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Kettner Edelmetalle
05.03.2026
12:59 Uhr

Krieg im Iran: Wie der deutsche Bürger an der Zapfsäule und anderswo zur Kasse gebeten wird

Während im Nahen Osten die Bomben fallen und Drohnen den Himmel verdunkeln, greift der Krieg längst in die Geldbörsen der deutschen Bürger. Was sich derzeit an den Tankstellen der Republik abspielt, ist nichts weniger als ein Skandal – und die schwarz-rote Bundesregierung unter Friedrich Merz schaut tatenlos zu. Der Iran-Konflikt und die anhaltenden Kosten des Ukraine-Krieges verschmelzen zu einer gigantischen Geldvernichtungsmaschine, deren Rechnung am Ende immer derselbe bezahlt: der deutsche Michel.

Explodierende Spritpreise – aber nur in Deutschland

Die Zahlen sprechen eine brutale Sprache. Innerhalb einer einzigen Woche ist der Großhandelspreis für einen Liter Super-Benzin um 6,8 Prozent gestiegen. An der Zapfsäule schlägt das mit satten zwölf Prozent mehr zu Buche. Dieselfahrer berichten von Preissprüngen von 1,73 Euro auf 2,19 Euro pro Liter – ein Plus von über 26 Prozent. Das bedeutet für eine einzige Tankfüllung rund 35 Euro mehr. Und das Perfide daran? Es gibt keinen logistischen Grund für diese Preisexplosion.

Ein Öltanker benötigt von der Straße von Hormus bis nach Hamburg etwa 20 Tage über den Suezkanal. Selbst wenn Reedereien wegen des Iran-Krieges die längere Route um das Kap der Guten Hoffnung wählen und sich die Fahrzeit verdoppelt – das Öl, das heute an deutschen Tankstellen verkauft wird, wurde vor Wochen eingekauft. Hinzu kommen Hafenabfertigung und Raffinierung. Was wir erleben, ist keine Marktreaktion, sondern schlicht Abzocke.

Besonders entlarvend wird der Blick über die Grenzen. In Spanien? Moderate Preise. In Tschechien? Ebenfalls. Sogar in Kanada liegt der Literpreis bei umgerechnet unter einem Euro. Nur in Deutschland schießen die Preise durch die Decke. Man könnte fast meinen, die berüchtigte „German Angst" werde von den Mineralölkonzernen gezielt ausgenutzt, um besonders kräftig Kasse zu machen.

Der Staat als größter Preistreiber

Doch die Konzerne sind nur die eine Seite der Medaille. Die andere, weitaus schmerzhaftere, ist der Staat selbst. Fast zwei Drittel des Spritpreises – im Schnitt 61,7 Prozent – bestehen aus Steuern und Abgaben. Die CO2-Bepreisung, die Energiesteuer, die Mehrwertsteuer auf die Steuer – ein absurdes Konstrukt, das den deutschen Autofahrer systematisch ausblutet.

Wenn die Bundesregierung wollte, könnte sie die Bürger sofort und massiv entlasten. Eine temporäre Senkung der Energiesteuer, eine Aussetzung der CO2-Abgabe – die Instrumente lägen auf dem Tisch. Aber Friedrich Merz und Lars Klingbeil wollen offenbar nicht. Stattdessen wird der Bürger weiter geschröpft, während man in Berlin über ein 500-Milliarden-Euro-Sondervermögen für Infrastruktur philosophiert, das kommende Generationen mit Schulden belastet.

Die absurde Ökonomie des Drohnenkrieges

Der Iran setzt im aktuellen Konflikt vor allem auf Drohnen vom Typ Shahed. Diese fliegenden Billigwaffen kosten umgerechnet rund 30.000 Euro pro Stück, können etwa 40 Kilogramm Sprengstoff tragen und fliegen bis zu 2.000 Kilometer weit. Nach Berechnungen des renommierten „Center for Strategic and International Studies" (CSIS) erreicht nur jede zehnte Shahed-Drohne ihr Ziel. Der Rest wird abgeschossen.

Doch genau hier liegt die teuflische Logik dieses Krieges. Eine einzige Patriot-Abfangrakete vom Typ PAC3 kostet umgerechnet knapp 2,6 Millionen Euro. Selbst die „günstigere" NASAMS-Variante schlägt mit 860.000 Euro zu Buche. Der durchschnittliche Schaden, den eine Shahed-Drohne bei einem Treffer anrichtet, beträgt laut CSIS etwa 300.000 Euro. Die Rechnung ist so einfach wie erschreckend: Jede erfolgreiche Abwehr einer Billigdrohne kostet unter dem Strich 560.000 Euro – ein Verlustgeschäft par excellence.

