
Martensteins Hamburger Rede: Ein Weckruf, der nicht weit genug ging
Der Kolumnist Harald Martenstein hat mit seiner vielbeachteten Rede in Hamburg einen Nerv getroffen – und doch, so scheint es, nur die halbe Wahrheit ausgesprochen. Was er sagte, war mutig. Was er verschwieg, wäre notwendig gewesen. Denn die Diagnose der deutschen Misere verlangt mehr als elegante Rhetorik; sie verlangt schonungslose Klarheit.
Der richtige Befund – aber nur zur Hälfte
Martenstein legte in seiner Ansprache den Finger in eine offene Wunde: Jene politischen Kräfte, die lautstark das Verbot einer demokratisch legitimierten Partei fordern, treten dabei selbst genau jene Prinzipien mit Füßen, die sie angeblich verteidigen wollen. Grundgesetz und demokratische Spielregeln werden von denjenigen ausgehöhlt, die sich als deren Hüter inszenieren. Eine Partei, die auf legalem Wege für legale politische Ziele eintritt, soll aus dem politischen Wettbewerb gedrängt werden – nicht mit besseren Argumenten, sondern mit dem Instrumentarium der Ausgrenzung und Diffamierung. Soweit, so treffend.
Doch was Martenstein offenbar nicht ausführen wollte oder konnte: Die inhaltlichen Positionen der AfD sind keineswegs jenes demokratiegefährdende Gift, als das sie von Medien und politischen Gegnern permanent dargestellt werden. Im Gegenteil. Sie adressieren exakt jene Probleme, die Millionen Deutsche Tag für Tag am eigenen Leib erfahren.
Die brennenden Fragen, die niemand stellen will
Man muss sich die Lage einmal nüchtern vor Augen führen. Eine außer Kontrolle geratene Migrationspolitik hat die innere Sicherheit in Deutschland auf ein Niveau sinken lassen, das noch vor wenigen Jahren undenkbar gewesen wäre. Messerangriffe, Gewaltkriminalität, überforderte Kommunen – die Symptome sind unübersehbar, doch die etablierten Parteien weigern sich beharrlich, die Ursachen beim Namen zu nennen. Wer es dennoch tut, wird reflexartig in die rechtsextreme Ecke gestellt. Ein Mechanismus, der so durchschaubar wie wirksam ist.
Die Energiepreise? Durch eine ideologiegetriebene Klima- und Energiepolitik in Höhen geschossen, die ganze Industriezweige zur Abwanderung treiben. Die Bürokratie? Ein Moloch, der jede unternehmerische Initiative im Keim erstickt. Die Staatsverschuldung? Astronomisch – und durch das jüngst beschlossene 500-Milliarden-Euro-Sondervermögen der neuen Großen Koalition unter Friedrich Merz wird sie noch weiter explodieren. Generationen werden die Zinslast dieser Politik schultern müssen. Und das, obwohl der Kanzler einst versprochen hatte, keine neuen Schulden zu machen. Versprechen gebrochen, Vertrauen verspielt.
Zensur statt Debatte
Besonders beunruhigend ist die schleichende Einschränkung der Meinungsfreiheit. Ein Zensur- und Überwachungsregime, das den Kern jeder funktionierenden Demokratie – den freien Wettstreit der Ideen – immer weiter aushöhlt. Wer unbequeme Wahrheiten ausspricht, riskiert gesellschaftliche Ächtung, berufliche Konsequenzen oder gar juristische Verfolgung. Ist das noch die freiheitliche Grundordnung, auf die sich die Gegner der AfD so gerne berufen?
Die eigentliche Frage lautet nicht, ob Deutschland die AfD braucht – sondern ob diese Republik es sich leisten kann, die einzige Partei mundtot zu machen, die die drängendsten Probleme des Landes überhaupt noch beim Namen nennt.
Das Publikum: Ein Spiegelbild der Selbstgerechtigkeit
Bezeichnend war auch die Reaktion des Hamburger Publikums. Die fassungslosen, teils wütenden Gesichter jener Zuhörer, die es offenbar nicht ertragen konnten, mit der Realität konfrontiert zu werden, sprachen Bände. Ein Milieu, das sich moralisch überlegen fühlt, aber keinen einzigen Migranten in den eigenen vier Wänden beherbergen würde – diese Doppelmoral ist symptomatisch für den Zustand der deutschen Debattenkultur. Man predigt Toleranz und praktiziert Ausgrenzung. Man fordert Vielfalt und duldet keine abweichende Meinung.
Martenstein hat Mut bewiesen, keine Frage. Seine Rede war rhetorisch brillant und taktisch klug. Doch Klugheit allein reicht nicht mehr. Deutschland braucht Politiker und Publizisten, die bereit sind, die ganze Wahrheit auszusprechen – auch wenn sie unbequem ist. Auch wenn sie den Beifall der Feuilletons kostet. Denn die Probleme dieses Landes lösen sich nicht durch elegante Reden, sondern durch entschlossenes Handeln. Und solange die etablierten Parteien dazu nicht willens oder in der Lage sind, wird die Sehnsucht der Bürger nach einer echten Alternative weiter wachsen – ob es dem politischen Establishment gefällt oder nicht.
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