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19.06.2026
07:53 Uhr

Männer auf Lebenslang verdächtig: Wie eine Ex-Grünen-Funktionärin die halbe Bevölkerung unter Generalverdacht stellt

Männer auf Lebenslang verdächtig: Wie eine Ex-Grünen-Funktionärin die halbe Bevölkerung unter Generalverdacht stellt

Es gibt Aussagen, bei denen man unwillkürlich zweimal hinhören muss, weil man kaum glauben kann, dass sie tatsächlich so gefallen sind. Jette Nietzard, bis vor kurzem noch Bundessprecherin der Grünen Jugend, hat in einem ausführlichen Podcast-Gespräch genau eine solche Aussage geliefert. Ihre Forderung: eine lebenslange „Bewährungsphase“ für Männer. Eine Hälfte der Bevölkerung soll demnach permanent unter Beweis stellen, dass sie nicht zum verdächtigen Kollektiv gehöre. Willkommen in der Gedankenwelt jener Politikerinnen, die einst die Geschicke einer Regierungspartei mitprägten.

„Mit dem Image der Männerhasserin kann ich leben“

Im Podcast „Amann Unframed“ ließ die 27-Jährige keinen Zweifel daran, wie sie zu ihrem Ruf steht. Den Vorwurf, eine Männerhasserin zu sein, wischte sie nicht etwa empört vom Tisch, sondern bekräftigte ihn beinahe stolz. Sie könne damit, so ihre Worte, „ganz gut leben“. Es sei ihr schlicht „zu dumm“, dagegen zu argumentieren.

Man stelle sich für einen kurzen Moment vor, ein männlicher Politiker einer beliebigen Partei hätte verkündet, mit dem Image eines „Frauenhassers“ leben zu können. Die Republik stünde Kopf, der Verfassungsschutz würde wohl umgehend einen Aktenvermerk anlegen, und sämtliche öffentlich-rechtlichen Talkshows hätten ihre Themen für die kommenden Wochen. Doch wenn es in die andere Richtung geht, herrscht bemerkenswerte Stille.

Die Beweislastumkehr gegen das männliche Geschlecht

Besonders entlarvend wurde das Gespräch, als die Moderatorin nachhakte. Müssten Männer denn dauerhaft beweisen, vertrauenswürdig zu sein? Nietzards Antwort fiel unmissverständlich aus. Von Partnern und männlichen Freunden erwarte sie, dass diese „jeden Tag“ zeigten, „dass sie nicht einer von diesen“ seien.

„Die geht das ganze Leben, natürlich.“

So beantwortete sie die Frage, wie lange diese „Bewährungsphase“ andauere. Eine lebenslange Probezeit also, ohne Aussicht auf Freispruch. Ein Generalverdacht, der nicht durch Taten widerlegt werden kann, sondern bestenfalls täglich neu vertagt wird. Die Moderatorin merkte zu Recht an, dass Männer dadurch zu „Menschen zweiter Klasse“ degradiert würden. Nietzard widersprach dem nicht grundsätzlich.

Wenn Spott über verstümmelte Hände als „witzig“ gilt

Wer nun annimmt, es handele sich um eine einmalige verbale Entgleisung, der irrt. Im Gespräch kam auch ein mittlerweile gelöschter Beitrag zur Sprache, in dem Nietzard Anfang 2025 geschrieben hatte, Männer, die beim Böllern eine Hand verlören, könnten „zumindest keine Frauen mehr schlagen“. Statt sich von dieser geschmacklosen Aussage zu distanzieren, verteidigte sie diese ungerührt. Sie finde den Beitrag „bis heute witzig“. Gelöscht habe sie ihn nicht aus eigener Überzeugung, sondern lediglich auf Druck der Partei.

Man halte sich vor Augen, was hier geschieht: Eine ehemalige Spitzenfunktionärin einer einst tonangebenden Partei macht sich öffentlich über die Verstümmelung von Menschen lustig und empfindet dabei keinerlei Unbehagen. Ist das die viel beschworene „Empathie“, mit der sich das linke Lager so gern schmückt?

