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Klima-Schwindel der Sonderklasse: Schöpfer des Horrorszenarios RCP8.5 gesteht – Realismus war nie das Ziel

Klima-Schwindel der Sonderklasse: Schöpfer des Horrorszenarios RCP8.5 gesteht – Realismus war nie das Ziel

Es ist ein Geständnis, das die gesamte deutsche Klimapolitik der vergangenen Jahre wie ein Kartenhaus zusammenfallen lassen müsste. Der österreichische Energieökonom Nebojša Nakićenović, einer der zentralen Architekten des berüchtigten Klimaszenarios RCP8.5, hat in einem Interview mit der "Zeit" einen Satz fallen lassen, der die Glaubwürdigkeit ganzer Forschungszweige erschüttert: "Es ist egal, wie wahrscheinlich oder realistisch RCP8.5 betrachtet wird!" Was wie ein beiläufiger Versprecher klingt, ist in Wahrheit das offene Eingeständnis, dass jenes Modell, das jahrelang als Drohkulisse für die deutsche Bevölkerung herhalten musste, nie auf einem realistischen Fundament stand.

Ein Phantom-Szenario als Grundlage der deutschen Klimahysterie

Erinnern wir uns: RCP8.5 wurde 2011 entwickelt und beschreibt eine geradezu groteske Zukunftswelt – eine Verzehnfachung des weltweiten Kohleverbrauchs, eine Verdreifachung des CO₂-Gehalts in der Atmosphäre, zwölf Milliarden Menschen, schwaches Wirtschaftswachstum bei explodierenden Emissionen. Wer sich auch nur fünf Minuten mit globalen Energiemärkten beschäftigt, erkennt sofort: Dieses Szenario ist physikalisch und ökonomisch absurd. Der renommierte Energieexperte Fritz Vahrenholt wies bereits vor Jahren darauf hin, dass die fossilen Rohstoffvorräte der Erde rein rechnerisch schon 2080 vollständig aufgebraucht wären, sollte dieses Modell zur Realität werden.

Dennoch – und das ist der eigentliche Skandal – wurde RCP8.5 jahrelang in Medien, in politischen Sonntagsreden und in der Klimadebatte als seriöser Maßstab präsentiert. Inzwischen wollen Klimaforscher dieses Modell nicht mehr als plausiblen Entwicklungspfad behandeln. Nakićenović aber hält daran fest und erklärt, das Szenario sei eben eines unter vielen "Narrativen". Narrative? Auf solchen Narrativen wurden Heizungsgesetze gebaut, Verbrennerverbote beschlossen, Industriezweige in den Ruin getrieben.

Wenn Phantasie zur Gesetzgebung wird

Besonders pikant: Das Bundesverfassungsgericht stützte seinen historischen Klimaschutz-Beschluss von 2021 maßgeblich auf eben jene Modelle. Aus einem mathematischen Gedankenspiel wurde damit verfassungsrechtliche Realität. Aus Excel-Tabellen eines Ökonomen wurden Lebensentscheidungen für Millionen deutscher Bürger – sei es bei der Wahl der Heizung, des Autos oder beim Strompreis, der mittlerweile zu den höchsten der Welt zählt.

Die jetzige Große Koalition aus CDU/CSU und SPD setzt diesen Irrweg unbeirrt fort. Im Grundgesetz wurde die Klimaneutralität bis 2045 verankert, ein 500-Milliarden-Euro-Sondervermögen rollt durch die Republik – auf Pump finanziert, von kommenden Generationen zu schultern. Friedrich Merz hatte einst versprochen, keine neuen Schulden zu machen. Heute wissen wir, was solche Versprechen wert sind.

Die unbequemen Fragen, die niemand stellen will

Wie konnte es geschehen, dass ein als Extremfall konzipiertes Rechenmodell zur Blaupause deutscher Industriepolitik wurde? Warum schwieg die etablierte Presse über die berechtigten Einwände kritischer Wissenschaftler? Und vor allem: Wer profitiert von einer Politik, die deutsche Arbeitsplätze ins Ausland verlagert, Mittelschichten verarmt und gleichzeitig riesige Subventionsströme in den Bereich der "erneuerbaren Energien" lenkt?

Nakićenović selbst rechtfertigt sein Festhalten an dem Extremszenario damit, es wäre "unverantwortlich", nicht zu erforschen, was bei katastrophal hohen Emissionen passieren würde. Doch wo bleibt das ebenso "verantwortungsvolle" Gegenmodell, das durchrechnet, was geschieht, wenn Deutschland sich industriell entkernt, während China weiterhin jede Woche ein neues Kohlekraftwerk ans Netz nimmt? Diese Frage wagt im deutschen Politikbetrieb niemand zu stellen.

Was bleibt dem Bürger?

Wenn die Grundlagen der Politik auf Sand gebaut sind, sollten Bürger ihre eigene Vermögenssicherung nicht den Versprechungen jener anvertrauen, die heute Narrative verkaufen und morgen die nächste Sau durchs Dorf treiben. Wer Inflation, ausufernde Staatsschulden und planwirtschaftliche Eingriffe in die Wirtschaft beobachtet, erkennt: Eine vernünftige Beimischung physischer Edelmetalle wie Gold und Silber in ein breit gestreutes Portfolio bietet seit Jahrtausenden bewährten Schutz gegen die Verirrungen politischer Eliten. Wer auf reale Werte setzt, ist nicht abhängig von Modellen, deren Erfinder selbst zugeben, dass Realitätsbezug nicht das Entscheidende sei.

Das Eingeständnis Nakićenovićs ist ein Weckruf. Es ist Zeit, dass deutsche Politiker endlich wieder mit der Vernunft regieren, statt mit Angstmacherei. Es ist Zeit, dass Bürger den Mut finden, unbequeme Fragen zu stellen – und sich nicht länger von Berechnungen einschüchtern lassen, die selbst ihre Schöpfer mit einem Achselzucken abtun.

Hinweis: Dieser Beitrag gibt die Meinung unserer Redaktion auf Grundlage der vorliegenden Informationen wieder. Er stellt keine Anlageberatung dar. Jeder Leser ist verpflichtet, sich vor finanziellen Entscheidungen eigenständig zu informieren oder qualifizierten Rat einzuholen und trägt die Verantwortung für seine Anlageentscheidungen selbst.

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