
Krieg im Nahen Osten: USA und Israel starten Großangriff auf den Iran – die Welt hält den Atem an
Was sich seit Wochen wie ein düsteres Gewitter am Horizont zusammenbraute, hat sich am Morgen des 28. Februar 2026 in einer verheerenden Realität entladen. Israel und die Vereinigten Staaten haben einen breit angelegten militärischen Angriff auf den Iran gestartet – und damit eine Eskalationsspirale in Gang gesetzt, deren Ende niemand absehen kann. Die Islamische Republik reagierte umgehend mit Vergeltungsschlägen auf Israel und US-Militärstützpunkte in mehreren Golfstaaten. Der Nahe Osten steht in Flammen.
Trumps Videobotschaft: „Bomben werden überall fallen"
US-Präsident Donald Trump bestätigte die Angriffe in einer Videobotschaft, die an Deutlichkeit nichts zu wünschen übrig ließ. Das Ziel sei es, die militärische Schlagkraft des Iran zu vernichten und das Land an der Entwicklung einer Atomwaffe zu hindern. Dann wandte er sich direkt an die iranische Bevölkerung – mit Worten, die man als zynisch oder als strategisch kalkuliert bezeichnen kann: „Wenn wir fertig sind, übernehmt eure Regierung." Und weiter: „Bomben werden überall fallen." Die iranische Führung habe sich gegen einen Deal über das Atomprogramm gesperrt und jede Gelegenheit abgelehnt, ihre nuklearen Ambitionen aufzugeben. Trumps Fazit, in seiner unnachahmlich simplifizierenden Art: „Sie wollten einfach nur Böses tun."
Man mag von Trumps Rhetorik halten, was man will. Doch eines muss man dem 47. Präsidenten der Vereinigten Staaten zugestehen: Er hatte nicht geblufft. Bereits Anfang des Jahres hatte er dem Iran ein Ultimatum gestellt – Einigung über das Atomprogramm bis Anfang März oder militärische Konsequenzen. Noch am Donnerstag, also nur einen Tag vor dem Angriff, hatten beide Seiten indirekt verhandelt. Dann fielen die Bomben. Noch im Februar, vor Ablauf der eigenen Frist.
Netanjahu: „Das mörderische Terrorregime darf keine Atomwaffen besitzen"
Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu sprach von einem „Präventivschlag" und begründete die Offensive mit der existenziellen Bedrohung durch das iranische Atomprogramm. In einer eigenen Videobotschaft erklärte er, es dürfe nicht zugelassen werden, dass sich „das mörderische Terrorregime mit Atomwaffen ausrüstet, die es ihm ermöglichen würden, die gesamte Menschheit zu bedrohen". Ein israelischer Militärvertreter ergänzte, die iranische Führung habe zuletzt massiv die Produktion ballistischer Raketen beschleunigt und verdeckt an ihrem Atomprogramm gearbeitet. Gleichzeitig habe Teheran Stellvertreter wie die Hisbollah mit Hunderten Millionen Dollar finanziert. Ein weiteres Abwarten sei schlicht keine Option mehr gewesen.
Israel mobilisierte für den neuen Krieg rund 70.000 Reservisten – ein gewaltiges Aufgebot, das die Dimension dieses Konflikts unterstreicht. Bereits im vergangenen Jahr hatte Israel iranische Atomanlagen bombardiert, damals schlossen sich die USA den Luftangriffen an. Nun wiederholt sich die Geschichte, nur in weitaus größerem Maßstab.
Teheran in Panik – Explosionen, Flucht und Informationssperre
In der iranischen Hauptstadt Teheran versetzten Explosionen die Bevölkerung in blanke Panik. Augenzeugen berichteten von langen Schlangen an Tankstellen, von Menschenmassen, die verzweifelt versuchten, die Millionenmetropole zu verlassen. Viele Geschäfte waren geschlossen. Im Norden der sonst so lebendigen Stadt herrschte gespenstische Stille. Das Internet wurde massiv eingeschränkt – ein bewährtes Mittel des Regimes, um den Informationsfluss zu kontrollieren und die eigene Bevölkerung im Dunkeln zu lassen.
Besonders erschütternd sind die Berichte aus dem Süden des Landes: Bei einem Angriff auf eine Mädchenschule sollen nach Angaben lokaler Behörden und des staatlichen Rundfunks dutzende Schülerinnen ums Leben gekommen sein. Rund 170 Mädchen hätten sich zum Zeitpunkt des Einschlags in der Schule aufgehalten. Die Zahl der Todesopfer stieg im Laufe des Tages auf mindestens 24. Bilder, die das Grauen des Krieges in seiner ganzen Brutalität zeigen – und die Frage aufwerfen, ob „chirurgische Präzisionsschläge" jemals mehr als ein euphemistisches Versprechen sein können.
Auch aus der Umgebung der Stadt Isfahan wurden Explosionen gemeldet. Südöstlich der Stadt befindet sich ein bedeutendes Nuklearzentrum, das bereits im vergangenen Jahr Ziel von Bombardierungen war. Ob erneut Atomanlagen getroffen wurden, blieb zunächst unklar.
