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Kettner Edelmetalle
01.04.2026
16:45 Uhr

JPMorgan-Chef Dimon fordert kompromisslosen Sieg im Iran-Konflikt: „Diese Sache zu Ende bringen"

Während die Welt gebannt auf den mittlerweile in die fünfte Woche gehenden militärischen Konflikt zwischen den USA und dem Iran blickt, hat sich nun einer der mächtigsten Männer der Wall Street zu Wort gemeldet – und seine Worte könnten kaum deutlicher sein. Jamie Dimon, der Vorstandsvorsitzende von JPMorgan Chase, der größten Bank der Vereinigten Staaten, sprach sich in einem Fernsehinterview unmissverständlich für eine konsequente Fortführung der militärischen Operationen gegen den Iran aus.

Dimon: Märkte zweitrangig, Sicherheit geht vor

„Es ist viel wichtiger, dass diese Sache erfolgreich abgeschlossen wird, als was die Märkte tun", erklärte Dimon am Dienstag im US-Fernsehen. Eine bemerkenswerte Aussage für einen Mann, dessen gesamtes Geschäftsmodell auf funktionierenden Finanzmärkten basiert. Doch der JPMorgan-Chef ließ keinen Zweifel daran, dass er die geopolitische Dimension über kurzfristige Marktturbulenzen stellt.

Auf die Frage nach dem Energiepreisschock durch den Konflikt und dessen mögliche Auswirkungen auf die amerikanische Wirtschaft reagierte Dimon zunächst diplomatisch. Die Märkte seien unberechenbar, und es sei schwer, exakte Prognosen abzugeben. Doch dann wurde er grundsätzlich: Man solle hoffen, dass die USA „diese Sache gewinnen, die Meerenge säubern und der Iran keine Bedrohung mehr für alle darstellt". Die Märkte würden besorgt bleiben, bis alles vorbei sei.

47 Jahre Gewalt – eine überfällige Abrechnung?

Besonders bemerkenswert war Dimons historische Einordnung des Konflikts. Er verwies darauf, dass das iranische Regime seit 47 Jahren in gewalttätige Handlungen verwickelt sei – seit der Islamischen Revolution von 1979 also, die das Land in eine Theokratie verwandelte und die Geiselnahme in der US-Botschaft in Teheran auslöste. „Diese Menschen haben Amerikaner getötet, die Hamas finanziert. Mehrere Amerikaner kamen am 7. Oktober ums Leben", so Dimon. Stellvertreterkriege, Bedrohungen, ballistische Raketen mit einer Reichweite von 3.000 Meilen – all das habe ein Eingreifen unausweichlich gemacht.

Wer nun einwende, der Iran sei keine unmittelbare Bedrohung gewesen, dem hielt Dimon entgegen: „Das sind schlechte Menschen, die gestoppt werden mussten." Er räumte ein, nicht über die gleichen Informationen wie das Militär und der Präsident zu verfügen, forderte aber unmissverständlich: „Wir müssen diese Sache zu Ende bringen – und zwar richtig."

Trumps geopolitisches Schachspiel

Dimons Äußerungen fügen sich nahtlos in eine breitere geopolitische Analyse ein, die der renommierte Finanzstratege Zoltan Pozsar bereits Anfang des Monats vorgelegt hatte. Demnach baue die Trump-Administration systematisch ein „Portfolio strategischer Vermögenswerte" auf – von Venezuela über den Panamakanal bis hin zu den iranischen Ölströmen und der Straße von Hormus. Das Ziel sei nichts Geringeres als die Wiederherstellung amerikanischer Dominanz, die langfristige Absicherung des Imperiums und eine Verschärfung des Drucks auf Peking.

Man muss kein Geostratege sein, um zu erkennen, dass hier ein größeres Bild entsteht. Präsident Trump, der bereits mit seinen massiven Zollerhöhungen gegen China und die EU die Handelsarchitektur der Nachkriegsordnung erschüttert hat, scheint nun auch militärisch Fakten schaffen zu wollen. Die Kontrolle über die Straße von Hormus – durch die rund ein Fünftel des weltweiten Öltransports fließt – wäre ein geopolitischer Trumpf von historischer Tragweite.

Was bedeutet das für Anleger und die Weltwirtschaft?

Die Energiepreise sind seit Beginn des Konflikts spürbar gestiegen, und die Unsicherheit an den globalen Märkten ist mit Händen zu greifen. In solchen Zeiten zeigt sich einmal mehr, warum physische Edelmetalle wie Gold und Silber als Krisenwährung unverzichtbar sind. Während Aktienmärkte nervös zucken und Anleiherenditen wild schwanken, erweist sich das gelbe Metall erneut als der Fels in der Brandung, der es seit Jahrtausenden ist. Wer sein Vermögen in Zeiten geopolitischer Verwerfungen schützen will, kommt an einer soliden Edelmetallbeimischung im Portfolio schlicht nicht vorbei.

Für Europa und insbesondere für Deutschland, das ohnehin unter einer schwächelnden Wirtschaft und explodierenden Energiekosten ächzt, könnte eine weitere Eskalation im Nahen Osten verheerende Folgen haben. Die neue Große Koalition unter Friedrich Merz wird sich fragen lassen müssen, ob Deutschland auf ein solches Szenario auch nur ansatzweise vorbereitet ist – oder ob man wieder einmal von den Ereignissen überrollt wird, wie es in den vergangenen Jahren zur traurigen Gewohnheit geworden ist.

Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Jede Investitionsentscheidung sollte auf eigener, gründlicher Recherche basieren. Wir empfehlen, vor jeder Anlageentscheidung einen qualifizierten Finanzberater zu konsultieren. Für etwaige Verluste, die aus der Umsetzung der in diesem Artikel genannten Informationen resultieren, übernehmen wir keinerlei Haftung.

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