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Kettner Edelmetalle
23.03.2026
06:14 Uhr

Iranische Raketen auf britisch-amerikanische Militärbasis: Europas Hauptstädte in Reichweite

Was sich wie ein Szenario aus einem Kalten-Krieg-Thriller liest, ist bittere Realität geworden: Der Iran hat zwei ballistische Raketen auf die gemeinsame britisch-amerikanische Militärbasis Diego Garcia im Indischen Ozean abgefeuert. Die Geschosse verfehlten zwar ihr Ziel – doch die Botschaft, die Teheran damit an den Westen sendet, könnte kaum deutlicher sein.

Zwei Raketen, ein unmissverständliches Signal

Der britische Wohnungsbauminister Steve Reed bestätigte am Sonntag gegenüber der BBC, was zuvor bereits durch Berichte des Wall Street Journal durchgesickert war: Zwei iranische Raketen hätten die Basis Diego Garcia ins Visier genommen. Eine sei zu kurz geflogen und habe ihr Ziel verfehlt, die andere sei abgefangen worden. Wie weit die erste Rakete von ihrem Ziel entfernt einschlug, wollte Reed nicht preisgeben. Beschwichtigend fügte er hinzu, es gebe „keine spezifische Einschätzung", dass der Iran das Vereinigte Königreich direkt angreifen wolle – oder dies überhaupt könne.

Doch genau hier liegt das Problem. Denn nach Angaben der israelischen Streitkräfte handelte es sich bei dem eingesetzten Waffensystem um eine zweistufige Interkontinentalrakete – ein Geschoss also, das zunächst den Weltraum erreicht, bevor es auf sein Ziel zusteuert. Die Reichweite solcher Systeme beträgt bis zu 4.000 Kilometer.

Berlin, Paris, Rom – alles im Fadenkreuz

Israels Generalstabschef Generalleutnant Eyal Zamir sprach aus, was europäische Politiker offenbar nicht wahrhaben wollen: „Diese Raketen sind nicht dafür gedacht, Israel zu treffen. Ihre Reichweite erstreckt sich bis zu den Hauptstädten Europas – Berlin, Paris und Rom liegen alle in direkter Bedrohungsreichweite." Ein Satz, der in deutschen Regierungszentralen wie eine Bombe einschlagen sollte. Tut er das? Man darf skeptisch sein.

Während die Bundesregierung unter Friedrich Merz sich mit einem 500-Milliarden-Euro-Sondervermögen für Infrastruktur beschäftigt und die Klimaneutralität bis 2045 im Grundgesetz verankert, rüstet sich ein Regime am Persischen Golf mit Waffen auf, die deutsche Großstädte erreichen können. Die Frage, ob die Prioritäten in Berlin richtig gesetzt sind, stellt sich mit zunehmender Dringlichkeit.

Der Iran schlägt erstmals weit über den Nahen Osten hinaus

Der Angriff auf Diego Garcia markiert einen historischen Wendepunkt. Es handelt sich um den ersten operativen Einsatz von Mittelstreckenraketen durch den Iran und den ersten Versuch Teherans, amerikanische Interessen weit jenseits des Nahen Ostens zu bedrohen. Die Chagos-Inseln, auf denen sich die Basis befindet, liegen auf halbem Weg zwischen Afrika und Indonesien – tausende Kilometer vom iranischen Staatsgebiet entfernt. Dass Teheran überhaupt in der Lage ist, solche Distanzen zu überbrücken, dürfte so manchen westlichen Strategen den Schlaf rauben.

Das britische Verteidigungsministerium bezeichnete die iranischen Angriffe als „rücksichtslos" und betonte, dass Kampfjets der Royal Air Force sowie weitere militärische Mittel weiterhin zum Schutz britischer Staatsbürger und Soldaten in der Region im Einsatz seien. Pikant dabei: Der Angriff auf Diego Garcia erfolgte offenbar noch bevor London den Amerikanern offiziell die Nutzung britischer Stützpunkte für defensive Operationen genehmigt hatte.

Trump droht mit Vernichtung iranischer Kraftwerke

US-Präsident Donald Trump reagierte mit der ihm eigenen Direktheit. Auf seiner Plattform Truth Social drohte er am Samstagabend, Irans Kraftwerke zu „auslöschen", sollte Teheran die Straße von Hormus nicht innerhalb von 48 Stunden vollständig und ohne Drohungen wieder öffnen. Man beginne mit dem größten Kraftwerk zuerst, so Trump in Großbuchstaben – seine bevorzugte Form der diplomatischen Kommunikation.

Die dramatische Kehrtwende kam kaum einen Tag, nachdem Trump noch davon gesprochen hatte, den Krieg „herunterfahren" zu wollen. Auf die Frage nach einem möglichen Waffenstillstand antwortete er unmissverständlich: „Ich will keinen Waffenstillstand. Man macht keinen Waffenstillstand, wenn man die andere Seite buchstäblich auslöscht." Der Iran habe keine Marine, keine Luftwaffe und keine Ausrüstung mehr, so der Präsident.

