
Kälte als Waffe: Putins Raketen legen 500.000 Ukrainer lahm!

Russland hat die Ukraine erneut mit schweren Angriffen auf ihre Energieversorgung überzogen. Nach Angaben des Energieministeriums in Kiew sind seit den jüngsten Attacken mehr als 500.000 Menschen ohne Strom. Getroffen hat es sechs Regionen, und der Winter steht erst vor der Tür.
Sechs Regionen im Dunkeln
Laut Ministerium sind die Gebiete Schytomyr, Wolhynien, Mykolajiw, Poltawa, Chmelnyzkyj und Riwne betroffen. Die Liste zeigt, wie weit Moskaus Raketen und Drohnen reichen. Es geht nicht nur um den umkämpften Osten, auch der Westen des Landes nahe der polnischen Grenze ist getroffen worden.
Die Energieversorger hätten mit Notfall- und Reparaturarbeiten begonnen, erklärte die Behörde, soweit die Sicherheitslage das zulasse. Genau da liegt das Problem. Die russischen Angriffe gehen weiter, und die Techniker reparieren unter Beschuss.
„Diese Maßnahmen sind für den stabilen Betrieb des Stromnetzes und zur Vermeidung größerer Ausfälle erforderlich“
So begründete das Ministerium seine Pläne für stundenweise Stromabschaltungen und Leistungsgrenzen für Industrie und Unternehmen. Das trifft eine Kriegswirtschaft, die ohnehin am Limit arbeitet.
Moskaus kalte Rechnung
Dahinter steckt eine klare Strategie. Seit Beginn der Vollinvasion im Februar 2022 greift Russland gezielt Kraftwerke, Umspannwerke und Leitungen an, und zwar vor allem dann, wenn die Temperaturen fallen. Wenn Heizungen ausfallen, Wasserpumpen stillstehen und Krankenhäuser auf Notstrom laufen, soll die Bevölkerung mürbe werden.
Bisher hat das nicht funktioniert. Viereinhalb Jahre nach Kriegsbeginn ist der Widerstand nicht gebrochen. Jeder neue Winter macht die Lage aber härter, denn die Netze sind geflickt, Ersatzteile fehlen und die Reserven schrumpfen.
Das Loch in der Luftabwehr
Kiew warnt, dass die Angriffe in diesem Jahr besonders schwer wirken, weil Flugabwehrraketen fehlen. Ohne ausreichende Luftverteidigung ist jedes Umspannwerk ein leichtes Ziel. Damit richtet sich die Frage auch an den Westen: Wie ernst ist es Europa mit der Unterstützung, wenn es an Abwehrmunition fehlt?
Was das für Deutschland bedeutet
Mit Kiew zu fühlen, reicht hier nicht aus. Der Krieg bestimmt seit Jahren die deutsche Energiepolitik, die Haushaltsplanung und die Sicherheitsdebatte. Berlin gehört zu den größten Unterstützern der Ukraine, und der deutsche Steuerzahler trägt diese Last mit. Unterdessen streitet die Koalition aus Union und SPD über Entlastungen wie eine niedrigere Stromsteuer, während Bürger und Mittelstand weiter unter hohen Energiepreisen leiden.
Die Bilder aus der Ukraine erinnern daran, dass eine sichere Stromversorgung keine Selbstverständlichkeit ist. Wer Kraftwerke vorschnell abschaltet und sich von Importen abhängig macht, verspielt Handlungsspielraum. Das ist eine Lehre, die in Berlin nach Ansicht vieler Kritiker noch immer nicht angekommen ist.
Unsicherheit als Dauerzustand
Ein Ende des Krieges ist nicht in Sicht. Diplomatische Initiativen bringen kaum Bewegung, und die Front bleibt verhärtet. Viele Bürger suchen deshalb nach Wegen, ihr Vermögen gegen Krisen, Inflation und politische Unsicherheit abzusichern. Physisches Gold und Silber haben sich über Jahrhunderte als krisenfeste Werte bewährt und können als Beimischung in einem breit gestreuten Portfolio zur Vermögenssicherung beitragen.
Für die Menschen in Schytomyr, Riwne oder Mykolajiw zählt in diesen Tagen vor allem eins: dass das Licht wieder angeht und die Heizung läuft, bevor der Frost kommt.
Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Anlageberatung dar. Er gibt die Einschätzung unserer Redaktion auf Grundlage der uns vorliegenden Informationen wieder. Jeder Anleger sollte selbst recherchieren und ist für seine Anlageentscheidungen selbst verantwortlich.
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