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Kettner Edelmetalle
17.02.2026
18:09 Uhr

Kassiert und zurückgekehrt: Syrischer Rückkehrer bereut Heimreise und will zurück ins deutsche Sozialsystem

Es ist eine Geschichte, die wie ein Lehrstück über die Absurditäten der deutschen Migrationspolitik anmutet. Ein 23-jähriger Syrer namens Fadi Mohammad, der freiwillig aus Deutschland in seine Heimatprovinz Idlib zurückkehrte, bereut seine Entscheidung nun bitterlich – und plant bereits seine erneute Einreise in die Bundesrepublik. Man reibt sich die Augen.

3.200 Euro Rückkehrprämie – und dann die Kehrtwende

Mohammad hatte knapp zwei Jahre mit einer befristeten Aufenthaltserlaubnis in Deutschland gelebt, Sprach- und Integrationskurse besucht und für seine freiwillige Ausreise eine staatliche Unterstützung von insgesamt 3.200 Euro über das Bund-Länder-Programm Reag/Garp erhalten. Heimweh, die politischen Debatten über Rückführungen und – man höre und staune – geschönte Darstellungen der Lage in sozialen Medien hätten ihn zur Rückkehr bewogen. In Syrien angekommen, sei die Realität dann eine völlig andere gewesen als die glänzenden Bilder auf Instagram und TikTok.

„Wer in Europa gelebt, dort gelernt, sich kulturell und intellektuell weiterentwickelt und gearbeitet hat, kann sich in Syrien nicht einfach wieder anpassen", soll Mohammad bei einem Treffen nahe Idlib gesagt haben. Ein Satz, der bei vielen deutschen Steuerzahlern wohl eher Kopfschütteln als Mitgefühl auslösen dürfte.

Gescheitertes Restaurant, soziale Hängematte als Ziel?

In Idlib lebt der junge Mann heute in einer spärlich eingerichteten Zweizimmerwohnung. Ein mit seinen Ersparnissen eröffnetes Schnellrestaurant habe er mangels Kundschaft wieder schließen müssen. Er berichte von sozialem Druck, einer deutlich konservativeren Gesellschaft und zeitweisen Suizidgedanken nach seiner Rückkehr. Die Sicherheitslage in Syrien bleibt fraglos angespannt – Gefechte zwischen Regierungstruppen und kurdisch geführten Kräften in der Region um Aleppo sowie wiederholte Anschläge des sogenannten Islamischen Staates sprechen eine deutliche Sprache.

Doch die entscheidende Frage, die sich der kritische Beobachter stellen muss, lautet: Rechtfertigt das alles eine erneute Einreise nach Deutschland? Mohammad plant offenbar, mit einem regulären Arbeitsvisum zurückzukehren und eine Ausbildung in der Pflege zu beginnen. Sein Argument: „Deutschland braucht doch Menschen, die diese Jobs machen."

Ein System, das perverse Anreize setzt

Seit dem Sturz des syrischen Langzeitherrschers Baschar al-Assad seien bis Ende November 2025 insgesamt 3.262 Syrer über das staatliche Rückkehrprogramm in ihre Heimat zurückgekehrt. Wie viele von ihnen ihre Entscheidung später bereuen und eine erneute Einreise anstreben, wird statistisch bezeichnenderweise nicht erfasst. Man möchte fast meinen, das sei kein Zufall – denn die Zahlen dürften für die politisch Verantwortlichen wenig schmeichelhaft ausfallen.

Was hier sichtbar wird, ist ein System, das geradezu groteske Fehlanreize produziert. Man zahlt Menschen Geld, damit sie freiwillig gehen – nur um sie wenig später mit offenen Armen wieder aufzunehmen. Ein Drehtür-Mechanismus, der den deutschen Steuerzahler doppelt und dreifach belastet. Erst die jahrelange Versorgung, dann die Rückkehrprämie, dann womöglich erneut die volle Palette an Sozialleistungen.

Die eigentliche Frage wird nicht gestellt

Was in der gesamten Debatte konsequent ausgeblendet wird: Asyl war immer als temporärer Schutz gedacht. Das Grundgesetz gewährt politisch Verfolgten Zuflucht – es garantiert niemandem ein dauerhaftes Aufenthaltsrecht, weil das Leben in der Heimat unbequemer ist als in der Bundesrepublik. Dass ein 23-jähriger Mann nicht in der Lage sein soll, am Wiederaufbau seines eigenen Landes mitzuwirken, sondern stattdessen lieber in die deutsche Sozialversicherung einwandern möchte, wirft fundamentale Fragen auf.

Die Entscheidung Angela Merkels im Jahr 2015, die Grenzen unkontrolliert zu öffnen, wirkt bis heute nach wie ein politischer Fluch, der sich nicht bannen lässt. Was damals als humanitäre Geste verkauft wurde, hat sich längst zu einem strukturellen Problem ausgewachsen, das Milliarden verschlingt und die gesellschaftliche Kohäsion Deutschlands massiv belastet. Die neue Bundesregierung unter Friedrich Merz hat zwar vollmundige Versprechen gemacht – doch ob sie den Mut aufbringt, die Migrationspolitik tatsächlich grundlegend umzusteuern, bleibt abzuwarten.

Eines steht fest: Geschichten wie die von Fadi Mohammad sind keine Einzelfälle. Sie sind Symptome eines kaputten Systems, das dringend repariert werden muss – im Interesse der deutschen Bürger, die mit ihren Steuern und Abgaben für diese Politik bezahlen. Und im Interesse jener Migranten, die tatsächlich bereit sind, sich zu integrieren und einen echten Beitrag zu leisten, statt die soziale Hängematte als Lebensmodell zu betrachten.

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