
Ifo-Index im freien Fall: Deutsche Wirtschaft taumelt ins neue Jahr
Die Hiobsbotschaften für den Wirtschaftsstandort Deutschland reißen nicht ab. Der ifo-Geschäftsklimaindex, das wichtigste Konjunkturbarometer der Republik, ist im Dezember erneut gefallen und signalisiert damit eine besorgniserregende Entwicklung für die kommenden Monate. Von Aufbruchstimmung keine Spur – stattdessen herrscht in den deutschen Chefetagen blanker Pessimismus.
Zweiter Rückgang in Folge überrascht Experten
Das Münchner ifo-Institut befragte rund 9.000 Führungskräfte, und das Ergebnis fällt ernüchternd aus: Der Index sank um 0,4 Punkte auf magere 87,6 Zähler. Volkswirte hatten eigentlich mit einem leichten Anstieg gerechnet – doch die Realität sieht anders aus. Die Unternehmen bewerten nicht nur ihre aktuelle Lage skeptisch, sondern blicken auch mit wachsender Sorge auf das erste Halbjahr 2026.
"Das Jahr endet ohne Aufbruchstimmung", kommentierte ifo-Präsident Clemens Fuest das desaströse Ergebnis. Eine Aussage, die wie ein Donnerschlag durch die ohnehin gebeutelte deutsche Wirtschaftslandschaft hallt.
Regierung liefert nicht – Wirtschaft leidet
Besonders brisant erscheint die Analyse von Commerzbank-Chefvolkswirt Jörg Krämer. Er macht die ausgebliebenen wirtschaftspolitischen Reformen für die miese Stimmung verantwortlich. Die Regierung habe im Herbst Reformen angekündigt, diese aber nicht in der Breite umgesetzt. Das schwäche die Wirkung des Fiskalpakets erheblich.
Noch deutlicher wird Alexander Krüger von der Hauck Aufhäuser Lampe Privatbank: Sollte das Fiskalpaket investiv nicht zünden – und danach sehe es derzeit aus – bleibe nur ein konjunkturelles Strohfeuer übrig. Die anhaltenden Wettbewerbsnachteile würden Unternehmen weiterhin zur Abwanderung treiben.
Alarmierende Begleiterscheinungen
Die düsteren ifo-Zahlen fügen sich nahtlos in ein erschreckendes Gesamtbild ein. Der Chemieverband blickt pessimistisch aufs neue Jahr, die süddeutsche Wirtschaft ächzt unter drohenden US-Zöllen, und die Zahl der Insolvenzen erreicht den höchsten Stand seit 2014. Das Ladensterben in Deutschland beschleunigt sich rasant – Namen wie Görtz, Esprit und Gerry Weber stehen symbolisch für den Niedergang.
Nach Einschätzung der Bundesbank dürfte die deutsche Wirtschaft im laufenden Schlussquartal zwar wieder leicht wachsen – nach einem Schrumpfen im Frühjahr und einer Stagnation im Sommer. Doch dieser zaghafte Hoffnungsschimmer kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass Deutschland wirtschaftspolitisch am Scheideweg steht.
Strukturelle Probleme bleiben ungelöst
Die neue Große Koalition unter Bundeskanzler Friedrich Merz steht vor gewaltigen Herausforderungen. Das 500 Milliarden Euro schwere Sondervermögen für Infrastruktur mag auf dem Papier beeindruckend wirken, doch die Wirtschaft wartet auf echte Entlastungen: niedrigere Energiekosten, weniger Bürokratie, wettbewerbsfähige Steuersätze. Stattdessen drohen weitere Belastungen durch die im Grundgesetz verankerte Klimaneutralität bis 2045.
In Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit suchen viele Anleger nach stabilen Werten. Physische Edelmetalle wie Gold und Silber haben sich historisch als verlässlicher Vermögensschutz in Krisenzeiten bewährt und können eine sinnvolle Ergänzung für ein breit gestreutes Anlageportfolio darstellen.
Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Jeder Anleger ist für seine Investitionsentscheidungen selbst verantwortlich und sollte vor einer Anlageentscheidung eigene Recherchen durchführen oder einen qualifizierten Finanzberater konsultieren.
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