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14.01.2026
08:05 Uhr

Linksextreme Hammerbande vor Gericht: Eltern feiern mutmaßliche Gewalttäter wie Helden

Linksextreme Hammerbande vor Gericht: Eltern feiern mutmaßliche Gewalttäter wie Helden

Was sich am Dienstag vor dem Oberlandesgericht Düsseldorf abspielte, gleicht einem makabren Schauspiel, das tief blicken lässt in den moralischen Verfall gewisser gesellschaftlicher Kreise. Sechs mutmaßliche Mitglieder der berüchtigten linksextremen „Hammerbande" – auch bekannt als „Antifa Ost" – stehen wegen versuchten Mordes, gefährlicher Körperverletzung und Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung vor Gericht. Doch statt Scham oder Reue präsentierte sich im Zuschauerraum eine bizarre Mischung aus Familientreffen und politischer Kundgebung.

Kusshände und Parolen statt Betroffenheit

Mit frisch gestylten Frisuren und strahlenden Gesichtern betraten die fünf jungen Frauen und ein Mann den Hochsicherheitssaal. Meterhohe Glaswände trennten sie von rund 150 angereisten Unterstützern, die in Entzückung ausbrachen. „Die sehen so schick aus. Wow", kommentierte eine Zuschauerin begeistert. Es flogen Kusshände, rhythmisches Klatschen setzte ein, begleitet von den Parolen „Free all Antifas" und „Ihr seid nicht allein". Man könnte meinen, es handle sich um die Premiere eines Theaterstücks – nicht um einen Prozess wegen schwerster Gewalttaten.

Die Eltern der Angeklagten trugen farbige T-Shirts mit einem großen Herzen und dem Schriftzug „family & friends". In einer Sitzungspause traten sie vor die Kameras und beklagten allen Ernstes, dass das Verfahren nicht an einem „Amtsgericht in Wohnortnähe" stattfinde. Die Mutter einer Angeklagten schloss ihre Stellungnahme mit der kämpferischen Parole: „Alle zusammen – gegen den Faschismus." Kein Wort des Bedauerns für die Opfer. Keine Spur von Scham.

Brutale Überfälle aus dem Hinterhalt

Die Vorwürfe der Bundesanwaltschaft wiegen schwer. Die sechs Angeklagten im Alter von 23 bis 25 Jahren sollen planvoll und aus dem Hinterhalt heraus vermeintliche Rechtsextremisten überfallen und schwer verletzt haben. Fünf der sieben angeklagten Überfälle ereigneten sich im Februar 2023 in Budapest, wo sich Neonazis zum jährlichen „Tag der Ehre" versammelt hatten. Zwei weitere Angriffe fanden zuvor in Erfurt statt.

Besonders erschreckend ist ein Überwachungsvideo aus einem Erfurter Geschäft für die in rechten Kreisen beliebte Marke Thor Steinar. Es zeigt, wie eine vermummte Angreiferin – laut Ermittlern die Angeklagte Emilie D. – eine Verkäuferin von hinten am Hals zu Boden reißt. Gemeinsam mit einer zweiten Vermummten prügelte sie auf das am Boden liegende, um Hilfe schreiende Opfer ein. Mindestens 15 Schläge gegen Kopf und Oberkörper, dazu mindestens 20 Hiebe mit einem Teleskopschlagstock. Zum Abschluss wurde der Frau Reizgas ins Gesicht gesprüht.

„Die gegen den Kopf gerichteten Verletzungshandlungen waren, wie die Angreifer wussten, angesichts Angriffsrichtung, Anzahl und Folgen potenziell lebensbedrohlich."

Das Opfer litt bis Oktober 2022 unter Arbeitsunfähigkeit und kämpft seither mit einer behandlungsbedürftigen posttraumatischen Belastungsstörung. Doch im Gerichtssaal? Keine Regung bei den Angeklagten und ihren Unterstützern.

Jena: Brutstätte linksextremer Radikalisierung

Vier der sechs Angeklagten stammen aus Jena, einer beschaulichen Universitätsstadt in Thüringen, die sich offenbar zu einem Zentrum linksextremer Radikalisierung entwickelt hat. Eine zentrale Rolle spielt dabei die „Junge Gemeinde Stadtmitte" – ein von der Stadt und der evangelischen Kirche finanzierter Jugendtreff, in dem die Linken-Landtagsabgeordnete Katharina König-Preuss das Erbe ihres verstorbenen Vaters, des sogenannten „Antifa-Pfarrers" Lothar König, fortführt. Alle fünf Jenaer Angeklagten sollen dort aktiv gewesen sein.

Die familiären Hintergründe der mutmaßlichen Gewalttäter lesen sich wie ein Who's Who des links-grünen Bildungsbürgertums: Antiquare, Kinderärzte, Universitätsprofessoren, Rechtsanwälte und Lehrer. Der Vater eines Angeklagten ist Professor für Psychiatrie am Universitätsklinikum Leipzig und hat sich zum Vorstandsvorsitzenden eines Vereins wählen lassen, in dem sich die Eltern der Hammerbanden-Mitglieder organisieren. Ein anderer Vater unterrichtet an der Jenaplan-Schule, die mehrere der Angeklagten als Schüler besucht haben.

Richter in Sorge – aber nicht um die Opfer

Bemerkenswert ist auch das Verhalten des vorsitzenden Richters Lars Bachler. Er ging mit den Angeklagten „betont rücksichtsvoll" um und äußerte seine Sorge, dass ihnen durch die US-amerikanische Einstufung der „Antifa Ost" als ausländische Terrororganisation Nachteile drohen könnten. Wegen des Jugendstrafrechts, das für einige der Angeklagten gelten könnte, stand sogar ein Ausschluss der Öffentlichkeit im Raum – zum Schutz vor der Trump-Regierung, wohlgemerkt.

Die Verteidiger warfen der Bundesanwaltschaft ein „überzogenes, politisch motiviertes Verfahren" vor. „Militanter Antifaschismus", so ein Anwalt, ziele gerade nicht darauf, „Nazis zu töten". Eine bemerkenswerte Aussage angesichts der dokumentierten Brutalität der Angriffe.

Ein Spiegelbild gesellschaftlicher Verwahrlosung

Dieser Prozess offenbart in erschreckender Weise, wie tief die ideologische Verblendung in bestimmten Milieus reicht. Wenn Eltern ihre Kinder für schwere Gewalttaten feiern, wenn Akademiker und Pädagogen linksextremen Terror verharmlosen und wenn ein Richter sich mehr um das Wohlergehen der Täter als um die Opfer sorgt, dann ist dies ein Alarmsignal für den Zustand unserer Gesellschaft.

Die Angeklagten und ihre Unterstützer sehen sich als Kämpfer gegen den Faschismus. In Wahrheit praktizieren sie selbst jene Methoden, die sie angeblich bekämpfen wollen: Gewalt, Einschüchterung und die Entmenschlichung politischer Gegner. Dass dies in weiten Teilen der Gesellschaft toleriert oder gar bejubelt wird, sollte jeden nachdenklich stimmen, dem an einem funktionierenden Rechtsstaat und einer friedlichen Gesellschaft gelegen ist.

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