Eine Frage des Vornamens?

Was in der gesamten Debatte mit auffälliger Konsequenz ausgeblendet wird, ist die Realität auf deutschen Straßen und Plätzen. Wenn Nietzard sich wünscht, dass ihre Freundinnen „nachts allein auf die Straße“ gehen könnten, ohne Angst haben zu müssen, so wäre die ehrliche Ursachenforschung durchaus angebracht. Doch genau jene Politik, der Nietzard entstammt, hat über Jahre hinweg eine Zuwanderungspolitik forciert, die das Sicherheitsgefühl vieler Frauen massiv beeinträchtigt hat. Die Kriminalstatistik spricht eine deutliche Sprache, die offenbar nicht ins ideologische Weltbild passen will.

Es ist eben bequemer, pauschal „die Männer“ und „das System der Männlichkeit“ zum Feindbild zu erklären, als unbequeme Wahrheiten anzusprechen. Wer das gesamte männliche Geschlecht unter Generalverdacht stellt, lenkt geschickt von den tatsächlichen Problemen ab, die sich aus einer verfehlten politischen Steuerung ergeben haben.

Spaltung als politisches Programm

Was Nietzard hier zelebriert, ist nichts anderes als die gezielte Spaltung der Gesellschaft entlang der Geschlechtergrenzen. Statt Brücken zu bauen, werden Gräben ausgehoben. Statt traditionelle Werte wie Partnerschaft, Familie und gegenseitigen Respekt zu fördern, wird ein Klima des Misstrauens kultiviert. Die Vorstellung, dass Mann und Frau einander auf Augenhöhe und in gegenseitiger Wertschätzung begegnen, scheint in dieser Ideologie keinen Platz mehr zu haben.

Bezeichnend ist auch, dass Nietzards politischer Werdegang durch staatliche Strukturen mitgefördert wurde. Es stellt sich durchaus die Frage, ob Steuergelder gut investiert sind, wenn damit ein Politiknachwuchs herangezüchtet wird, der die halbe Bevölkerung pauschal abkanzelt. Viele Bürger dürften sich an dieser Stelle berechtigt fragen, wohin sich das politische Personal in diesem Land entwickelt hat.

Ein Spiegelbild der Zeit

Letztlich ist der Fall Nietzard symptomatisch für eine gesellschaftliche Entwicklung, die viele Menschen in diesem Land mit wachsender Sorge betrachten. Eine Politik, die nicht für, sondern gegen Teile der eigenen Bevölkerung agitiert, die Ideologie über Vernunft stellt und die Spaltung über den Zusammenhalt. Es ist nicht nur die Meinung unserer Redaktion, sondern die eines erheblichen Teils der Bürger, dass dieses Land dringend eine Rückbesinnung auf gesunden Menschenverstand, gegenseitigen Respekt und traditionelle Werte braucht.

In Zeiten, in denen ideologische Grabenkämpfe das öffentliche Klima vergiften und politische Verlässlichkeit zur Mangelware geworden ist, suchen viele Menschen nach Beständigkeit. Wo das gesellschaftliche und politische Fundament ins Wanken gerät, gewinnt die Frage nach werthaltiger Substanz an Bedeutung. Physische Edelmetalle wie Gold und Silber haben über Jahrhunderte hinweg bewiesen, dass sie als krisenfester Anker und sinnvolle Beimischung eines breit gestreuten Vermögens dienen können, fernab politischer Moden und ideologischer Verirrungen.

Hinweis: Dieser Beitrag gibt die Meinung unserer Redaktion auf Grundlage der uns vorliegenden Informationen wieder und stellt keine Anlageberatung dar. Anlageentscheidungen sollten stets auf eigener, sorgfältiger Recherche basieren. Jeder Anleger ist für seine Entscheidungen selbst verantwortlich.

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