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Kettner Edelmetalle
12.01.2026
07:51 Uhr

Insolvenzwelle rollt ungebremst: Deutsche Wirtschaft im freien Fall

Insolvenzwelle rollt ungebremst: Deutsche Wirtschaft im freien Fall

Die Zahlen sprechen eine erschreckend deutliche Sprache: Im Dezember 2025 schnellte die Zahl der beantragten Regelinsolvenzen in Deutschland um satte 15,2 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat in die Höhe. Das Statistische Bundesamt liefert damit erneut den Beweis für das, was viele Bürger längst am eigenen Leib spüren – die deutsche Wirtschaft befindet sich in einer veritablen Krise.

Mittelstand am Abgrund

Die endgültigen Zahlen für Oktober 2025 zeichnen ein noch düstereres Bild. Exakt 2.108 Unternehmen mussten bei den Amtsgerichten Insolvenz anmelden – ein Anstieg von 4,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Dabei ist zu bedenken, dass zwischen dem tatsächlichen Insolvenzantrag und dessen statistischer Erfassung oft drei Monate vergehen. Die wahre Dimension der Pleitewelle dürfte also noch weitaus dramatischer sein.

Die Gläubigerforderungen beliefen sich im Oktober auf rund 2,6 Milliarden Euro. Zwar liegt dieser Wert unter den 3,8 Milliarden Euro des Vorjahres, doch dieser vermeintliche Lichtblick trügt gewaltig. Der Rückgang erklärt sich schlicht dadurch, dass im Vorjahr mehr wirtschaftlich bedeutende Großunternehmen in die Knie gingen. Die schiere Masse der Pleiten nimmt hingegen unaufhaltsam zu.

Branchen im Würgegriff der Krise

Besonders hart trifft es den Bereich Verkehr und Lagerei mit erschreckenden 12,3 Insolvenzen je 10.000 Unternehmen. Das Gastgewerbe folgt mit 10,5 Fällen auf dem Fuß, während das Baugewerbe mit 8,5 Pleiten pro 10.000 Betriebe ebenfalls massiv unter Druck steht. Diese Zahlen offenbaren die strukturellen Verwerfungen einer Wirtschaftspolitik, die jahrelang ideologischen Experimenten den Vorrang vor solider Standortpflege einräumte.

Auch Verbraucher zunehmend betroffen

Doch nicht nur Unternehmen geraten ins Straucheln. Die Verbraucherinsolvenzen stiegen im Oktober 2025 auf 6.709 Fälle – ein Plus von 7,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Inflation, explodierende Energiekosten und eine völlig verfehlte Wirtschaftspolitik der vergangenen Jahre fordern ihren Tribut bei den Bürgern.

Die Quittung für politisches Versagen

Was wir hier erleben, ist nichts anderes als das Ergebnis jahrelanger wirtschaftspolitischer Fehlentscheidungen. Die überbordende Bürokratie, die ideologisch getriebene Energiewende und eine Steuerlast, die Unternehmen regelrecht erdrosselt – all dies rächt sich nun bitter. Während andere Länder ihre Wirtschaft stärken, hat Deutschland systematisch seine Wettbewerbsfähigkeit untergraben.

Die neue Bundesregierung unter Friedrich Merz steht vor einem Scherbenhaufen. Das geplante 500-Milliarden-Euro-Sondervermögen mag kurzfristig Linderung verschaffen, doch die strukturellen Probleme bleiben bestehen. Solange Deutschland nicht zu einer vernunftgeleiteten Wirtschaftspolitik zurückkehrt, die Unternehmen entlastet statt belastet, wird die Insolvenzwelle weiter rollen.

In Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit suchen viele Anleger nach stabilen Werten. Physische Edelmetalle wie Gold und Silber haben sich über Jahrhunderte als verlässlicher Vermögensschutz bewährt und können eine sinnvolle Ergänzung für ein breit gestreutes Anlageportfolio darstellen.

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