Teherans Gegendrohung: Öl als Waffe

Irans Parlamentssprecher Mohammad Bagher Ghalibaf konterte prompt und versprach, im Falle eines Angriffs auf iranische Kraftwerke die gesamte Energieinfrastruktur der Region ins Visier zu nehmen. Kritische Infrastruktur und Ölanlagen würden „auf irreversible Weise zerstört", der Ölpreis werde „für lange Zeit hoch bleiben". Eine Drohung, die angesichts der ohnehin angespannten Energiemärkte nicht auf die leichte Schulter genommen werden sollte.

Bereits jetzt zeigen sich die wirtschaftlichen Folgen des Konflikts in aller Deutlichkeit. Die Straße von Hormus, durch die rund ein Fünftel des weltweiten Öltransports fließt, ist faktisch blockiert. Die täglichen Schiffsdurchfahrten sind von über 120 auf nahezu null eingebrochen. Der Brent-Rohölpreis kletterte am Freitag um 3,26 Prozent auf 112,19 Dollar pro Barrel – der höchste Schlusskurs seit Juli 2022. Amerikanisches WTI-Öl notierte bei 98,32 Dollar.

Israel unter Beschuss – erstmals Atomanlagen im Visier

Parallel zur Eskalation im Indischen Ozean verschärfte sich auch die Lage im Nahen Osten dramatisch. Iranische Raketen trafen erstmals Gebiete in der Nähe von Israels wichtigstem Atomforschungszentrum. Die Städte Dimona und Arad im Süden des Landes wurden getroffen – Israels Raketenabwehr konnte die Geschosse nach eigenen Angaben nicht abfangen. Vier Menschen wurden schwer verletzt, darunter ein vierjähriges Mädchen. 29 weitere erlitten leichte Verletzungen. Es war das erste Mal in diesem Krieg, dass Israels Nuklearforschungszentrum zum Ziel wurde.

Israels Verteidigungsminister Israel Katz kündigte daraufhin an, die israelischen Angriffe gegen den Iran würden in der kommenden Woche „deutlich zunehmen". Eine Spirale der Gewalt, deren Ende nicht absehbar ist.

G7 reagiert – doch reicht das?

Die G7-Außenminister veröffentlichten eine gemeinsame Erklärung, in der sie ihre Bereitschaft bekundeten, „notwendige Maßnahmen zur Unterstützung der globalen Energieversorgung" zu ergreifen. Man bekräftige die Bedeutung der Sicherung maritimer Handelsrouten, einschließlich der Straße von Hormus. Schöne Worte. Doch angesichts eines Regimes, das bereit ist, Interkontinentalraketen auf westliche Militärbasen abzufeuern, wirken diplomatische Floskeln wie Pflaster auf einer klaffenden Wunde.

Die Trump-Administration versuchte derweil, die Ölpreise durch eine 30-tägige Aussetzung der Sanktionen auf den Kauf iranischen Öls auf See zu dämpfen. Finanzminister Scott Bessent zufolge sollen dadurch 140 Milliarden Barrel Öl auf die Weltmärkte gelangen.

Was bedeutet das für Europa – und für Deutschland?

Die Ereignisse der vergangenen Tage sollten jedem Europäer, und insbesondere jedem Deutschen, die Augen öffnen. Ein Iran, der Interkontinentalraketen auf westliche Ziele abfeuert, ist keine abstrakte Bedrohung mehr. Er ist eine konkrete Gefahr. Und während sich die politische Klasse in Deutschland mit Gendersternchen, Klimazielen und ideologischen Grabenkämpfen beschäftigt, verschiebt sich die geopolitische Tektonik in einem Tempo, das atemberaubend ist.

Die Frage, ob Europa – und speziell Deutschland – auf eine solche Eskalation vorbereitet ist, beantwortet sich fast von selbst. Jahrzehnte der Abrüstung, der Friedensdividende und des naiven Glaubens an die Kraft des Dialogs haben den Kontinent verwundbar gemacht. Es wäre höchste Zeit, dass die neue Bundesregierung ihre Prioritäten überdenkt. Denn Sicherheit ist die Voraussetzung für alles andere – für Wohlstand, für Freiheit, für eine Zukunft, in der unsere Kinder ohne Angst aufwachsen können.

In Zeiten solch massiver geopolitischer Unsicherheiten und explodierender Energiepreise zeigt sich einmal mehr der Wert physischer Edelmetalle als Instrument der Vermögenssicherung. Gold und Silber haben über Jahrtausende hinweg in Krisenzeiten ihre Funktion als sicherer Hafen unter Beweis gestellt – und daran hat sich bis heute nichts geändert.

Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Jede Anlageentscheidung sollte auf Basis eigener Recherche und gegebenenfalls nach Konsultation eines qualifizierten Finanzberaters getroffen werden. Für Verluste, die aus der Umsetzung der in diesem Artikel genannten Informationen entstehen könnten, übernehmen wir keinerlei Haftung.

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