
Kriegstreiber Graham am Boden zerstört: Trump verweigert Angriff auf Iran

Die Bilder sprechen Bände. Senator Lindsey Graham, jener unermüdliche Verfechter amerikanischer Militärinterventionen rund um den Globus, wirkt wie ein Mann, dem man soeben sein liebstes Spielzeug entrissen hat. Der Grund für seine sichtbare Niedergeschlagenheit? Präsident Donald Trump hat sich vorerst gegen einen großangelegten Militärschlag auf den Iran entschieden.
Ein Neokonservativer in der Krise
Der republikanische Senator aus South Carolina machte aus seiner Enttäuschung keinen Hehl. In einem Videoclip, der in den sozialen Medien für Aufsehen sorgte, wirkt Graham regelrecht kraftlos, die Farbe scheint aus seinem Gesicht zu weichen. Der Journalist Ryan Grim kommentierte die Szene treffend: Seine Lebenskraft werde durch den Mangel an Bombardierungen förmlich ausgesaugt.
Gegenüber Reportern ließ Graham verlauten, er gehöre zum Lager derjenigen, die einen größeren Militärschlag befürworten würden. Die Tage des iranischen Regimes seien gezählt, behauptete er mit einer Überzeugung, die angesichts seiner sichtbaren Frustration fast schon komisch anmutet.
Trumps Berater warnen vor Eskalation
Laut Berichten des Wall Street Journal wurde Trump von seinen Beratern darüber informiert, dass ein großangelegter Angriff auf den Iran das dortige Regime wahrscheinlich nicht zu Fall bringen würde. Stattdessen könnte eine solche Aktion einen weitaus größeren Konflikt in der Region auslösen – eine Einschätzung, die offenbar selbst den sonst so entschlossenen Präsidenten zum Nachdenken brachte.
Die militärischen Berater machten deutlich, dass die USA für einen umfassenden Schlag zunächst mehr Feuerkraft in den Nahen Osten verlegen müssten. Gleichzeitig müssten amerikanische Streitkräfte in der Region sowie Verbündete wie Israel vor möglichen iranischen Vergeltungsmaßnahmen geschützt werden.
Die Lage in Teheran beruhigt sich
Zum Zeitpunkt der Beratungen hatten sich die Straßen Irans bereits weitgehend beruhigt. Die iranischen Sicherheitskräfte hatten die Kontrolle übernommen, und die Führung in Teheran hatte zugesagt, keine Hinrichtungen durchzuführen. Die Demonstrationen, Unruhen und das harte Durchgreifen der Behörden waren vorerst zum Erliegen gekommen.
Sanktionen statt Bomben – vorerst
Anstelle militärischer Gewalt griff Washington zum altbewährten Mittel der Sanktionen. Das US-Finanzministerium verhängte Strafmaßnahmen gegen fünf iranische Funktionäre, denen vorgeworfen wird, für das Vorgehen gegen Demonstranten verantwortlich zu sein. Darunter befinden sich der Sekretär des Obersten Nationalen Sicherheitsrates sowie Kommandeure der Revolutionsgarden und der Sicherheitskräfte.
Pressesprecherin Karoline Leavitt betonte, dass dem iranischen Regime schwerwiegende Konsequenzen angedroht worden seien, sollte das Töten weitergehen. Nur Präsident Trump selbst und ein sehr kleiner Kreis von Beratern wüssten, was er tatsächlich plane.
Ein Lichtblick für die amerikanische Außenpolitik?
Für all jene, die der interventionistischen Außenpolitik der vergangenen Jahrzehnte kritisch gegenüberstehen, ist Grahams Verzweiflung ein ermutigendes Zeichen. Wenn dieser selbsternannte Schreibtischgeneral zutiefst enttäuscht ist, bedeutet dies in der Regel etwas Gutes für Amerika – und für den Rest der Welt.
Die Zurückhaltung Trumps zeigt, dass zumindest in diesem Fall die Vernunft über den Kriegseifer gesiegt hat. Ob dies von Dauer sein wird, bleibt abzuwarten. Die wirtschaftlichen Probleme des Iran werden durch die neuen Sanktionen jedenfalls nicht geringer, und die nächste Protestwelle könnte die Frage nach militärischem Eingreifen erneut auf die Tagesordnung setzen.
Die Erwachsenen haben das Ruder übernommen – Graham möge draußen weinen gehen.
So oder ähnlich dürften viele Amerikaner denken, die genug haben von endlosen Kriegen im Nahen Osten, die Billionen Dollar verschlingen und unzählige Menschenleben kosten, ohne jemals die versprochene Stabilität zu bringen.
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