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Kettner Edelmetalle
21.03.2026
16:29 Uhr

Jeder zweite Anleger setzt auf Gold – und hat damit recht

Jeder zweite Anleger setzt auf Gold – und hat damit recht

Während die politische Klasse in Berlin weiterhin fleißig Schulden aufhäuft und das 500-Milliarden-Euro-Sondervermögen als vermeintlichen Befreiungsschlag feiert, haben die deutschen Privatanleger offenbar längst verstanden, worauf es wirklich ankommt: Werterhalt statt Wertvernichtung. Eine aktuelle Umfrage der Börse Stuttgart unter 1.735 Anlegern zeichnet ein Bild, das aufhorchen lässt – und das die Weitsicht des deutschen Sparers eindrucksvoll unter Beweis stellt.

Gold ist kein Nischenprodukt mehr – es ist Pflicht

Die Zahlen sprechen eine unmissverständliche Sprache: Rund jeder zweite Befragte hält mindestens zehn Prozent seines Gesamtportfolios in Gold. Bei etwa acht Prozent der Anleger macht das Edelmetall sogar mehr als ein Fünftel des Depots aus. Was vor wenigen Jahren noch als exzentrische Marotte von Weltuntergangspropheten belächelt wurde, ist heute gelebte Realität in deutschen Depots. Gold hat sich vom vermeintlichen Relikt vergangener Zeiten zum selbstverständlichen Kerninvestment gewandelt.

Und wer könnte es den Anlegern verdenken? In einer Welt, in der geopolitische Krisen sich im Wochentakt überlagern – der Ukraine-Krieg tobt unvermindert weiter, der Nahost-Konflikt eskaliert mit beängstigender Dynamik, und ein US-Präsident Trump mit seinen Zollhämmern die globale Handelsordnung zertrümmert –, da erscheint der Griff zum physischen Gold nicht als Flucht, sondern als nüchterne Vernunft.

Die Motive: Werterhalt schlägt Spekulation

Besonders aufschlussreich sind die Beweggründe der Anleger. An erster Stelle steht die Diversifikation des Gesamtportfolios, gefolgt vom langfristigen Werterhalt und Kaufkraftschutz. Erst danach kommt der Schutz vor geopolitischen und wirtschaftlichen Krisen – ein Motiv, das angesichts der aktuellen Weltlage allerdings rapide an Bedeutung gewinnt.

Was diese Ergebnisse verraten, ist bemerkenswert: Der deutsche Privatanleger denkt offenbar deutlich weitsichtiger als mancher Politiker in den Berliner Ministerien. Während die neue Große Koalition unter Friedrich Merz trotz gegenteiliger Wahlversprechen munter neue Schulden aufnimmt und damit die Inflation weiter befeuert, sichern sich die Bürger eigenverantwortlich ab. Ein gesundes Misstrauen gegenüber der Geldpolitik und den Versprechen der Regierenden scheint sich in der Bevölkerung fest verankert zu haben – und das ist gut so.

Physische Besicherung und Vertrauen in deutsche Emittenten

Bei der Wahl ihrer Goldprodukte legen die Befragten besonderen Wert auf vollständig physisch besicherte Produkte. Kein Papiergold, keine leeren Versprechen – die Anleger wollen wissen, dass hinter ihrem Investment tatsächlich echtes, greifbares Gold steht. Ebenso wichtig sei ihnen ein Emittent mit Sitz in Deutschland, was Vertrauen schaffe, sowie hohe Liquidität und enge Spreads für flexibles Handeln.

Dierk Schaffer, Geschäftsführer der Börse Stuttgart Commodities, bestätigte diesen Trend im Rahmen der Umfrage. Man sehe im täglichen Orderbuch, dass Anleger Gold sowohl als langfristiges Kerninvestment zum Schutz im Depot nutzten als auch für kurzfristige Trades in einem volatilen Markt. Gold sei heute kein Spezialthema mehr, sondern ein selbstverständlicher Teil moderner Anlagestrategien.

Warum Gold gerade jetzt unverzichtbar ist

Man muss kein Prophet sein, um zu erkennen, dass die Rahmenbedingungen für Gold selten günstiger waren als heute. Die Inflation mag offiziell gezähmt erscheinen, doch die reale Kaufkraft der Bürger schwindet weiter. Das geplante 500-Milliarden-Euro-Sondervermögen der Bundesregierung wird die Schuldenlast Deutschlands auf ein historisches Niveau treiben – und damit den Euro langfristig weiter unter Druck setzen. Generationen von Steuerzahlern werden die Zinslast dieser politischen Großzügigkeit schultern müssen.

In einem solchen Umfeld bietet Gold genau das, was Papierwährungen zunehmend vermissen lassen: Stabilität, Unabhängigkeit von politischen Entscheidungen und nachweisbaren Werterhalt über Jahrzehnte. Während Aktien und Anleihen den Launen der Märkte und der Politik ausgeliefert sind, kennt Gold keine Gegenparteirisiken. Es ist niemandes Verbindlichkeit. Es kann nicht gedruckt, nicht inflationiert und nicht per Regierungsbeschluss entwertet werden.

Der steuerliche Vorteil: Ein Argument, das zählt

Ein nicht zu unterschätzender Aspekt, der in der Umfrage ebenfalls zur Sprache kam, ist die steuerliche Behandlung von physischem Gold und gleichgestellten Produkten in Deutschland. Wer physisches Gold oder entsprechend strukturierte Gold-ETCs mindestens zwölf Monate halte, könne Kursgewinne in der Regel steuerfrei realisieren – ein erheblicher Vorteil gegenüber vielen klassischen Finanzprodukten. In Zeiten, in denen der Staat dem Bürger immer tiefer in die Tasche greift, ist dieser steuerliche Vorteil ein Argument, das schwer wiegt.

Fazit: Der kluge Anleger vertraut auf das, was seit Jahrtausenden funktioniert

Die Umfrage der Börse Stuttgart bestätigt, was viele längst ahnen: Physisches Gold gehört in jedes vernünftig aufgestellte Portfolio. Es ist kein Spekulationsobjekt, sondern ein Anker der Stabilität in einer zunehmend instabilen Welt. Wer sein Vermögen langfristig schützen und gegen die schleichende Entwertung durch Inflation und politische Fehlentscheidungen absichern möchte, kommt an einer soliden Beimischung physischer Edelmetalle kaum vorbei. Die deutschen Anleger haben das erkannt. Bleibt zu hoffen, dass auch die Politik irgendwann begreift, dass Vertrauen nicht durch Schulden geschaffen wird – sondern durch solides Wirtschaften.

Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Die hier geäußerten Einschätzungen spiegeln ausschließlich die Meinung unserer Redaktion wider. Jede Anlageentscheidung sollte auf Basis eigener, sorgfältiger Recherche getroffen werden. Für etwaige finanzielle Verluste, die aus Anlageentscheidungen auf Grundlage dieses Artikels resultieren, übernehmen wir keinerlei Haftung. Konsultieren Sie im Zweifel einen unabhängigen Finanzberater.

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