereit, erneut in den Krieg einzutreten. Diesmal an der Seite Teherans.

„Wir sind militärisch voll einsatzbereit"

Ein hochrangiger Huthi-Anführer, der aufgrund der Brisanz des Themas anonym bleiben wollte, ließ gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters keine Zweifel an der Entschlossenheit seiner Bewegung aufkommen. Man stehe mit allen militärischen Optionen bereit. Die Entscheidung über die „Stunde Null" liege bei der Führung, man beobachte die Lage genau und werde den geeigneten Zeitpunkt zum Handeln erkennen. Noch, so der Huthi-Vertreter, schlage sich der Iran gut und besiege den Feind täglich. Sollte sich das Blatt jedoch wenden, werde man die Situation neu bewerten.

Was sich hinter dieser diplomatisch verklausulierten Drohung verbirgt, ist nichts Geringeres als die potenzielle Blockade einer der wichtigsten Handelsrouten der Welt. Die Straße von Bab al-Mandab – auf Deutsch „Tor der Tränen", benannt nach den gefährlichen Navigationsbedingungen – ist der südliche Zugang zum Roten Meer und damit das Nadelöhr auf dem Weg zum Suezkanal. An ihrer engsten Stelle misst sie gerade einmal 29 Kilometer.

Ein Nadelöhr der Weltwirtschaft im Fadenkreuz

Die strategische Bedeutung dieser Meerenge kann kaum überschätzt werden. Durch sie fließen gewaltige Mengen an Rohöl und Treibstoff aus den Golfstaaten Richtung Mittelmeer, aber auch Waren auf dem Weg nach Asien – darunter russisches Öl. Nachdem der Iran die Straße von Hormuz faktisch für den Schiffsverkehr gesperrt hat, ist die Abhängigkeit vom Roten Meer als alternative Route dramatisch gestiegen. Genau hier setzen die Huthis an.

Diplomaten und Analysten gehen davon aus, dass die Huthi-Miliz in enger Abstimmung mit Teheran auf den strategisch günstigsten Moment wartet, um in den Konflikt einzugreifen und maximalen Druck auszuüben. Eine iranische Militärquelle bestätigte gegenüber der halboffiziellen Nachrichtenagentur Tasnim, dass der Iran eine neue Front an der Bab al-Mandab-Straße eröffnen könnte, sollte iranisches Territorium oder iranische Inseln angegriffen werden.

Die Spur führt zurück zum 7. Oktober 2023

Die Huthis haben bereits bewiesen, dass sie keine leeren Drohungen aussprechen. Nach dem Hamas-Angriff auf Israel am 7. Oktober 2023 und der darauffolgenden israelischen Militäroffensive in Gaza begannen die Rebellen, internationale Handelsschiffe im Roten Meer zu beschießen – angeblich aus Solidarität mit den Palästinensern. Die Folgen waren verheerend: Reedereien mussten ihre Schiffe um das Kap der Guten Hoffnung umleiten, Lieferzeiten verlängerten sich um Wochen, Frachtkosten explodierten. Erst ein von den USA vermittelter Waffenstillstand zwischen Israel und Hamas im Oktober 2025 brachte die Angriffe zum Erliegen.

Nun droht eine Wiederholung – und diesmal unter noch brisanteren Vorzeichen. Denn während die schiitischen Verbündeten des Iran im Libanon und im Irak bereits aktiv in den Konflikt eingegriffen haben, halten sich die Huthis bislang noch zurück. Amr Al-Bidh, ein führendes Mitglied des jemenitischen Südlichen Übergangsrates, brachte es in Genf auf den Punkt: Wenn die Huthis sähen, dass der Iran sie am dringendsten brauche, würden sie losschlagen.

Die Folgen für Europa und Deutschland

Für die ohnehin angeschlagene deutsche Wirtschaft wäre ein erneuter Huthi-Angriff auf den Schiffsverkehr im Roten Meer ein weiterer schwerer Schlag. Die Energiepreise, die durch die Spannungen am Persischen Golf bereits massiv gestiegen sind, würden weiter in die Höhe schießen. Lieferketten, die sich nach den Verwerfungen der Corona-Jahre und des Ukraine-Krieges gerade erst mühsam stabilisiert haben, stünden erneut vor dem Zusammenbruch.

Man fragt sich unweigerlich: Wo bleibt eigentlich die strategische Vorsorge der Bundesregierung? Während in Berlin munter über ein 500-Milliarden-Euro-Sondervermögen für Infrastruktur debattiert wird und die Staatsverschuldung neue Rekordhöhen erklimmt, scheint die Absicherung der für Deutschland lebenswichtigen Handelsrouten bestenfalls ein Randthema zu sein. Die Große Koalition unter Friedrich Merz hat zwar vollmundige Versprechen gemacht, doch angesichts der sich zuspitzenden geopolitischen Lage wirken diese zunehmend wie Lippenbekenntnisse.

Gold als sicherer Hafen in unsicheren Zeiten

In einem solchen Umfeld geopolitischer Unsicherheit, explodierender Energiepreise und fragiler Lieferketten zeigt sich einmal mehr die zeitlose Weisheit physischer Edelmetalle als Vermögenssicherung. Während Aktienmärkte bei jeder neuen Eskalationsmeldung nervös zucken und Anleiherenditen von politischen Entscheidungen abhängen, die kein normaler Bürger beeinflussen kann, bieten Gold und Silber genau das, was sie seit Jahrtausenden bieten: einen Anker der Stabilität in stürmischen Zeiten. Wer sein Portfolio nicht längst um physische Edelmetalle ergänzt hat, sollte angesichts der sich verdichtenden Krisenlage im Nahen Osten ernsthaft darüber nachdenken.

Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Jede Anlageentscheidung sollte auf Basis eigener, sorgfältiger Recherche und gegebenenfalls nach Rücksprache mit einem qualifizierten Finanzberater getroffen werden. Für Verluste, die aus Anlageentscheidungen resultieren, die auf Grundlage dieses Artikels getroffen werden, übernehmen wir keinerlei Haftung.

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