Irans Vergeltung: Raketen auf Israel und US-Stützpunkte
Die Antwort des Iran ließ nicht lange auf sich warten. Ballistische Raketen wurden Richtung Israel abgefeuert, wo in vielen Landesteilen – von Tel Aviv über Jerusalem bis in die Negev-Wüste – immer wieder Luftalarm ausgelöst wurde. Sirenen heulten, Menschen harrten in Schutzräumen aus. Medien berichteten über vereinzelte Einschläge. In Jerusalem und der Stadt Beit Schemesch wurden Granatsplitter beseitigt, ein Gebäude in Tirat Carmel südlich von Haifa wurde beschädigt. Im Norden Israels erlitt ein Mann Verletzungen durch die Druckwelle einer Explosion. Zahlreiche Menschen wurden wegen Angstzuständen behandelt oder verletzten sich auf dem Weg in Schutzräume.
Doch der Iran beschränkte seine Vergeltung nicht auf Israel. Auch US-Militärstützpunkte in mehreren Golfstaaten wurden angegriffen. In Abu Dhabi, der Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate, wurde ein Mensch durch Trümmerteile einer Rakete getötet. Die Emirate sprachen von einer „gefährlichen Eskalation" und einem „feindseligen Akt" – bemerkenswerte Worte eines Landes, das eigentlich als Verbündeter der USA gilt und nun ungewollt zwischen die Fronten geraten ist.
Diplomatie am Abgrund – und Europa schaut zu
Der Iran wandte sich an die Vereinten Nationen und die internationale Staatengemeinschaft mit der Forderung, die Angriffe zu verurteilen. Die Sicherheit der Region und der Welt seien einer „beispiellosen Bedrohung" ausgesetzt, hieß es aus dem Außenministerium in Teheran. Man habe sich erneut auf Verhandlungen eingelassen, „um gegenüber der Welt den Beweis der Rechtschaffenheit des iranischen Volkes zu erbringen". Ob diese Worte angesichts der Raketensalven auf Israel und die Golfstaaten Gehör finden werden, darf bezweifelt werden.
Und Europa? EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen bezeichnete die Entwicklung als „äußerst besorgniserregend" und rief alle Parteien zu „größtmöglicher Zurückhaltung" auf. Man möchte fast lachen, wäre die Lage nicht so ernst. Während Bomben fallen und Kinder sterben, appelliert Brüssel an die „Zurückhaltung". Das ist die Handlungsfähigkeit Europas im 21. Jahrhundert – ein zahnloser Tiger, der mahnende Worte auf sozialen Medien postet.
Berlin im Krisenmodus – Merz' USA-Reise auf der Kippe
In Berlin wurde im Auswärtigen Amt der Krisenstab einberufen. Regierungssprecher Stefan Kornelius erklärte, man sei am Morgen vorab über die israelischen Angriffe informiert worden. Bundeskanzler Friedrich Merz hatte eigentlich am Montag in die USA reisen wollen, um am Dienstag Trump zu treffen. Ob dieser Termin angesichts der dramatischen Lage bestehen bleibt, ist völlig offen. Die deutschen Sicherheitsbehörden erhöhten derweil den Schutz israelischer und jüdischer Einrichtungen im Land – eine Maßnahme, die angesichts der zunehmenden Bedrohungslage in Deutschland leider bitter nötig erscheint.
Was diese Eskalation für Deutschland und Europa langfristig bedeutet, lässt sich noch nicht absehen. Klar ist: Die Energiemärkte werden reagieren, der Ölpreis dürfte explodieren, und die ohnehin fragile wirtschaftliche Lage in Deutschland wird durch einen Krieg am Persischen Golf nicht besser. Einmal mehr zeigt sich, wie verwundbar eine Nation ist, die ihre Energieversorgung nicht eigenständig sichern kann und sich in außenpolitischen Fragen seit Jahren auf wohlfeile Appelle beschränkt, statt echte Stärke zu demonstrieren.
Gold als sicherer Hafen in Zeiten des Krieges
In Zeiten wie diesen, in denen geopolitische Verwerfungen die Weltordnung erschüttern und die Unsicherheit an den Finanzmärkten mit jeder Raketensalve wächst, erweist sich einmal mehr die zeitlose Weisheit einer Anlage in physische Edelmetalle als richtig. Gold und Silber haben in Jahrtausenden der Menschheitsgeschichte jeden Krieg, jede Währungsreform und jede politische Krise überdauert. Wer sein Vermögen breit streuen und gegen die Unwägbarkeiten einer zunehmend instabilen Welt absichern möchte, sollte physische Edelmetalle als festen Bestandteil seines Portfolios in Betracht ziehen.
Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Die dargestellten Informationen dienen ausschließlich der allgemeinen Information. Jede Anlageentscheidung sollte auf Basis eigener Recherche und gegebenenfalls nach Rücksprache mit einem qualifizierten Finanzberater getroffen werden. Für Verluste, die aus Anlageentscheidungen resultieren, die auf Grundlage dieses Artikels getroffen werden, übernehmen wir keinerlei Haftung.

- Kettner Edelmetalle News
- Finanzen
- Wirtschaft
- Politik











