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Kettner Edelmetalle
26.02.2026
06:51 Uhr

Künstliche Intelligenz: Das Ende menschlicher Brillanz – und niemand hält es auf

Künstliche Intelligenz: Das Ende menschlicher Brillanz – und niemand hält es auf

Was wäre, wenn die größte technologische Revolution der Menschheitsgeschichte nicht nur Fortschritt brächte, sondern uns als Spezies überflüssig machte? Nicht in ferner Zukunft, nicht in Jahrzehnten – sondern innerhalb der nächsten zwölf Monate? Was sich wie dystopische Science-Fiction anhört, ist nach Einschätzung führender KI-Unternehmer bereits bittere Realität.

Ein viraler Essay erschüttert das Silicon Valley

Matt Shumer, Gründer des KI-Unternehmens „OthersideAI", hat Anfang Februar einen Essay veröffentlicht, der innerhalb von nur zwei Tagen 76 Millionen Aufrufe auf der Plattform X generierte. Die Kernbotschaft ist so simpel wie erschütternd: Künstliche Intelligenz entwickelt sich nicht mehr linear, sondern exponentiell – und die Menschheit ist darauf in keiner Weise vorbereitet.

Besonders ein Zitat von Dario Amodei, dem Chef des KI-Konzerns Anthropic, lässt aufhorchen. Man solle sich das Jahr 2027 vorstellen, so Amodei: Ein neues Land entstehe über Nacht mit 50 Millionen Bürgern, von denen jeder einzelne intelligenter sei als jeder Nobelpreisträger, der je gelebt habe. Diese Entitäten würden zehn- bis hundertmal schneller denken als Menschen, niemals schlafen und das Internet, Roboter sowie jede digitale Schnittstelle bedienen können. Das sei keine ferne Zukunftsvision – es sei eine Frage von Monaten.

KI programmiert sich bereits selbst

Shumer legt in seinem Essay dar, dass KI-Programme mittlerweile in der Lage seien, verbesserte Versionen ihrer selbst mit minimaler menschlicher Intervention zu erzeugen. Innerhalb weniger Monate könnten sie leistungsfähigere Versionen gänzlich ohne menschliches Zutun produzieren. In der Programmierwelt baue, teste und verfeinere KI bereits eigenständig Anwendungen. Einstiegspositionen für Programmierer würden schlicht verschwinden.

Doch damit nicht genug. Die kostenlosen KI-Versionen, die der breiten Öffentlichkeit zugänglich seien, hinkten den Premium-Varianten um etwa ein Jahr hinterher. Und diese Premium-Versionen seien bereits so leistungsfähig, dass sie nicht nur einen Rechtsanwaltsgehilfen ersetzen könnten, sondern die Arbeit der leitenden Partner einer Kanzlei übernähmen. Es gebe kein intellektuelles Feld mehr, in dem KI nicht kurz davor stehe, den Menschen zu übertreffen. Roboter für physische Arbeit folgten nur wenige Jahre später.

Der Fall „Michael Bennett" – eine perfekte Täuschung

Wie weit die Manipulation bereits fortgeschritten ist, zeigt ein besonders eindrückliches Beispiel. Auf YouTube kursiert ein Video mit dem Titel „Simon Cowell in Tears As Michael Bennett Sings 'After I Pass Away'". Ein alter Mann mit langem, grauem Haar und Bart, eine E-Gitarre in der Hand, tritt ans Mikrofon und beginnt zu singen. Seine Stimme klingt wie eine Mischung aus Bob Seger und Eddie Vedder – möglicherweise besser als beide zusammen. Er singt ein Lied über einen alten Mann, der von seinen erwachsenen Kindern vernachlässigt wird, über Einsamkeit und Verlust.

Doch irgendetwas stimmt nicht. Die Schnitte zu den Reaktionen des Publikums wirken übertrieben, das Lied ist zu lang, er trifft unmöglich hohe Töne, und seine Finger auf dem Griffbrett spielen offensichtlich nicht die Melodien, die zu hören sind. Die Auflösung ist ernüchternd: Alles ist KI-generiert – die Komposition, die Instrumente, der Text, die Melodie, die Stimme und der Mann selbst. Alles fake. Eine Recherche ergibt, dass „Michael Bennett" in Hunderten von Videos auf mindestens einem halben Dutzend verschiedener Kanäle auftaucht, allesamt mit rührseligem Clickbait bestückt und mit lukrativer Werbung versehen.

