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Kettner Edelmetalle
31.03.2026
12:40 Uhr

Krieg am Golf sprengt Ticketpreise: Wie der Iran-Konflikt die Luftfahrt auf den Kopf stellt

Was sich seit Monaten als geopolitisches Pulverfass zusammenbraute, schlägt nun mit voller Wucht auf den Alltag der Bürger durch – und zwar dort, wo es besonders wehtut: beim Geldbeutel. Der eskalierende Iran-Krieg hat die einst so glitzernden Drehkreuze am Persischen Golf in eine Gefahrenzone verwandelt. Die Konsequenzen sind drastisch. Wer heute einen Direktflug von München nach Bangkok buchen möchte, muss über Ostern mindestens 3.300 Euro auf den Tisch legen. Ein Preis, der noch vor wenigen Monaten undenkbar gewesen wäre.

Die Glitzerwelt am Golf bekommt tiefe Risse

Jahrelang haben Emirates, Qatar Airways, Etihad und Gulf Air den europäischen Fluggesellschaften das Wasser abgegraben. Rund die Hälfte des gesamten Passagierverkehrs zwischen Europa und Asien sei über die Golf-Drehkreuze abgewickelt worden, wie der Luftfahrtexperte Heinrich Großbongardt die Lage vor dem Krieg beschreibt. Damit ist nun Schluss – zumindest vorläufig. Iranische Raketenangriffe haben auch die arabischen Staaten am Persischen Golf ins Visier genommen, und die Folgen sind verheerend.

Während der Flughafen Dubai seine Kapazitäten nach Daten des Dienstleisters Cirium immerhin auf etwa die Hälfte des geplanten Programms hochgefahren habe, herrsche bei Qatar Airways in Doha und Gulf Air in Bahrain weitgehend Stillstand. Die sorgfältig aufgebaute Fassade einer friedlichen Wohlstandsinsel inmitten einer brennenden Weltregion – sie bröckelt. Großbongardt spricht von einem „riesigen Imageschaden", der die Region ereilt habe und der auch nach einem möglichen Kriegsende nicht so schnell verschwinden werde.

Lufthansa wittert Morgenluft – doch die Rechnung könnte ohne den Wirt gemacht sein

Für deutsche und europäische Airlines wie die Lufthansa ergibt sich aus dem Chaos zunächst ein willkommenes Zusatzgeschäft. Die Maschinen auf den verbliebenen Direktverbindungen nach Fernost seien „knallvoll", die Preise entsprechend explodiert. Luftfahrtberater Gerald Wissel bestätigt den sprunghaften Anstieg der Nachfrage nach Direktflügen. Lufthansa-Chef Carsten Spohr habe sich bei der Bilanzvorlage allerdings vorsichtig geäußert: Man wisse letztlich nicht, wie lange dieser Effekt anhalte und ob es sich um eine Zäsur oder nur eine vorübergehende Erscheinung handele.

Diese Zurückhaltung dürfte nicht unbegründet sein. Denn die eigentlichen Gewinner dieser tektonischen Verschiebung in der globalen Luftfahrt könnten nicht in Frankfurt oder München sitzen, sondern am Bosporus. Istanbul verfügt über einen gewaltigen neuen Flughafen, der geografisch dieselben strategischen Vorteile biete wie die Golf-Drehkreuze – mit dem entscheidenden Unterschied, dass dort Sicherheit herrsche. Turkish Airlines stehe bereit, das Vakuum zu füllen, das Emirates und Co. hinterlassen.

Eine Krise, die das gesamte System verändert

Man muss kein Luftfahrtexperte sein, um zu erkennen, dass hier gerade die Karten völlig neu gemischt werden. Die Branche erlebe laut Branchenbeobachtern „die heftigste Krise seit der Pandemie". Großbongardt formuliert es unmissverständlich: Der Iran-Krieg sei keine regional begrenzte Krise, sondern verändere das gesamte System – möglicherweise langfristig. Image und Geschäftsmodell der Emirate und ihrer Airlines hätten Kratzer bekommen, die nicht innerhalb eines Jahres verschwinden würden.

Optimistischere Stimmen wie Berater Wissel verweisen darauf, dass Touristen erfahrungsgemäß „vergesslich" seien. Nach Anschlägen in der Türkei oder Ägypten seien die Reisenden schnell zurückgekehrt. Die Golfstaaten würden zudem finanziell alles daransetzen, ihre Region wieder sicher zu machen. Ob es zu längerfristigen Verwerfungen komme, werde sich frühestens im Herbst zeigen.

Der deutsche Bürger zahlt die Zeche

Was bei all den strategischen Überlegungen der Konzerne gerne vergessen wird: Es ist der ganz normale Bürger, der die Rechnung bezahlt. Explodierende Kerosinkosten, gesperrte Lufträume, wegfallende Konkurrenz – all das treibt die Preise in schwindelerregende Höhen. Und das in einer Zeit, in der die Inflation den Deutschen ohnehin bereits das Leben schwer macht. Während die Politik in Berlin mit einem 500-Milliarden-Euro-Sondervermögen jongliert und die Bürger mit immer neuen Abgaben belastet, wird selbst der bescheidene Jahresurlaub für viele Familien zum unbezahlbaren Luxus.

Die geopolitischen Verwerfungen im Nahen Osten sind ein weiteres Mahnmal dafür, wie fragil die globalisierte Wirtschaftsordnung tatsächlich ist. Wer sein Vermögen in solch unsicheren Zeiten schützen möchte, sollte über bewährte Werte nachdenken. Physische Edelmetalle wie Gold und Silber haben sich über Jahrhunderte als krisenfester Anker bewährt und können als sinnvolle Ergänzung eines breit gestreuten Portfolios zur Vermögenssicherung beitragen.

Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Jede Anlageentscheidung sollte auf eigener, sorgfältiger Recherche basieren. Wir übernehmen keine Haftung für individuelle Investitionsentscheidungen unserer Leser.

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