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Kettner Edelmetalle
03.06.2026
02:25 Uhr

Krieg am Golf eskaliert: Iranische Raketen, brennende Ölmärkte – und ein Westen, der den Atem anhält

Krieg am Golf eskaliert: Iranische Raketen, brennende Ölmärkte – und ein Westen, der den Atem anhält

Während in Berlin noch immer über Lastenfahrräder und Gendersternchen diskutiert wird, brennt es am Persischen Golf lichterloh. Was sich seit Ende Februar zwischen den USA, Israel und dem Iran zusammenbraut, hat sich in dieser Woche erneut zu einem gefährlichen Inferno entwickelt – mit unmittelbaren Folgen für jeden deutschen Sparer, jeden Autofahrer, jeden Bürger, der seine Heizung im Winter noch bezahlen können möchte.

Raketen über dem Golf – die Lage spitzt sich zu

Nach Angaben des US-Zentralkommandos hätten iranische Streitkräfte am Mittwoch erneut Ziele in Bahrain, Kuwait und anderen Staaten der Golfregion mit Raketen und Drohnen angegriffen. Zwei auf Kuwait gerichtete Geschosse seien zu kurz geflogen oder noch im Flug auseinandergebrochen, drei auf Bahrain abgefeuerte Raketen hätten abgefangen werden können. Die Revolutionsgarden des Mullah-Regimes (IRGC) wiederum reklamierten Angriffe auf das Hauptquartier der amerikanischen Fünften Flotte für sich.

Die USA reagierten ihrerseits mit Schlägen gegen die Insel Qeshm nahe der strategisch entscheidenden Straße von Hormus. Genau hier liegt der Kern der ganzen Misere: Über jene Meerenge wurde vor Kriegsbeginn ein Fünftel des weltweiten Öls und Flüssiggases transportiert. Mittlerweile ist sie für den Schiffsverkehr weitgehend gesperrt.

„Eine Störung der Sicherheit in der Straße von Hormus wird das US-Militär teuer zu stehen kommen“, zitierten iranische Medien die Revolutionsgarden.

Diplomatie im Stillstand – und ein Präsident, der widerspricht

Während Teheran behauptet, seit Tagen keinen Kontakt mehr nach Washington zu haben, beharrt US-Präsident Donald Trump auf dem Gegenteil. Die Gespräche liefen kontinuierlich weiter, ließ er über die sozialen Medien verbreiten – „vor vier Tagen, vor drei Tagen, gestern und auch heute“. Man habe vergangene Woche sogar eine vorläufige Einigung zur Beendigung des Krieges erzielt. Unterschrieben sei freilich noch nichts.

Im Zentrum der zähen Verhandlungen steht das iranische Atomprogramm. Trump hat mehrfach erklärt, die Verhinderung iranischer Atomwaffen habe für ihn oberste Priorität. Teheran bestreitet wie gewohnt, an einer Bombe zu bauen, und beruft sich auf rein friedliche Zwecke – ein Argument, das man dort seit Jahrzehnten wie eine Gebetsmühle wiederholt. US-Außenminister Marco Rubio stellte vor dem Kongress klar, dass Sanktionserleichterungen nur dann auf den Tisch kämen, wenn der Iran seine nuklearen Aktivitäten vollständig aufgebe. „Der Krieg ist vorbei“, behauptete Rubio – ein bemerkenswert optimistischer Satz angesichts der Raketen, die zur selben Stunde am Golf flogen.

Israel, Libanon und das Leid der Zivilbevölkerung

Der seit dem 28. Februar tobende Konflikt habe bereits Tausende Menschenleben gefordert, vornehmlich im Iran und im Libanon. Israel setzte seine Angriffe auf Ortschaften im Süden des Libanon fort – trotz einer von den USA vermittelten Teil-Waffenruhe. Rund 1,2 Millionen Libanesen seien inzwischen auf der Flucht. Eine israelische Drohne über Beirut hielt die Bewohner in ständiger Alarmbereitschaft. Es ist das Schicksal der einfachen Menschen, die zwischen die Mühlsteine geopolitischer Machtspiele geraten.

Was das für deutsche Sparer bedeutet

Die jüngste Eskalation ließ die Ölpreise im frühen Handel um mehr als ein Prozent steigen. Und genau hier wird es für uns in Deutschland brisant. Steigende Energiepreise bedeuten höhere Inflation, höhere Produktionskosten, eine weiter geschwächte Industrie. Eine Bundesregierung, die ohnehin mit einem 500-Milliarden-Schuldenpaket die Geldentwertung befeuert, steht einem solchen externen Schock denkbar wehrlos gegenüber.

In Zeiten, in denen Kriege ganze Lieferketten zerreißen und Papierwährungen im Wert dahinschmelzen, besinnen sich kluge Menschen auf das, was über Jahrtausende Bestand hatte: physische Edelmetalle. Gold und Silber kennen keine Gegenparteien, keine Mullahs, keine Notenbankpolitik. Als krisenfester Anker im Portfolio und sinnvolle Beimischung zur breiten Vermögensstreuung haben sie sich in jeder geopolitischen Verwerfung bewährt – gerade dann, wenn die Schlagzeilen düster werden.

Hinweis: Dieser Beitrag gibt ausschließlich die Einschätzung unserer Redaktion auf Grundlage der uns vorliegenden Informationen wieder und stellt keine Anlageberatung dar. Wir betreiben keine Anlage-, Steuer- oder Rechtsberatung. Jeder Anleger ist verpflichtet, sich eigenständig umfassend zu informieren und seine Entscheidungen in eigener Verantwortung zu treffen.

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