Das Ende der menschlichen Kultur?

Hier offenbart sich die eigentliche Tragödie, die weit über wirtschaftliche Verwerfungen hinausgeht. Selbst im bestmöglichen Szenario – KI heilt Krankheiten, liefert unbegrenzte Energie, steigert die Produktivität um Größenordnungen und beseitigt Armut – wäre das Ergebnis beinahe unerträglich tragisch. Denn es bedeute das Ende menschlicher Brillanz. Den Tod der Kultur. Statt eines neuen Mozart werde es jemanden geben, der KI anweise, Musik von überragender Qualität zu produzieren. Wir mögen Kultur noch konsumieren, doch jeder Anreiz auf Erden werde darauf ausgerichtet sein, die harte Arbeit des Erschaffens zu entmutigen. Warum sich noch anstrengen, wenn die Maschinen es besser und schneller erledigen?

Frühere Technologien hätten uns noch gefordert. Wir mussten Programmieren lernen, Tabellen gestalten, Datenbanken konfigurieren, schriftliche Analysen erstellen. Diese Werkzeuge waren ermächtigend, verlangten aber Disziplin und Fähigkeiten. All das stehe nun vor dem Aus.

Die dunkle Seite der Medaille

Die Gefahren beschränken sich keineswegs auf den Verlust von Arbeitsplätzen und kultureller Identität. KI werde die asymmetrische Fähigkeit jedes psychotischen Individuums oder jeder Terrorzelle zur Massenvernichtung verstärken. Einen Supervirus entwerfen? Einen bösartigen Drohnenschwarm programmieren? Unkontrollierte KI könnte Schritt-für-Schritt-Anleitungen liefern. Automatisierte Fabriken und empathische Roboter würden Menschen betreuen und allen außer den widerstandsfähigsten Kulturen und Individuen jede Handlungsfähigkeit rauben.

Die Erosion natürlicher menschlicher Intimität, ein Prozess, der bereits in vollem Gange sei, werde sich durch KI dramatisch beschleunigen. KI-gesteuerte Avatare und Androiden könnten dereinst heiraten, Erbschaften antreten, Eigentum besitzen, Unternehmen führen und sich um politische Ämter bewerben. Selbst wenn es organischen Menschen gelänge, die Kontrolle über KI zu behalten, werde dies nur einem verschwindend kleinen Prozentsatz der Menschheit vorbehalten sein.

Deutschland verschläft die Zeitenwende – wieder einmal

Während in den USA und China ein erbitterter Wettlauf um die KI-Vorherrschaft tobt, diskutiert man hierzulande lieber über Gendersprache und Lastenfahrräder. Die neue Bundesregierung unter Friedrich Merz hat zwar ein 500-Milliarden-Euro-Sondervermögen für Infrastruktur angekündigt – doch wie viel davon tatsächlich in zukunftsweisende Technologien fließen wird, steht in den Sternen. Stattdessen werden Generationen mit Schulden belastet, die sie nie gewollt haben. Deutschland, einst Land der Dichter und Denker, der Ingenieure und Erfinder, droht in der wichtigsten technologischen Revolution seit der Industrialisierung zum bloßen Zuschauer zu degradieren.

Die Herausforderung durch KI besteht nicht nur darin, Worst-Case-Szenarien zu vermeiden oder neue Wirtschaftsmodelle für Milliarden verlorener Arbeitsplätze zu entwickeln. Es geht um nichts Geringeres als die Frage, ob wir als Menschen relevant bleiben. Und während wir diese existenzielle Frage noch nicht einmal richtig gestellt haben, tickt die Uhr bereits unerbittlich.

In Zeiten derart fundamentaler Umwälzungen und wachsender Unsicherheit über die Zukunft unserer Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung gewinnt die Absicherung des eigenen Vermögens eine ganz neue Dimension. Physische Edelmetalle wie Gold und Silber haben über Jahrtausende hinweg ihren Wert bewahrt – unabhängig davon, welche technologischen Revolutionen die Welt erschütterten. Als greifbare, nicht manipulierbare Wertanlage bieten sie einen Anker der Stabilität in einer Welt, die sich schneller verändert, als irgendjemand vorhersagen kann.

Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Jede Investitionsentscheidung sollte auf eigener, sorgfältiger Recherche basieren. Wir übernehmen keine Haftung für finanzielle Entscheidungen, die auf Grundlage dieses Beitrags getroffen werden.

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