„Wenn der Iran mehr billige Shahed-Drohnen produzieren kann als die USA teure Abfangraketen, dann gewinnt Teheran."

Diese nüchterne Analyse trifft den Kern des Problems. Seit dem Ersten Weltkrieg geht es in modernen Kriegen vor allem darum, den Gegner ökonomisch auszubluten. Die menschlichen Opfer – so zynisch es klingt – sind in dieser Kalkulation nur Kollateralschäden.

200 Milliarden für die Ukraine – und die Deutsche Bahn verfällt

Während der Iran-Konflikt neue Milliardenlöcher reißt, wirkt der Ukraine-Krieg wie ein nicht enden wollender Aderlass. Seit dem russischen Angriff im Februar 2022 hat die Bundesrepublik nach verschiedenen Schätzungen rund 200 Milliarden Euro in die Ukraine transferiert – wenn man sämtliche direkten und indirekten Kosten einrechnet, inklusive Bürgergeld, Wohngeld und weiterer Sozialleistungen für ukrainische Flüchtlinge in Deutschland. Die Bundesregierung selbst beziffert die bilaterale zivile und militärische Unterstützung auf rund 94 Milliarden Euro, doch die tatsächlichen Gesamtkosten dürften deutlich höher liegen.

Was man mit diesem Geld hätte anfangen können, macht fassungslos. Die Deutsche Bahn – dieses marode Sinnbild deutscher Infrastrukturmisere – hätte damit komplett saniert und modernisiert werden können. Züge, Streckennetz, Digitalisierung – wirklich alles. Stattdessen stehen deutsche Pendler weiterhin auf zugigen Bahnsteigen und warten auf verspätete Züge, während Milliarden in ferne Kriegsschauplätze fließen.

Rüstung ist keine Investition – sie ist Geldverbrennung

Man muss sich die ökonomische Realität vor Augen führen: Rüstungsausgaben sind staatlicher Konsum, keine Investitionen. Ein Panzer erhöht weder die Wertschöpfung noch die Produktivität einer Volkswirtschaft. Er verrostet oder wird zerstört. Wenn diese Ausgaben auch noch mit Schulden finanziert werden – und genau das geschieht gerade –, dann wirken sie inflationär. Die Geldmenge steigt, die verfügbare Warenmenge sinkt. Das Ergebnis ist schleichende Geldentwertung, die jeden Bürger trifft.

Friedrich Merz hatte im Wahlkampf versprochen, keine neuen Schulden zu machen. Nun regiert er mit einem 500-Milliarden-Sondervermögen, das nichts anderes ist als ein euphemistisch verbrämtes Schuldenpaket. Die Inflation, die daraus resultiert, ist eine versteckte Steuer – und sie trifft vor allem jene, die ohnehin wenig haben. Der kleine Sparer, der Rentner, der Facharbeiter – sie alle werden kalt enteignet, während die Politik sich in geopolitischen Abenteuern verliert.

Gold als Schutzschild in Zeiten der Geldentwertung

In Zeiten wie diesen, in denen Kriege die Inflation anheizen, Schulden explodieren und das Vertrauen in die Stabilität der Währung schwindet, erweist sich einmal mehr die zeitlose Weisheit physischer Edelmetalle als Vermögensschutz. Gold und Silber kennen keine Inflation, keine Staatsschulden und keine politischen Versprechen, die gebrochen werden. Sie sind seit Jahrtausenden der ultimative Wertspeicher – gerade dann, wenn Regierungen die Druckerpresse anwerfen und den Bürger durch Geldentwertung schleichend enteignen.

Wer sein Vermögen nicht den Launen einer zunehmend unberechenbaren Geopolitik und einer schuldenfinanzierten Rüstungspolitik ausliefern möchte, sollte physische Edelmetalle als elementaren Bestandteil eines breit gestreuten Portfolios in Betracht ziehen. Denn eines ist sicher: Das Geld, das in Kriegen verbrannt wird, ist nicht weg – es hat nur jemand anderes. Und dieser jemand ist nicht der deutsche Bürger.

Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Die hier geäußerten Einschätzungen entsprechen der Meinung unserer Redaktion und dienen ausschließlich der Information. Jede Anlageentscheidung sollte auf eigener, sorgfältiger Recherche basieren. Wir übernehmen keine Haftung für finanzielle Entscheidungen, die auf Grundlage dieses Artikels getroffen werden. Konsultieren Sie im Zweifel einen unabhängigen Finanzberater.

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